Das Trimmerjahr 2010
- wie immer in umgekehrter Reihenfolge -

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Trimmer - Schluss

(17.12.10; 09:00 Uhr - hg)

Und wieder ging ein Trimmerjahr mit dem traditionellen Jahresabschlussessen zu Ende. Nach drei Kniebeugen und kurzem Volleyballspiel, schritten die Trimmer, frisch geduscht, zum Essen. Trimmerkoch Werner Amberg hatte für die Trimmermägen diesmal Spießbraten und Kartoffelsalat vorbereitet, was großen Zuspruch fand. Die Trimmer konnten nach langer Abwesenheit ihren Chef Manfred wieder in ihrer Mitte begrüßen, wenn auch noch etwas wackelig auf den Beinen. Im nächsten Trimmerjahr wird er sicher wieder bei den sportlichen Aktivitäten dabei sein.

Nach dem Essen ehrte, wie jedes Jahr, Werner den Trimmer des Jahres. In diesem Jahr war es weder Rüdiger, noch Jürgen die die unbeliebte Trophäe mit nach hause nahmen. Nein, in diesem Jahr war es Karl-Heinz der ohne Fehltag blieb und somit nicht zu überwinden war. Als notorischer Zuspätkommer (also zum Trimmen) hatte er Glück, dass nicht die reine Nettozeit gewertet wurde, denn dann wäre er über einen Mittelfeldrang nicht hinaus gekommen.

Kizi übernahm den Dank der Trimmer an ihren Vortrimmer. In diesem Jahr gab es keine Geschenke zur persönlichen Verwendung, sondern Kizi hatte Geschenke ausgesucht die Werner an bestimmte Personen als Weihnachtsgeschenk weiterreichen sollte. Das ganze scheint aber zum Scheitern verurteilt zu sein, denn bereits die Vorgabe die diesjährige alte Birne mit den Trimmbrüdern solidarisch zu teilen verweigerte der Vortrimmer inbrünstig.

 

Trimmer - Jahresabschluss

(07.12.10; 09:00 Uhr - wb)

Der Vortrimmer schreibt und bittet zum Jahresabschluss 2010:

Guten Tag, ihr Trimmer,

am Donnerstag, 16.12. werden wir das Trimmerjahr wie üblich beschließen. Der
sportliche Teil beginnt an diesem Abend bereits um 19 Uhr, der offizielle
Teil mit Essen (Schanzzeug mitbringen!) und Jahresrückblich ca. um 20.45
Uhr. Wer dabei sein will, sollte sich bis Donnerstag, 9.12. bei mir per
email oder abends mündlich melden. Wer sich nicht meldet, riskiert einen
leeren Magen.

Das neue Trimmerjahr beginnt satzungsgemäß mit dem 27.Dezember
(Bündelchestag). Wer dabei sein will, melde sich bitte umgehend beim
Vizepräsidenten und Wanderführer Franz. Treffpunkt wird am 27.12. um 9 Uhr
am Bahnhof sein.

Beste Grüße
Werner

 

Tausend und ein Donnerstag

(19.11.10; 09:00 Uhr - hg)

Das gab es noch nie bei den Trimmern. Unser Vizevortrimmer, Dauerläufer und Rekordtrimmer Jürgen erreichte am vergangenen Donnerstag ein magisches Ziel. Er geht in die Trimmergeschichte ein, als der erste der die Einziartige Grenze von 1000 (eintausend) mal Trimmen erreichte. Das hat vorher noch niemand geschafft. Ob es überhaupt noch einer schafft, wird maßgeblich von der Führung der Trimmerstatistik abhängig sein. Noch ein kleines Rechenbeispiel: Die Halle misst 20 Meter Länge und ist 10 Meter breit. Ein Runde Warmlaufen ist also 60 Meter lang. Werner läuft immer 10 Runden, Jürgen das doppelte, also 20 Runden. Jürgen hat somit bisher 1200 Kilometer beim Warmlaufen zurück gelegt. Bei Werner (ca. 900 mal Trimmen), sein ärgsten Verfolger, kommen nur auf 540 Kilometer. Allein darin ist die Einzigartigkeit des Rekordes zu erkennen. 1000 mal Trimmen , das klingt spätestens am nächsten Donnerstag wie ein "Trimmermärchen aus Tausend und einer Nacht".

Lieber Trimmbruder Jürgen, diese Leistung zollt uns Trimmern den allergrößten Respekt ab, lauf weiter.

Außerdem gab es, die (auch und besonders aus sportlicher Sicht) längst überfällige Ernennung zum uneingeschränkten Ehrentrimmer und damit die aufnahme in die "Hall of Fame for Trimmers". Demnächst wird es wohl vor der Halle dann auch einen "Walk of Trimmerfame" geben, wo die Fussabdrücke der Trimmer auf Gedenktafeln zu bewundern sind.

 

Ehre wem Ehre gebührt

(31.10.10; 00:00 Uhr - hg)

Trimmervizepräsident Franz geehrt

Auch bei den Trimmern gibt es Tage, da passt Alles zusammen. So am vergangenen Donnerstag. Nach dem mehrwöchigen Kniebeugenasyl in der Dümmlerhalle, kehrten die Trimmer, lang ersehnt, in die frisch renovierte Leinenbornhalle - nicht nur sportlich - zurück. Doch wie immer, begann es sportlich mit Volleyball. Hierbei überraschte zu allererst die neue Beleuchtung. Überall wo das Trimmerauge hinblicke sah es Lampen - Neonröhren in weissen Kästen weit von der Decke abgehängt pendelten hin und her, möglicherweise um die wenigen Haare der Trimmerglatzen besser zu beleuchten. Jetzt ist es zwar wunderbar hell, doch das Volleyballspiel ist aufgrund der Lampenvielfalt quasi unmöglich. Vielleicht müssen die Trimmer jetzt das Sitzvolleyball erfinden, ein Volleyballspiel über ein Tennisnetz wobei die Spieler mit dem Hosenboden "das Pakett" nicht verlassen dürfen. Wie sonst soll ein Volleyball nur von Luftmolekülen betrührt durch den Hallenhimmel fliegen können? Die Tischtennisfreunde hingegen finden die Beleuchtung selbstverständlich sehr gelungen, weil auf Tischtennis optimal. Einige Tischtennisspielen sollen jetzt sogar dunkele Sonnenbrillen während des Spiels an der Platte tragen. Zu Glück gibts keine Billiard- oder Pokerspieler, dann wäre wohl die Beleuchtung noch tiefer und mit noch mehr Lampen umgesetzt worden.

Nach mühseligen Versuchen den ein oder anderer Schmetterball zu stellen, war die sportliche Euphorie schnell dahin und nach dem Duschen konzentrierte man sich auf das traditionelle Spansauessen. Sonst immer in einer - auf Spansau spezialisierten - Gaststätte durchgeführt, wurde in diesem Jahr zu ersten Mal die herbstliche Sau von Trimmerkoch Werner A. in wohl bewährter Qualität und Menge ofenfrisch serviert. Der doch ungewöhnliche, weil späte Termin für diese Traditionsveranstaltung war dem Vortrimmer geschuldet, der "dies so beschlossen" hatte, weil er während der Herbstferien (dort fand bisher diese Veranstaltung zur Überbrückung der Ferien statt) wohl Besseres vor hatte. So war zu hören, dass sogar einige Vorstandstrimmer der Traditionsveranstaltung aus Protest gegen eine solch eigenmächtige Entscheidung fern blieben. Auch die zurück gehende Teilnehmerzahl der Trimmabende im Allgemeinen sollte wohl zum Nachdenken anregen, dass Entscheidung nicht nur dadurch besser sind, weil diese einsam und aus dem Bauch heraus getroffen werden. Manchmal ist auch bei Allwissenheit eine beratendes Abstimmungsgespräch durchaus hilfreich und verhindert Missverständnisse. Vizepräsident Franz hingegen schien diesen Zusammenhang längst erkannt zu haben und war bereits im Vorfeld bemüht eine größere Akzeptanz und Teilnahme in persönlichen Gesprächen zu organisieren.

Aber nicht dafür, nein, für viel Wichtigeres wurde es für Franz ein großer Abend. Schon sein Wochen vertritt er den erkrankten Trimmerchef im besten Sinne, kümmert sich und organisiert wo es wichtig ist. Zusätzlich ist Franz seit Jahren um die Kultur der Trimmer bemüht, indem er sie immer wieder an seinen Reisen zu den Kulturstädten und Landschaften Europas beteiligt. Franz hat sich längst um diesen kleinen (Sport-)Verein verdient gemacht. Und so war es nur eine Frage der Zeit, wann der Verein ihn in den Stand eine Ehrentrimmers erheben würde. Am 28. Oktober 2010 war es dann so weit und weil dies nicht ausreichte, wurde Franz auch gleichzeitig für seine 500 Teilnahmen am Trimmen mit Urkunde und allen PiPaPo geehrt. Und Franz wäre nicht Franz, hätte er sich nicht vorher über die angemessene Kleidung Gedanken gemacht.

Eherentrimmer undVicepräsident Franz mit (fast) allen Ehrenabzeichen der Trimmer

 

 

Der gute Zweck

(30.07.10; 00:04 Uhr - wb)

Trimmerspende für AW-Stadtranderholung

Auch in diesem Jahr spenden die Trimmer - Bad Sobernheims Männer-Verein für Sport, Kultur und Brauchtum - für einen guten Zweck: Nach den Tschernobyl-Kindern und dem Bootshaus in Boos in vergangenen Jahren war die Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt in diesem Jahr Empfänger eines Schecks über 500 Euro, den Trimmer-Präsident Manfred Neufelder jetzt an AW-Chef Alois Strehl überreichte. Darüber hinaus ermöglichen die Trimmer
durch die persönliche Zuwendung an zwei Kinder einer Familie deren Teilnahme an der diesjährigen Stadtranderholung, was sonst aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen wäre. Das Geld kommt aus Überschüssen der Vereinskasse, insbesondere aus dem Erlös der Guitar-Night im vergangenen Herbst.

Bild: Trimmer-Präsident Manfred Neufelder, begleitet von einigen Trimmer, überreicht den Spendenscheck an AW-Chef Alois Strehl am Donnerstag bei der Stadtranderholung im Staaren.

 

Delta T

(02.07.10; 11:04 Uhr - hg)

Deutschland hat einen neuen Bundespräsidenten. Überrascht waren viele, dass dazu 3 Wahlgänge notwendig waren. Die Trimmer hingegen sind 3 Gänge locker gewohnt. Zumindest wenn es ums Essen geht. Traditionell fand gestern Abend bei hochsommerlichen Temperaturen (nicht nur in der Nähe des Grills) das alljährliche Wernergrillen statt. So genannt, weil der Garten des Vortrimmers das geeignete Abiente für oppulente Abendspeisungen bietet und der Vortrimmer himself sich um Menge, Auswahl und Temperatur des Angebotes kümmert. Zum Griller des Abends hatte er, wie schon öfter, Vereinsvizevorsitzender nach Chef Manfred und Vereinsvizegriller nach Vereinsgrillmeister Gerhard, Franz bestimmt der diese Aufgabe mit Bravour meisterte. Werner kümmerte sich in der Zwischenzeit ums Getränk. Werner, mit Physikausbildung für Grundschullehrer, ging davon aus, dass bei 30 Grad Lufttemperatur, eine Getränketemperatur von 25 Grad bereits als angenehm kühl empfunden wird. Deshalb hatte er das Bierfass frühzeitig in den Garten verbracht. Womit er nicht rechnete war, dass das Bier während des Einfüllens ins Glas bereits die Temperaturdifferenz von 5 Grad locker ausgleichen konnte und somit quasi "pisswarm" auf den Verzehr durch den unbedarften Trimmer wartete. Da half auch die Parole nichts, dass warmes Bier besonders magenschonend sei. Aber zum Glück gab es vorasuschauende Trimmerbrüder, die in windeseile eisgekühle Stubbis herbei schafften und so wird nun Werners Fassbier (nach erneuter Kühlung) am Wochenende vielleicht den Sieg der Fussballer über Argentinien als erfrischendes Jubelgetränk erleben.

 

Fronleichnams-Wein-Prozession

(05.07.10; 12:00 Uhr - vwb)

Nach den traditionellen Fronleichnams-Prozessionen der verbliebenen Katholen am Vormittag starteten 9 Trimmer mit 6 Herzensdamen und einem Hund nachmittags am Fuße des Trimmer-Weinbergs bei Schloßböckelheim zu allmählich ebenfalls traditionellen Trimmer-Wein-Wanderung unter Führung von Trimmer-Weinpapst Udo. Leider war Trimmer-Präsident Manfred durch akute Kreuz-Probleme verhindert und so musste Vize Franz das Kreuz der Führung auf sich nehmen, was nach anfänglichen Orientierungs- und Autoritätsproblemen allmählich gelang.

Schweißtreibend geriet in praller Nachmittagssonne der Aufstieg zum Heimelberg, unterbrochen von einigen Verschnaufpausen und der ersten Weinprobe am Rastplatz. Als erste entkorkte Udo einen Riesling von Weingut des Neuwinzers Günter Jauch an der Saar - nicht ganz schlecht, aber nach allgemeinem Urteil der am wenigstens trinkenswerte des Nachmittags. Dann folgten Schlag auf Schlag - oder Dreh auf Dreh (wobei selbst der Profi-Korkenzieher Udos fast kapitulierte) - eine Auswahl von Weißweinen -Schwerpunkt Riesling - aus verschiedenen Anbaugebieten Deutschlands mit Udos Erklärung zum unterschiedlichen Terroir (nicht Terror!), was angeblich alle Weinexpertinnen und -experten auch sofort heraus schmeckten.

Nächste Probenstation war der Gesteinsaufschluss des kürzlich verstorben Naheland-Geologen Dr. Otto Atzbach hoch über dem malerischen Nahetal mit traumhaften Ausblicken in die Nordpfalz. Hier bewies Kizi die Trimmer-Urkraft, indem er einen vulkanischen Stein mit Handkraft zerbröselt, was Udo mit "Verwitterung" erklärte.

Nun ging es aufwärts - an Orchideen und Magerwiesen vorbei - zum Fuße des Heimbergturms. Dort packte Vize Franz mit seiner Ellen aus: Fromage d'Alsaße, deutsche Hausmacher-Wurst und - oh Wunder - ausreichend viel Brot zur Stärkung vor Udos fulminantem Weinproben-Feuerwerk, das mit drei wachsversiegelten Alt-Rieslingen der Jahrgänge 1995, 1990 und 1985 gipfelt, nicht mehr von allen bewusst so geschätzt, da die individuelle Sensorik mit dem Dargebotenen kaum mithalten konnte.

Auf den dezenten Hinweis des Vortrimmers "Sonderpunkt" erklommen Jörg, Karl-Heinz und Manfred mit ihren Herzensdamen sogar den Heimbergturm - sportliche Höchstleistung!

Schließlich ging, viel später als ursprünglich vorgesehen, bergab querfeldein Richtung Schlossböckelheim, was den geschichtsbewussten Vortrimmer noch bewog, an Ort und Stelle die Geschichte vom Schinderhannes-Überfall auf die Sowerum und Merxummer Hänneler zu veziehle - wahrheitsgemäß.

Fazit: Sehr gut getrunk, gut gess, viel Spaß und ein großes Kompliment an Franz und Udo!

Bilder gibts im Fotoalbum

 

Selten und schon ausverkauft

(28.05.10; 11.55 Uhr - hg)

Der erfahrene Trimmer weis: Bewegung an frischer Luft ist gut für den gestählten Trimmerkörper und den Trimmergeist sowieso. Deshalb zieht es manchen Trimmer nicht nur am Bündel´sches Tag, nein auch an Frohnleichnam mit Wanderstock und Wanderschuhen in die Natur. Besonders beliebt sind in den letzten Jahren die Bewanderung diverser Weinbergwege durch die besten Lagen der Naheweine. Und so führt uns Franz in diesem Jahr durch die wohl seltenste Lage überhaupt - "Im trockenen kann der Trimmergeist nicht wohnen". Davon gibt es alljährlich nur 600 Flaschen (bereits ausverkauft). Wer mit dabei sein will, sollte am Frohnleichnamstag, Donnerstag dem 3. Juni 2010, pünktlich um 16.00 Uhr in Boos am Parkplatz der dortigen Drahtwerke abmarschbereit erscheinen.

Etikette

(28.05.10; 0.15 Uhr - hg)

Wikipedia: "Etikette" (franz. étiquette) ist ein Verhaltensregelwerk, welches sich auf zeitgenössische traditionelle Normen beruft und das die Erwartungen an das Sozialverhalten innerhalb gewisser sozialer Kreise beschreibt.

"Etikette" war auch am Donnerstag das meist verwendete Wort beim diesjährigen "Weinabfülltrimmen". Zum Beispiel:

Ich hab kei Eddikette mehr.
Wo sinn noch Eddikette?
Wierum sollen die Eddikette uff die Flasch?

Hosche aach genuch Eddikette gedruckt?
Gebb mer noch e paar Eddikette.

Wenn die Trimmer Ihren so geliebten Wein abfüllen gehts halt immer um Eines. Trimmerpedia: "Etikette" (trimmerisch Eddikette) ist das selbstklebende Papierkunstwerk, welches sich auf selbstabgefüllten trimmerischen Weinflaschen verewigt. (Vorkommen: sehr selten).

 

 

Ökumenetrimmer

(25.05.10; 10.00 Uhr - hg)

Vortrimmer Werner schaute beim ökumentischen Gottesdienst an Pfingstmontag ganz genau hin, denn die Trimmer waren zahlreich vertreten. "Da werden wir wohl einen Ökumenepunkt in der diesjährigen Trimmerstatistik finden", war zu vernehmen.
Es scheint, dass sich Trimmer mit Ökumene leichter tun als mit Emanzipation.

 

ExtremTrimmer überquert die Alpen (ohne Elefant)

(10.05.10; 10.00 Uhr - hg)

Trimmer sind Breitensportler, normalerweise in den Disziplinen Essen, Trinken und leichte Kniebeugen mit anschließendem Volleyballspiel. Manchem jedoch reicht das nicht mehr aus und er sucht neben dem Donnerstagstrimmen weitere sportliche Herausforderungen. Nach Kizi, der kürzlich von seinem Trekking durch den Himalaya Richtung Mount Everest anschaulich Bilder den Trimmern präsentierte, gibt es nun einen weiteren Trimmer der sich anschickt in große Höhen vorzustoßen. Das ist zunächst einmal überraschend, wenn man bedenkt, dass beim Volleyballspiel das Netz immer ehr Richtung Bodenbelag orientiert wird, um möglichst nicht mit der dünnen Höhenluft in der Halle in Kontakt zu geraten. Eventtrimmer Gerhard hat sich jetzt aber zum Ziel gesetzt die Alpen zu überqueren. Das hat Vortrimmer Werner natürlich schon öfter getan. So ist ihm die Toskana als begehrtes Lehrer- und Sozialpolitikerziel, besonders an verlängerten Wochenenden, bestens vertraut. Jedoch stellt sich Gerhard dieser Herausforderung nicht, wie Werner, als Automobilist sondern als WanderPurist. Er, allein mit seinem Rucksack, will per Pedes durch eigene Muskelkraft angetrieben, wie einst Hannibal allerdings in entgegengesetzter Richtung, die Alpen überqueren.

Wenn das nicht für einen Titel: "Extremtrimmer des Jahres" reicht?

 

Trimmerchef von schlechtem Zuspruch beunruhigt

(07.05.10; 10.00 Uhr - hg)

Das hat Trimmerchef Manfred doch alarmiert. Nach langer Zeit überfüllter Duschen läßt wohl die Trimmbereitschaft zumindest hin und wieder nach. Das beunruhigt Manfred und er verfasste gleich einen "Brandbrief" an alle Trimmer. Hier seine mahnenden Worte:

Was ist mit den Trimmern los???

Gestern Abend, 20:00 Uhr, fünf einsame trimmwütige Figuren verloren sich im leeren Hallenraum.
Dann gegen 20.20 Uhr; Freude, Freude kamen doch noch drei zum Trimmen bereite Trimmer hinzu.
Vortrimmer Werner ordnete, noch vor dem Bier, Bewegung in Form von Volleyball an.
Schweißtreibend, bei jeweils 4 Figuren (Alt gegen Jung) auf jeder Seite.
Es war nicht herauszubekommen was die Trimmer daran hinderte den Trimmerdonnerstagabend
zu schwänzen.
Sollte es der regenreiche Tag gewesen sein? Mussten die fehlenden Trimmer ihre
Regenauffanggefäße bewachen? Oder hatten sie vergessen, wem sie den Trimmerregenschirm geliehen
und nicht zurück bekommen hatten.
Es kann doch nicht sein, dass die Trimmer, die das vor zwei Jahren wegen einer Sturmwarnung
ausgefallene Trimmen als übertriebenes Sicherheitsverhalten kritisieren, und nun einen harmlosen
Regentag zum Anlass nehmen, doch lieber das Haus zu hüten und es vor Hochwasser zu schützen.
Sind die Trimmer Weicheier geworden? Oder ging ihr Kalender vor und sie nahmen an, es wäre
schon Himmelfahrt und damit kein Trimmen.
Gut, keiner unser Trimmer hatte Geburtstag in der letzten Woche und somit war auch nicht zu erwarten,
dass jemand Pizza o. ä. ausgibt. Wir wollen doch nicht hoffen, dass die von unserem Webmaster
vorgeschlagene Regel: " Hauptsache das Duschwasser ist heiss und es gibt etwas zu essen."
zutrifft.
(Anm.d.R. : Es handelt sich hier um ein Zitat der Vortrimmers und nicht um einen neue Regel)

Also Trimmer seid keine Warnduscher, zeigt dass ihr echte Trimmer seid und euch weder von schlechtem
Wetter, noch vom drohenden Verhalten eures Haushaltsvorstands davon abhalten lasst, den Donnerstagabend
dem Trimmen zu widmen.

Gruß Manfred

Ps. Nächstes Trimmen: Do 20.05.2010, 20:00 Uhr

 

3 Kniebeugen für ein Halleluia

(16.04.10; 00.02 Uhr - hg)

Die Trimmer sind zurück. Frisch mit neuen Kalorienpakten aus dem Osterurlaub versorgt, trafen sich die Trimmer zur ersten alldonnerstäglichen Bewegungstherapie nach den Ferien. Der Vortrimmer versuchte mit ausgedehntem Laufen und umfassenden gymnastischen Übungen dem Fetteinschuss in die (eigentlich) gestählten Trimmerkörper entgegen zu wirken. Aber zwischenzeitlich hatte der Trimmerchef Manfred als erster Aktiver die 3/4 Jahrhundertgrenze durchbrochen und alle anwesenden Trimmer gratulierten ihrem Chef recht herzlich. Uns so kam es, wie es kommen musste die beiden wesentlichen Kriterien für das Trimmen waren einmal wieder erfüllt oder wie Vortrimmer Werner mittlerweile zu sagen pflegt: " Hauptsache das Duschwasser ist heiss und es gibt etwas zu essen." -Klingt fast wie eine neue Trimmeregel.

Unsichtbare 50

(02.04.10; 00.01 Uhr - hg)

Und schon erwischt es den nächsten Trimmer. Am Karfreitag wird unser Trimmerfreund MauerJoe 50 Jahre. Er übt sich ja bereits seit Jahren in Unsichtbarkeit, eine Disziplin die er mittlerweile fast perfekt beherrscht. Fällt doch den Timmerkollegen (da halt unsichtbar) meist garnicht mehr auf, wenn er am Trimmen teilnimmt. Wie auch, wenn er unsichtbar ist? Möglicherweise läßt sich aber so der Umstand erklären, dass die Wernermannschaft in letzter Zeit so erfolgreich spielt. Sie spielt halt mit einem Mann mehr, mit MauerJoe, den unter seiner Tarnkappe niemand sieht. Gerüchteweise ist zu vernehmen, dass Joe in diesem Jahr "under cover" es sogar zum Trimmer des Jahres schaffen wird, wenn Werner nicht auch seine Buchführung mit Geheimtinte macht und so die Teilnahmekreuzchen dann auch unsichtbar bleiben. In jedem Fall aber wünschen die Trimmer ihrem Trimmbruder Joe alle Gute für die kommenden Trimmerjahre und hoffen auf viele sichtbare Teilnahmen beim Trimmen in der Zukunft. Beim Grillen klappts ja bereits bestens.

Auch Exil Trimmer altern

(26.03.10; 10.59 Uhr - hg)

Am 27. März überschreitet ein weiterer Trimmer die 50er Altersgrenze. Unser Exil Trimmer Gundolf, einst unser forstwirtschaftliches Rückgrat und Erfinder des Mariechengrillens, versucht nun schon seit einigen Jahren die Trierer Sportmänner auf Trimmerniveau zu bringen. Als Teilnehmer des Trierer Stadtlaufs vertrat er die Farben seiner einstigen Trimmerkollegen. Hatte er doch Tempo und Ausdauer Werner´schen Warmlaufens längst verinnerlicht und damit die "Trierer Dauerläufer" allesamt überrascht. Unserem 50 jährