WAS ALLES 2004 passierte
(UNTEN MIT DEM LESEN BEGINNEN)

Von Pokalen in Schweinelenden und roten Krawatten - oder so ähnlich

Auch das 33. Trimmerjahr ist am Donnerstag traditionsbewusst mit der Jahresabschlussfeier zu Ende gegangen. 22 aktive Trimmer kamen zum letzten (vorletzten am 23.12. findet ein Jürgen -quäl mich- Sondertraining statt) Treffen des Jahres. Ab 19.00 Uhr füllte sich die Halle nur mäßig zum sportlichen Teil des Abends. Aber nach und nach kamen sie dann doch. Als um 21.00 Uhr der gemühtliche Teil begann, war der Trimmerfestsaal überfüllt. Hausmeister Werner hatte für die Trimmer ein perfektes Mahl vorbereitet, und wurde auch prompt von Namensvetter und Vortrimmer Werner in den Stand eines Trimmerleibkoches erhoben. Das ist eine sehr seltene Auszeichnung, insgesamt gibt es weltweit nur einen Trimmerleibkoch. Das liegt daran, dass die Anforderungen an Trimmerleibköche extrem hoch sind. Trimmerleibköche haften mit ihrem Leben dafür, dass sich Trimmer im vollständig gesättigten Zustand befinden. Ensteht durch Trimmübungen ein Gewichtsverlust, ist dem sofort durch den Leibkoch entgegenzuwirken. Leibkoch Werner hat diese Anforderungen bisher stehts zur vollen (in doppeltem Sinne) Zufriedenheit erfüllt und sein hervorragendes Können mit eine Eigenkreation.

 

(Schweinelende von Speckmantel umringt, verschmolzen mit Gorgonzola, an Gnocci trappiert, in Harmonie mit Gemüse und abgerundet durch auf der Zunge zum Feuerwerk werdende Sherrysauce ; siehe Bild) erneut bewiesen.

Ach ja, und dann gab es auch noch Ehrungen. Das Jahr 2004 hat gleich "zwei Trimmer des Jahres" hervorgebracht. Rüdiger und Jürgen teilen sich den Titel 2004 aber den Pokal nicht, denn jeder "Trimmer des Jahres" hat einen Pokal verdient und das wusste auch Werner und hatte ebensolche in ausreichender Stückzahl parat.

Die Trimmer erfüllten ihrem Vortrimmer in diesem Jahr einen lange gehegten Wunsch. Eine Weltneuheit am Modemarkt konnte Werner in Empfang nehmen - Die rote Trimmerkrawatte - mit original Trimmerlogo. Und als ob dies nicht genug wäre, auch noch ein Hemd mit Originaltrimmerschriftzug auf dem Kragen, besonders gut geeignet für Fernsehinterviews (Werner denk dran: Die Kamera muss von links kommen).

Die Trimmer haben bereits Verhandlungen aufgenommen, um dieses exclusive Set demnächst bundesweit im Donnerstagsangebot bei Aldi zu vertreiben. - Wir werden die Welt mit Trimmerkrawatten überschütten. So mancher Trimmer wird jetzt gespannt unter den Weihnachtsbaum schauen und hoffen, dass er vom Christkind SOS (Schlips, Oberhemd und Socken) bekommt.

In diesem Sinne wünscht die Redaktion allen Trimmern, Trimmerfrauen und dem Rest der Welt ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein friedvolleres Jahr 2005.

 

Jahresabschluss 2004

Und wieder neigt sich ein Trimmerjahr dem Ende. Die traditionelle Kultur- und Brauchtumstrimmer-veranstaltung "Jahresabschlussfeier der Trimmer" findet am 16.Dezember wie alljährlich ab 19.00 UHR in der Leinenbornhalle statt. Das Programm bietet (auch wie jedes Jahr) 10 Minuten aufwärmen, 10 Minuten gymnastische Übungen, 30 Minunten Ballspiele und 3 Stunden Essen. Aufgelockert wird das Ganze durch die statistischen Ausführungen unseres Vortrimmers.
Werner, der im Nebenberuf ja Druide ist (erkennt man daran, da Druiden seit Asterix immer Misteln schneiden), hat wieder einmal seinen Zaubertrank (Trimmerschweiss) gebraut und ihn in unscheinbare Kümmerlingfläschchen abgefüllt. Wer hat in diesem Jahr wohl den meisten Schweiss vergossen und sich somit die Krone um den Trimmerkönig verdient?

Vorsichtshalber ist Schanzzeug und Glas/Krug mitzubringen. Vollständiges und pünktliches Erscheinen wird vorausgesetzt.

 

52 - 100 - 5

In großen Schritten geht es auf die Trimmerjahresabschlussveranstaltung zu. Am 16.12. beenden die Trimmer offiziell die diesjährige Trimmzeit, standesgemäß mit einer großen Feier. Damit man sich langsam schon einmal vorbereiten kann (Trimmer wissen: Aufwärmen ist wichtig), finden im Vorfeld kleinerr Feiern statt. So hatte diesen Donnerstag Marek Bier und Knabbereien mitgebraucht um seinen besonderen Geburtstag zu feiern. Er ist Jahrgang 52 und wurde 52 Jahre alt. Das hat man nicht oft im Leben. Für Marek ist dies das nächsten Mal erst im Jahre 3852 wieder der Fall, dann wird der Jahrgang 1952 dann 1952 Jahre alt. Alles Gute und bleib gesund Marek. (Nachrichtlich : Er wird dann ca. 78600 mal beim Trimmen gewesen sein - Rekord).
Christian war erst 100 Mal beim Trimmen und auch dies ist schon eine beachtliche Leistung. Da er sich nicht auf den Pizzaservice verlassen wollte, hatte er Genever (schreibt man das so?) dabei, wohlschmeckend und bekömmlich.
Eine gute Idee, wie sich heraus stellte, denn Turnierleiter Werner hatte doch kurz zuvor in der Umkleidekabine noch eine paar, übrig gebliebene, Würstchen gefunden und diese flugs zum Nachtrimmen in frischen Wasser erwärmt. Geschmacklich unbedenklich, wäre dieser Umstand garnicht aufgefallen, wären die dazu gereichten Brötchen nicht mit einer dunkelbraun bis schwarzen Schicht überzogen gewesen, durch die man leicht auf das tatsächliche Alter schließen konnte. Aber in einem gesunden (trimmer-)Körper hat jedes Würstchen Platz.
Nicht zuletzt gab es am Donnerstag noch eine kleine Revolution. Fast unbemerkt von vielen, brachte Werner die Basisdemokratie in große Gefahr. Er deligierte die Macht an Kizi, der die anwesenden Trimmer mit neuen Übungen, genannt "die fünf Tibeter" erfreute. Werner war plötzlich einer von vielen, nocht nicht einmal "Primus inter paris", nein - quasi ein anonymer Trimmer brav und unauffällig den Anweisungen Kizis folgend. Das haben die Trimmer noch nicht gesehen, ja mancher hätten es für schier unmöglich gehalten. Doch die Tibeter verehren ja bekanntlich Buddah und so hatte Werner zum guten Schluss doch wieder das Kommando.

Die Mischung machts

Oft schon haben wir an dieser Stelle von den hervorragenden Brauchtumsveranstaltungen der Trimmer berichtet. Eines der ältesten Brauchtümer trimmerschen Lebens ist das alljährliche Volleyballturnier. Meist an einem trüben Novembersamstag, treffen sich Sportbegeisterte zum Kampf um den imaginären Trimmerwanderpokal.

Dieses Turnier hat zwei ganz besondere Eigenheiten. Erstens, dem sportlichen Nichttrimmer wird etwas über Basidemokratie gelehrt. Werner, der Erfinder dieser modernen Form der Völkerverständigung (besonders gut anwendbar bei rein männlichen bzw. rein weiblichen Völkern), weist gefühlvoll die angereisten Neudemokraten an: "Mir spiele no de alte Regele und zwar zehe Minutte" - Widerspruch zwecklos. Zweitens, die Mannschaftsbildung. Entgegen allen Regeln des modernen Leistungssports, wird die Einteilung der Mannschaften dem Zufall überlassen. (Anm.d.R.: für "zufällige" Manipulationen von Zufallsergebnissen benötigt man den Vortrimmerstatus).

Werner bunte Kugeln entscheiden über die Mannschaftszugehörigkeit. So mischten sich die Spieler der Trimmer, der TV-Jedermänner, der Grün-weissen HSV-Panther, die des TUS Kirn und die Volleyballfreunde aus Meddersheim bunt durcheinander, denn nur so wird der höchste Spassfaktor erreicht. Und gerade das ist die gelebte Basisdemokratie der Trimmer - auf die richtige Mischung kommt es an.

Und hier ein typische Spielszene.

Zur Zeit ist das Turnier noch im Gange und als erfahrener Trimmer kann ich ihnen schon jetzt sagen: Grün gewinnt und auch wenn es unglaublich klingt, Werner ist blau.

übrigens Grün links im Bild

 

Ein Trimmer in Amerika

Wörnör (engl. für Werner) is back - und mit ihm viele neue Erfahrungen. Erfahrung Nummer 1: Im Oval Office gibts einen riesigen Schreibtisch, groß genug um alle Sitzungsprotokolle der Sobernheimer Gremien gleichzeitig vor sich auszubreiten. Breit grinsend zeigte Werner ein Bild, an dem er, vor der amerikanischen Flagge, am Schreibtisch seines neuen Freundes George W. sitzt. Dem hat Werner mit seinem Amerikabesuch sicher die entscheidenen Wähler gebracht. Außerdem ist Kerry nicht der erste Demokrat unter Werner, der unerwartet (jedenfalls von Werner unerwartet) sein gesetztes Ziel, der Meister aller Bürger zu sein, knapp aber sicher verfehlte. Erfahrung Nummer 2: Wer viel Platz auf dem Schreibtisch hat, hat auch viel Platz darunter. Erfahrung Nummer 3: Es muss nicht immer Monica sein. Werner konnte sogar sein Schreibtischfoto noch toppen. Stolz verkündete er "Ich habe vor der UNO gesprochen" - Nach kurzer Pause fügte er lächelnd hinzu "mit meiner Frau". Erfahrung Nummer 4: Die Kommunikation mit Frauen kann durchaus bidirektional erfolgen. Bisher kannte Werner nur die unidirektionale Verbindung ´Helga spricht zu Werner´. Erfahrung Nummer 5 : Nicht jeder kommt in die UNO. Auf dem Nachhauseweg dann die nächste Überraschung: Ohne Murren durften Werner und Helga auf Bahnkosten mit dem Taxi von Kaiserslautern noch Sobernheim fahren und das nur, weil sie ihren Anschlusszug verpassten. Erfahrung Nummer 6: Franz ist nicht der einzige Bahnbedienstete mit Trimmerqualitäten. Aber die wichtigste Erfahrung war dann doch nach dem ersten Trimmen seit der Rückkehr. Erfahrung Nummer 7: Am besten ist immer noch ein Kirner Stubbi unter Trimmerbrüdern.

Das große Fressen

Alljährliches Trimmerbrauchtum ist es, gebratene Schweinestücke mit Kartoffelfüllsel unter Zurhilfenahme von Federweißem in den durchtrainierten Trimmerbauch zu beförden. Zu dieser Übung trafen sich gestern 20 hungrige Trimmer in Kirchroth. Bei der Getränkebestellung kam es zu ersten Rückschlägen - kein Federweißer verfügbar. Nur Federroter und dieser ähnelte ehr einer alten Bluttransfusion als dem aufheiternden Rebensaft in frühem Gährungsstadium. Also lieber ein Bier (Originalton: bei Flaschbier kann ma nix falsch mache). Einige Unbelehrbare (der informierte Trimmer wusste: kein Wein in Kirchroth!) extrahierten einen heimischen Riesling aus der Weinkarte, jedoch der parallel dazu stattfindende Sprudelwasserverbrauch zeigte, dass auch hier eine Fehlentscheidung getroffen wurde. Dann war es endlich so weit. Nach einem Teller wohlschmeckender Salate, bahnte sich die "Sau" ihren unausweichlichen Weg über den Tisch auf die Trimmerteller. Gut war sie die Sau und das Füllsel stammte aus Deutschlands freundlichster Metzgerei. Wie immer mit viel Gewürz versehen, um einen gesundheitfördernten Flüssigkeitsspiegel zu gewährleisten. Die Tischgespräche verstummten schnell und der echte Trimmer konzentriete sich, wie vom Volleyball gewohnt, ganz auf die gestellte Aufgabe. Kontinuierlich und ausdauernd bewegten die Trimmer ihre Kiefer auf und ab im Kampf gegen die Sau.
Nachdem alle gesättigt waren ging es im Taxi zurück in die Heimat (Teil 1, 2 und 3 - Vorsicht versteckter Witz!) zu einem Absacker ins Podium. Dort gabs zwar keine Spansau, dafür jedoch - kaum zu glauben - weissen Federweißer. Doch den wollte jetzt auch keiner mehr und alle blieben beim Bier.

Trimmerproletariat

Beim letzten Trimmen traten Sie noch selbstbewusst auf, die "Betriebsmannschaft Polymer" - ein übermächtiger Gegner. Aber, wie schnell sich das Blatt wenden kann, war beim gestrigen Trimmen zu erfahren. Das "polymersche Proletariat" fehlte, da beim Arbeiten, und so musste nun das rudimentäre Management alleine sehen wie es klar kommt. Aber das Los verteilte glücklicherweise die verbliebenen "Polymere" gleichmäßig auf beide Mannschaften. Trotzdem hatten noch Einige die Übermacht vergangener Tage im Hinterkopf und gingen lautstark gegen die vermeindlich schwächere Wernertruppe mit 2:0 Sätzen in Führung. Doch dann zeigte die Wernermannschaft wieder Charakter. Ball für Ball, Punkt für Punkt fanden sie zurück ins Spiel und schließlich auch zum unerwarteten 5-Satz-Sieg. Am Ende hieß es 2:3 Sätze und als Jürgen selbst dieses nicht wahr haben wollte, gewannen die Männer um Werner auch noch den 6. Satz. Und so lernte gestern auch der letzte (Management-)Trimmer: Ganz ohne Proletarier gehts halt auch nicht.

Indoorgrilling

Diese neue Sportart wurde jetzt bei den Trimmern erfunden. Das Grillen von Bratwürsten in geschlossenen Räumen, ist eine Herausforderung, die höchste Präzision erfordert und perfektes Timing voraus setzt. Wer könnte dies besser, als der Erfinder dieses neuen Trimmervergnügens, unser Vizevortrimmer Jürgen. Anlässlich seines Geburtstages hatte er diese tolle Idee und die anwesenden Trimmbrüder konnte so ihre Kaumuskeln wieder einmal vortrefflich trainieren. Mittlerweile wird das nachtrimmerliche Essen ja zur Regel und wer Trimmer wurde um Körperfette abzubauen, wird sich wohl zukünftig eine zusätzliche sportliche Betätigung suchen müssen (ausser Robert).

 

Spansau 2004

Der Verzehr kleiner gebratener Schweine am Stück zu herbstlicher Abendzeit ist keine Trimmererfindung. Da der Trimmer jedoch traditionsbewusst is(s)t, stellt er sich gerne der Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit in einen faustgroßen Magen eine volleyballgroße Portion jungen Schweines samt Füllsel mittels 2 Litern Federweisern einzuspülen. Dieses Verfahren beschert nähmlich dem durchtainierten Trimmer einen erholsamen Schlaf in welchem er neue Kräfte für die trainingsfreie Herbstferienzeit sammelt. Das diesjährige Training findet am 14. Okt. ab 19.30 Uhr in der Kirschrother Gaststätte Allenbacher statt.
Apropos Herbstferein - Vortrimmer Werner wird in diesem Jahr die Herbstferien in Amerika verbringen. Ob er dort John Kerry und George W. Busch die naheländische "SchweinefressTradition" näher bringen wird, konnte bisher nicht geklärt werden. Aber eine Schlagzeile in der AZ "ttt. Werner T. Bohn (T steht für Trimmer) und eine deutsche Spansau sind mitentscheidend im amerikanischen Wahlkampf" wäre natürlich ein Knaller.

Gesetz der Serie

Es gesah heimlich, still und leise und hat sich mittlerweile zur festen Regel entwickelt. "Immer dann, wenn Mauer-Joe (Achtung dies ist ein Deckname) zum Trimmen kommt, gibt es etwas zu essen". Diese als "Harald´sche Hypothese" in dieTrimmergeschichte eingehende Erkenntnis, schien gestern zu kippen und doch wurde sie letztlich bestätigt. Mauer-Joe trimmte fleißig, doch der geduschte Trimmer fand lediglich gekühltes Bier vor. -Unglaublich- Und dann die unvorhersehbare Wende. Gut gelaunt kam Vortrimmer Werner zum Kühlschrank, öffnete diesen aber nicht, sondern griff geschickt darüber um eine Stofftasche zu nehmen. Zum Vorschein kam ein Lorbeerkranz (copyright by Trimmers) und Werner ehrte Trimmbruder Rüdiger für 200 mal Trimmen. Eigentlich eine schwer zu übertreffende Leistung für einen sonst gewöhnlichen Trimmerabend. Doch die Tasche barg einen weiteren Kranz und diesen setzte Werner flugs seinem Chef und Vorsitzenden Manfred auf Haupt -500 mal Trimmen. Bumm, das hatte gesessen. Nach der Ehrerbietung der Anwesenden zu dieser aussergewöhnlichen Leistung von Manfred, stellen die Trimmer eine verräterische Stille beim Vortrimmer fest. Blitzschnell griff Werner ein weiteres Mal in seine Tasche und, der in Selbstkrönungen erfahrene Vortrimmer, ehrte sich selbst mit dem dritten Lorbeerkranz für unglaubliche 700 (in Worten SIEBENHUNNNNERT) Teilnahmen am wöchentlichen Ausgleichssport. Ein einmaliger Moment in der Trimmergeschichte, drei Trimmer gleichzeitig - eine neue Dimension - Ehrung für insgesamt 1400 Trimmteilnahmen an einem Abend. Und dann kam es wieder, das Gesetz der Serie. Einige Trimmer hatten die Besonderheit dieses Abends sofort erkannt und eins, zwei, drei ... Versuche und schon bei beim Pizza-Blitze eine festliche Trimmerjubiläumspizza angefordert. Alle, die vorher noch unter fehlendem Appetit gelitten hatten, schnitten flugs Stück für Stück aus den riesiegen Mafiakuchen um ihre leergetrimmten Mägen vortrefflich zu füllen. Und so stimmte es am Ende wieder: "Immer wenn Mauer-Joe ...." .--- Mahlzeit.

Sommerstart

Die Trimmer sind wieder da. Nach der Sommerpause haben die Trimmer wieder Fahrt aufgenommen. Werner macht ganz neue Übungen und der Rest der Truppe versteht ihn nicht dabei. Aber nach dem Aufwärmen ist dann wieder alles beim alten. Manfred schreit, Franz führt mit magischer Hand, Kizzi schmettert, Marek spielt für alle, Rüdiger in FCBayern Form, Gerhard erkennt alle Netzberührungen und Werner rauft sich bei jedem zweiten Ball die Haare. Nur einer verhält sich anders. Trimmer Christian schleicht unmotiviert und augenunterrändert zum Nachtrimmen. Er hat den sportlichen Teil einfach ausgelassen. Ob es an der Fingerverletzung (sein Hund hatte ihn vom Fahrrad gezerrt) lag oder an der - Kindergeschrei verstärkenden - Akustik im neuen Haus liegt, konnte nicht geklärt werden.

 

Feriensport

Allmählich geht die trimmlose Zeit zu Ende. Von einigen Trimmern wird das erste Trimmen am 2.September sehnsüchtig erwartet. Aber auch in der Ferienzeit waren viele Trimmer nicht ganz unsportlich. Vortrimmer Werner zum Beispiel fröhnte dem Tauchen. Er war sechs Wochen lang völlig abgetaucht. Doctrimmer Christian machte Atemübungen, was einen jakobinischen Ursprung hatte. Robert war jagen. Er machte Jagd auf herrenlose Bratwürste und Schwenksteaks. Bernhard trainierte die Augenmuskeln bei Kulturausflügen auf Herrenchiemsee. Cheftrimmer Manfred traf man im Schwimmbad. Er drehte dort mit seiner Kamera sportliche Filme über seine Enkelkinder, allerdings machte er dabei verdächtig viele "Schwenks" über die Liegewiese.
Was machte eigentlich Franz? Franz war abgeordnet zu Olympia nach Athen. Dort war er verantwortlich für die korrekte Kleiderordnung der Beachvolleyballdamen.
Gemeinsam machten die Trimmer dann auch noch eine Radtour durch das schöne Nahetal mit Bergwertung zum Gasthaus Leos Ruh in Waldböckelheim (siehe Foto). Und alle freuen sich jetzt wieder auf ein paar entspannende Runden in der Leinenbornhalle.

 

 

 

Dringende Trimmer SonderSonderPunktVeranstaltung

Unser Doc Trimmer ist überraschend Vater geworden. Am 3.8. kam Jakob Immanuel zur Welt. Aus diesem Anlass macht er am kommendenden Donnerstag (5.8.) das, was man "dem Kind den Kopf waschen" nennt. Das ganze findet ab 20.00 Uhr in der ärztlichen Villa im Leinenborner Weg statt. Trimmer haben in Trimmerstärke zu erscheinen. (Anm. d. R. Diese Meldung ist öffentlich und kann weltweit verteilt werden).

 

Chefsache
offener Brief an alle Trimmer:

Hallo Trimmer,
ein echter Trimmer trimmt (sich) auch während der Ferienzeit.
Nicht unbedingt, und wie üblich, erst Gymnastik, dann Volleyball, sondern feriengemäß,
eine Radtour mit Rast zum Biertrinken und einem Snack zur Stärkung.
Der Termin steht:
Donnerstag, der 29.Juli 2004 19:30 Uhr
Treffpunkt: Am alten Wasserwerk
Tourverlauf: steht noch nicht endgültig, wird noch festgelegt.
Bitte gebt mir bis zum Wochenende 22/23.07. Bescheid ob Ihr dabei seid.

 

Ist doch klar

Da stehe ich mit jemanden Zusammen und man kommt ins Gespräch. Irgendwann spreche ich über diese Webseite und die Vorzüge des basisdemokratisch orientierten Trimmertums. Tage später erhalte ich von meinem Gesprächspartner eine e-mail, die alle "basis-vielo-sophischen Fragen" auf der Trimmerwebseite mit einem Schlag beantwortet. Da staunte der Web-Trimmer nicht schlecht. Soviel Ideenreichtum ist schon eines wahren Trimmers würdig. Da sind wir doch mal gespannt, ob meine Gesprächspartner (Anm.d. R. : (Noch?)Nichtrimmer Rainer) demnächst neue Farbe ins Trimmerleben bringt.

 

Trimmmer und die Weltkultur

Rechtzeitig zum Start in die Sommerpause starteten die Trimmer zu ihrem ersten offiziellen "Auslandbesuch" ins Saarland. Dieses Ereignis ließen sich die Trimmer mit saarländischer Abstammung allesamt nicht entgehen (es waren auch jede Menge Pfälzer Trimmer dabei), waren frühzeitig am Treffpunkt und so konnte rechtzeitig der Trimmerbus Richtung Westen starten. Wie bei Trimmern üblich, ging es nach geruhsamer Fahrt und ersten Erfrischungsgetränken zunächst mit einen Imbiss und kühlem saarländischen Bier los, bevor sich der Tross dann Richtung Besichtigung begab. Um den kulturellen Trimmerhorizont zu erweitern bedurfte es selbstverständlich schon eines Weltkulturerbes und so hatte unser Organisator und Trimmerfreund Gerhard Pf. nichts geringeres als die imposante Völklinger Hütte, eines der größten Deutschen Indurtriedenkmäler, ausgesucht. Durch reichlich Rost und Staub, über Stahltreppen hinauf, ging es bis auf die Spitze eines der 5 ehemaligen Hochöfen von wo aus der Blick über das komplette, imposante Hüttenwerk reichte. (Besondes interessant ist die Online-Besichtigung der Kokerei) Sichtlich beeindruckt, angesichts der Schwerstarbeit die die Arbeiter im vergangenen Jahrhundert dort verrichten mussten ging es weiter zu einer echten saarländischen Spezialität. Trimmer Gerhard hatte das gesamte kulinarische Angebot des Saarlandes ausgereitzt und überraschte die Trimmer mit einer "Saarlandschleife", einer ganzen Lyoner Fleischwurst ,die selbst von Trimmern eine Höchstleistung abverlangte. Gestärkt machte man sich nun auf um die übrigen Sehenswürdigkeiten der saarländischen Hauptstadt zu erforschen. Da mehrere "Kirchentrimmer" mitgereist waren, durfte auch eine Kirchenbesichtigung nicht fehlen. Unter fachkundiger Führung besichtigte die Reisegesellschaft die Ludwigkirche neben dem Hamburger Michel und der Dresdener Frauenkirche der bedeutenste Barockbau Deutschlands. Nicht weniger Fachkundig zeigte sich Trimmerfreund Gerhard, der gut vorbereitet den Rest der Stadtführung übernahm und nach Besuch des Saarbrücker Altstadtfestes ging es zurück nach Bad Sobernheim. Auf der Rückfahrt danken die Trimmbrüder und deren Frauen Gerhard für die gute Organisation und das interessante und abwechslungreiche Programm. Aushilfspräsident Gerhard F. verkündete zum Abschluss die Ernennung von Trimmerfreund Gerhard Pf. zum Kulturausschussmitglied - Basisdemokratie vom Feinsten - Harzlichen Glückwunsch.

 

15. Juni - Werner Grillen

Eine lange Tradition bei den Trimmern ist die Trimmerkulturveranstaltung "WernerGrillen". In diesem Jahr steht dieser Abend, nach dem Desaster (wer die Presse liest weiß, Desaster wird das Sobernheimer Unwort des Jahres) des Vorjahres, unter besonders strenger Beobachtung durch alle Trimmer. Vortrimmer Werner scheint hoch motiviert, sein Ungeschick (=neues Wortspiel) vergessen zu machen. So wird diesmal eine einzige Völlerei erwartet. Und wahrscheinlich wird es zu späterer Stunde "vom Leinenborn herab" (Zitat) klingen : "Es gibt nur einen Werner Völler". Insider sagen, dass Sobernheims freundlichste Metgersfamilie für den, am 15 Juni statfinden, Grillabend mit einem eigens angemieteten Kühlwagen um Werners Grill patrullieren wird. Denn wir wissen: Bei Werner zuhaus, gehen die Steaks nie aus.
Wie Franz mitteilte, ist bereits für ausreichend Bier gesorgt.

 

Trimmer-Kulturveranstaltung 2004

Die "Die Trimmer e. V." haben sich bekannter Maßen neben sportlichen Höchstleistungen auch der Kultur verschrieben. Daher führen Sie regelmäßig Veranstaltungen zur Förderung ihres kulturellen Horizontes durch, die sie in diesem Jahr ins benachbarte Aus-/Saarland führt.

Aus den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Saarlandes wurden für diese Kulturreise Besichtigungen des Industriemuseums "Völklinger Hütte" und der Saarbrücker Altstadt ausgewählt:

Das ehemalige Stahlwerk "Völklinger Hütte" wurde 1873 gegründet und erlebte in seiner wechselvollen Geschichte sowohl Glanz- als auch Schattenzeiten, bevor es im Jahre 1986 stillgelegt wurde. Im Jahre 1994 wurde es als ehemalige bedeutsame Industriestätte von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Seitdem wird sie als Museum betrieben, in dem mitunter die schwere Arbeit der Stahlerzeugung in anschaulicher Weise demonstriert wird.

Der zweite Besichtigungspunkt führt "Die Trimmer" in die Saarbrücker Altstadt. Diese wurde bislang zwar noch nicht zum Weltkulturerbe ernannt, ist mit dem Saarbrücker Schloss, der Ludwigskirche und dem Sankt Johanner Markt usw. allerdings auch sehr sehenswert.
Am Sankt Johanner Markt laden Gaststätten verschiedener Art zum Einkehren und Genießen der lokalen Spezialitäten ein. Besonders am Wochenende und bei schönem Wetter verwandelt sich der Marktplatz in einen riesigen Biergarten. Die besondere Atmosphäre dieses Ortes wird durch das "Savoir-vivre" der Saarländer und der Besucher aus dem nahe gelegenen Frankreich in angenehmer Weise geprägt.

(Anmerkung des Autors: Zum Glück sind die Pälzer i. d. R. recht weit weg!)

Nach den Besichtigungen werden zur Stärkung saarländische Spezialitäten getestet: Hierzu kehren "Die Trimmer" in eine mitten in den Gassen der Altstadt gelegene Hausbrauerei ein. Hier wird zum naturtrüben Hausbräu eine typisch saarländische Mahlzeit serviert, bevor zu späterer Stunde - wohl gelabt - die Heimreise nach Bad Sobernheim angetreten wird.

Anm.d.R.: Wer noch mit möchte, sollte sich schnellst möglich beim Organisator Trimmer Gerhard Pf. melden.


Trimmer wählen BoB

Am kommenden Sonntag ist Wahl. Trimmer gehen wählen. Die Trimmer sind Basisdemokraten. Damit ist klar, jeder Trimmer weiss, wen uns was am Sonntag zu wählen ist. Vortrimmer Werner hat die Wahl ja bereits zur Trimmersonderveranstaltung erklärt. Falsch ist hingegen, dass nur Trimmer die eine vom Wahlleiter unterschrieben Kopie des Wahlzettels beim Vortrimmer vorlegen, diesen Sonderpunkt erhalten. Ganz so weit ist auch die Trimmerbasisdemokratie noch nicht fortgeschritten. Wer aber errät, wieviele Trimmer um die Wahl herum tätig sind, sei es als Kandidaten oder auch als Wahlhelfer, der darf beim nächsten Trimmen in Werners Mannschaft spielen.

Machen Sie es wie die Trimmer, gehen Sie wählen!


Trimmer in der Presse

Für Männer, die nicht Fußball spielen wollen
Trimm-Verein ist seit 20 Jahren im Leinenborn

Vom 07.05.2004

kl. BAD SOBERNHEIM Was machen Männer, die nicht mehr Fußball spielen wollen? Diese Frage stellten sich 1971 Sportler aus Pferdsfeld und Eckweiler. Ihre Antwort lautete: trimmen. Auch wenn sie heute nicht mehr in den beiden Dörfern wohnen, die Sportgruppe gibt es immer noch. Dieses Jahr feiert sie 20 Jahre Trimm-Dich im Leinenborn.

Von Anfang an ging es den Männern nicht nur um den Sport. Abends hätten sie sich oft im Vereinslokal getroffen und seien erst mitten in der Nacht nach Hause gekommen, ist auf der Homepage nachzulesen. Und es wurde Politik gemacht: 1974 wehrten sie sich gegen die Umrüstung des Geschwaders - schließlich waren die meisten Trimmer in dieser Zeit auf dem Flugplatz beschäftigt und fürchteten um ihre Arbeitsplätze.

1980 ging das Training dann in der Bundeswehrhalle auf dem Dörndich weiter. Und obwohl sie sich eigentlich zusammengeschlossen hatten, um eine Alternative zum Fußball zu haben, diktierten die Kicker ihnen ihre Trainingszeit: Weil mittwochs immer die Europapokalspiele stattfanden, verlegten sie ihre Trimmstunde auf den Donnerstag.

Als vier Jahre später die Leinenbornhalle fertig wurde, zogen die Trimmer noch ein Mal um. Dort kam auch eine Idee auf, die heute zur Tradition geworden ist: Im letzten Training vor Weihnachten wird der Eifrigste zum Trimmer des Jahres gekürt, wer an mehr als der Hälfte der Stunden teilgenommen hat, kriegt ein Jahrgangsfläschchen mit seinem "Trimmerschweiß".

In den 90er Jahren fusionierten die Trimmer mit dem FC 03 zum SC Sobernheim, gründeten später aber wieder einen eigenen Verein, um sich nicht mit den Fußballern über das Geld streiten zu müssen.

Heute trainieren Männer zwischen 16 und 68 Jahren bei den Trimmern, in den vergangenen Jahren sind auch Russlanddeutsche und Asylbewerber dazu gekommen. Der Verein präsentiert sich weltoffen und multikulturell. Nur eine Beschränkung bleibt: Mitmachen dürfen nur Männer.


Rotweine im Rathaus

Standesgemäß feierten die Trimmer ihr Jubiläum "20 Jahre Trimmen im Leinenborn". Eine, von Ehrentrimmer GoP (=Grace of President) Udo, geührte Weinprobe ,öffnete den sonst Bitburger und Kirner gewohnten Trimmern einen Blick in die Möglichkeiten des deutschen Rotweinanbaus. Federführend hatte Eventtrimmer Gerhard die Organisation übernommen und mit einigen Mitstreitern den Rathaussaal festlich hergerichtet.
Schnell füllte sich der Festsaal, sodass Chef- und Ehrentrimmer GoV (=Grace of Vortrimmer) pünktlich die Trimmer mit ihren Begleiterinnen willkommen heißen konnte. Vortrimmer Werner ließ; zunächste seine Trimmer stramm stehen und nach Einzelaufforderung wieder setzen. Er liebt es halt, wenn einmal jemand auf ihn hört eine für ihn doch seltene Erfahrung offenbar.
Noch schnell ein Gedicht, 20 Verse zu 20 Jahren in gewohnter Perfektion mit geschliffenen Reimen und schon konnte es losgehen. Franz war sowieso nicht mehr länger zu halten. Schnell füllten sich die Gläser und fasst genauso schnell waren sie auch wieder leer um erneut .... wie es weitergegannen ist?
Seht selbst:

Die Aufgabe - lösbar Der Dichter
Steher und Sitzer für den kleinen Hunger
Oh schreck ein Fleck - Platz Georg oder Margit? gluck gluck ... gugg
eene, meene, mu ... Fine - Ende - Gute Nacht

Typisch Trimmer

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Der Eventtrimmer informiert:
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Liebe Trimmer,
nur noch drei Tage trennen uns von der wichtigen Jubelfeier.

Nachdem der Vortrimmer sich heute nochmals die Verfügbarkeit der Räumlichkeit bestätigen ließ, können wir nun konkret über den Ablauf der Feierlichkeit informieren:

Ort: Sitzungssaal der Rathauses Bad Sobernheim
Termin: 23.4.2004, Beginn 20.00
Programm:
1. Begrüßung durch den Präsidenten
2. Bericht des Vortrimmers zum Thema "20 Jahre Trimmen in Leinenborn"
3. Festvortrag des Ehrentrimmers (GOP) Udo Bamberger
Udo stellt 2 Themen zur Auswahl:
Vorschlag 1 "Lysozym zur Steuerung des Bakteriellen Säuereabbaues"
Vorschlag 2 "Deutsche Spitzenrotweine , Versuch einer Bestandsaufnahme "
4. Kleiner Imbiß
5. Gemütlicher Ausklang mit "Abtrunk".

Zu Punkt 3 bitte ich um Rückmeldungen, welchen Vortrag wir auswählen sollen.
(Es wird basisdemokratisch entschieden)
Gruß Gerhard
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Ein Trimmer antwortet
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Liebe Freunde
Ich plädiere an alle für Vorschlag 2 zu votieren. Allen am Thema interessierten dürfte seit 2001 die bahbrechenden Erkenntnisse zu Vorschlag 1 hinlänglich bekannt sein. Zur geflissentliche Kentnissnahme das beigefügte Referat. Also lest und lasst uns am Freitag die Geschmacksnerven strapazieren.
Kizi
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Ein Trimmer antwortet immer
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Danke für die Info,
ich habe nur die Zusammenfassung gelesen (das macht man so in der Politik -Habe ich vom Werner gelernt). Daraus ist eindeutig zu erkennen, dass das "Lyposyosiosydosizeug" sowieso nix taugt. Ausserdem sind mir Wörter die zwei oder mehr Y enthalten schon immer suspekt gewesen.
Also lieber Vortrag 2 und den solange bis keiner mehr "Losyosymosy..." sagen kann.
Lets taste
Harald
Und nicht vergessen : Auch am 13. Juni ist ROT die richtige Wahl.


Go west

Ein Trimmer zieht westwärts. Nicht allzu weit, nach Trier, geht die berufliche Reise unseres Trimmerfreundes Gundolf, der sich gestern von uns verabschiedete. Mit Sack und Pack wird er zukünftig durch die Wälder rund um die Porta Nigra streifen und bei so manchem Schläfchen auf einer sonnigen Waldlichtung von den schönen Stunden als Trimmer träumen. Da Versetzungsurkunden aus dem Forstministerium bei Trimmern keine Wirkungskraft besitzen, musste Vortrimmer Werner dies per Trimmerurkunde legitimieren. Nicht ohne einen Sonderauftrag, denn Gundolf wurde verpflichtet eine Trimmeraussenstelle in Trier zu errichten. Und so wie wir Gundolf kennen gelernt haben, schafft er das. Auf jeden Fall ist bereits jetzt eine Sonderveranstaltung "Gastbesuch bei Trierer Trimmern" geplant um erste Ergebnisse zu überprüfen.

Wir alle wünschen Gundolf und seiner Familie Glück, Gesundheit und alles Gute sowie immer ein tief hängendes Netz, viele gute Schmetterbälle und stehts kochend heisses Duschwasser, denn das alles wird ihn stehts an uns erinnern. (O-Ton Franz: "und an die zwei Kisten Bier").


Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit

Gundolfs Abschiedsrede rankte sich um diese Grundsätze der Französischen Revolution. War ihm doch aufgefallen, dass dies allesamt Trimmertugenden sind. Gleichheit -, bei uns Trimmern sind alle gleich - okay ausser Werner. Wir Trimmer lieben die Freiheit - der Donnerstag muss frauenfrei bleiben. Wir leben die Brüderlichkeit - "he bring mer noch e Bier mitt - alles klar Bruder!". So könnte es schon passieren, dass demnächst auf der Trimmerflagge "Liberté, Égalité, Fraternité" zu lesen sein wird.

Mich hat dies auf die Idee gebracht, da ich des Französischen nicht mächtig bin, "Trimmer" onlineübersetzen zu lassen. Heraus kam "massicot" und "Trim Dich" heisst "trim te", somit würde dann "Trim Dich Du Trimmer" (die vornehmere Art von "Quäl Dich Du Sau") "trim te tu massicot" bedeuten. Um sicher zu gehen, lässt man die Maschine nochmal Franz-Deu übersetzen und siehe da "trim te tu massicot" bedeutet "Trim Dich Du Papierschneidemaschine". Damit ist wohl bewiesen, dass im francophilen Sprachraum es keinerlei Trimmer gibt bzw. französische Trimmer alles Pappnasen sind.

 

Präsident

Der Präsident hatte, geladen und (fast) alle kamen.

Am Donnerstag Abend trafen sich die Trimmer, ein seltenes Ereignis gebührend zu feiern. Manfred, Präsident und jetzt auch Imperator, konnte auf erfolgreiche 70 Jahre zurückblicken und tat dieses im Kreise seiner Sportbrüder. Nach alter Trimmertradition wurde erst einmal gegessen und anschließend geredet. Mit Grünkohl und Pinkel hatte Manfred genau das richtige gewählt und so die Grundlage für einen bierreichen Abend geschaffen. In seiner Rede gab Manfred den Trimmern Einblick in seine ganz persönlichen 70 Jahre und insbesondere seinen fast 30jährigen Trimmerlebenslauf. Aus den vielen kleinen Anekdoten wurde deutlich, dass er und seine Familie, nicht zuletzt durch sein Trimmersein, einst beruflich nach Sobernheim gekommen, hier Glück und Zufriedenheit gefunden haben.
Da die Trimmer am Nachmittag ihren Sportfreund Michael zu Grabe getragen hatten, wurde ein Großteil des geplanten Jubelprogrammes auf einen späteren Termin verschoben. EventTrimmer Gerhard F. und VorTrimmer bzw. HilfsEventTrimmer Werner ließen es sich jedoch nicht nehmen, Manfred an diesem Tag mit neuen Insignien der Macht auszustatten. Lorbeerkranz, Urkunde, gepresster Trimmerschweiß aus Udo Weinberg sollen Manfreds Ausnahmestellung auch in Zukunft untermauern. Getreu nach dem Highlander Motto "Es kann nur einen geben" überreichte Gerhard seinem Präsidenten das Trimmer-Chef-T-Shirt mit der Rückennummer 70. Übrigens das einzige Trimmershirt im Größe XXL, da diese Größe erst ab 70 erlaubt ist. In seinem Gedicht "Uus Chef" (hieß das überhaupt so?) lobte Vortrimmer Werner mit witzigen und tiefgründigen Versen und erhob Manfred schließlich in den Rang eines TRIMMERMETHUSALEMs. Alle Trimmer freuen sich auf viele weitere sportliche und gesellige Jahre mit ihrem Chef:

TRIMMERMETHUSALEM MANFRED

 

Michael

Nach langer Krankheit ist am vergangenen Montag unser Trimmerfreund Michael verstorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen 3 Kindern sowie seinen Angehörigen.

Beruflich war Michael viel unterwegs, aber wann immer er konnte, kam er zum Trimmen um bei Sport und Geselligkeit mit seinen Freunden zusammen zu sein. Alle Trimmer werden gebeten Michael am Donnertag 1.4. 04 um 13.30 in der Matthiaskirche die letze Ehre zu erweisen. Anschließend treffen wir uns zur Beisetzung vor der Friedhofskapelle.

 

Chef wird 70

Unser aller Trimmerpräsident feiert am 30.3. sein 70 Geburtstag. Dazu gratuliert ihm sein Trimmerhofstaat ganz herzlich. Eine Trimmerdelegation hochrangiger Trimmer wird die Trimmerglückwünsche überbringen. Bei Durchschnittlich 40 Trimmen pro Jahr, käme er somit auf ca. 2800 Teilnahmen --- hätte er rechtzeitig angefangen. Immerhin hat er fast 500 Teilnahmen tatsächlich geschafft. Eine Leistung die nur von drei Trimmern vor ihm jemals erreicht wurde.

Alles Gute, Glück und Gesundheit für die nächsten 500 Teilnahmen
am Trimmen.

Red or Blue

Wer sich von Zeit zu Zeit dem Stumpfsinn des freien Privatfernsehens hingibt, kommt nicht drumherum. Ständig wird für den RED-NOSE-DAY geworben - für die Aktion "Kinder in Not" und dies mit einer Amada prominenter Künstler (siehe Bild). Und man glaubt es nicht, selbst in Bad Sobernheim kann der aufmerksame Beobachter einen leibhaftigen Prominenten für diese Aktion entdecken (siehe auch Bild).

 

Denkste. - Unser Prominenter machte Werbung für die Aktion "notleidender Trimmer" und die heisst "Blue-Hair-Day".


MV der Trimmer

Im Jahre 3 nach der Neugründung der Trimmer (Geburtstag: 22.2.2001) trafen sich die Trimmer zur "Altweiberdonnerstagmitgliederversammlung" in der Leinenbornalle. Trimmerpräsident Manfred, dem seit dieser Versammlung auch Ambitionen auf das Amt des Bundes(trimmer)präsidenten nachgesagt werden, blickte in seinem Geschäftsbericht auf eines der erfolgreichsten Jahre der Trimmergeschichte zurück. 31 Mitglieder gehören dem Verein an, wovon 21 anwesend waren. Das Durchschnittsalter beträgt 46 Jahre und die Alterspalette reicht von 17 - 70. 2003 wurden jede Menge aussersportliche Veranstaltungen durchgeführt, die allesamt sehr erfolgreich waren. Auch für das kommende Jahr sind wieder zahlreich Untenehmungen vorgesehen, wie Festausschusschef Gerhard zu berichten wusste. Als besonderes Highlight wurde bereits die Fortsetzung des im letzen Jahr so erfolgreichen Gourmetabends unter Leitung von Trimmer Udo beschlossen. Diesmal sollen die deutsche Spitzenrotweine die sensibelen Trimmergaumen umspülen (voraussichtlich am23. Apri). Geldtrimmer Georg berichtete von einer gut gefüllten "Kriegskasse", wobei Werners begehren nach einer neuen Uniform (er wollte Trimmerkrawatten) mehrheitlich auf Ablehnung stieß. Mehr Glück hatte der Vortrimmer mit seinem Vorschlag das Trimmergeschäftsjahr mit dem Bündelchestag zu verknüpfen. - Helau


Hau rein

Das Losglück des Vortrimmers hatte ihm eine starke Mannschaft beschert. Mit diesem Pfund im Rücken war Werner ganz relaxed und spielte einen Traumball nach dem anderen. Fast wäre die Partie 24:0 ausgegangen, hätte Werner nicht kurz vor Schluss der Übermut gepackt und so verschenkte seine Mannschaft leichtfertig das Aufgaberecht und lies noch 2 Gegenpunkte zu. Das Ganze hinterließ allerdings soviel Spuren, dass die Wernermannschaft den weiteren Abend nie mehr zu anfänglicher Stärke zurück fand. Da halfen auch Aufforderung wie "Hau Rein" nicht mehr.

Hau rein (2)

Reingehauen wird dafür am kommenden Donnerstag auf der alljährlichen Mitgliedervollversammlung. Vorstandsmitglied Gerhard hat Grillschinken bestellt um dem Ganzen eine "kulinarische Untermahlung" nach Trimmerbrauchtum zu geben. Da keine Wahlen anstehen, wird wohl das Hauptmotto "Hau Rein" sein.

Hau rein (3)

Und "reinhauen" werden die Trimmer auch in anderer Weise. Bei den Presbyterwahlen am kommenden Donnerstag stehen gleich zwei Trimmer zur Wahl. Alle (evangelischen) Trimmer wurden vom Vortrimmer einzeln aufgefordert unsere Leute zu wählen (eigentlich ist Werner doch gegen Lobbyismus?).


Willkommen 2004

Die Trimmer sind im Neuen Jahr gut angekommen. Dies konnte man bereits am Besuch des ersten Trimmens ablesen. Zahlreich strömten die Trimmer, anscheinend wollte keiner das ersten Trimmen 2004 versäumen. Erstmals waren auch wieder unsere verletzten Trimmerfreunde Georg und Viktor zurück am Netz.

Ansonsten hat sich nicht viel verändert, Robert lag dauernd auf dem Boden, Jürgen griff mehrfach ins Netz und die Wernermannschaft verlor 3 von 3 Spielen. Aufregung kam auf, als die Gymnasiasten, noch während der Spiele, die Halle einnahmen um die Vorbereitungen für ihre MSS-Party zu treffen. Schnell klagten viele Trimmer über die Zugluft durch die aufgestellten Türen. Nur das schnelle Eingreifen von Trimmer Gerhard, dem "Ne"diator, konnte Schlimmeres verhindern. Er stellte sich als menschliches Schutzschild vor den Eingang, schloss die Türen und jedes Begehren auf Ein- bzw. Auslass wurde mit einem diplomatischen aber bestimmten "Ne" beschieden. Damit hat er sich große Verdienste um die Trimmergesundheit erworben und einige Trimmer überlegen bereits, ob dieser Einsatz nicht mit einer Aufnahme in die Trimmer Ehrenriege gewürdigt werden sollte.

Es stellte sich schnell heraus, dass Vortrimmer Werner - als letzter lebender Basisdemokrat - zum wiederholten Mal seinen Kompetenzbereich überschritten hat und den MSS-lern selbstherrlich und großzügig die vorzeitige Nutzung der Halle erlaubte. So konnte auch sein ausgleichendes Verhalten in der Angelegenheit erklärt werden.

Beim Duschen wurde jedoch deutlich, dass sich Werner für sein Vergehen verantworten muss. Er soll sich dem Trimmertribunal stellen. Außerdem folgt ein Eintrag in die Personalakte, welche zur Abschreckung veröffentlicht wird. Aus Datenschutzgründen wird der tatsächliche Name allerdings geändert und das Pseudonym "Erner Ohn" verwendet. Bleibt zu erwähnen, dass der Abend gemütlich bei Weck, Wurscht und Bier ausklang, und das Alles ganz umsonst, denn Gerhard der Saarländer und ArithmetikGeorg hatten während der Winterpause Geburtstag, was für die übrigen Trimmerfreunde den Bierpreis auf Null reduzierte (endlich einmal eine vernünftige "Kostensenkung") und die Würste waren noch Restbestände der Guitar Night. Den Spendern zollen wir Dank und wünschen ihnen Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr.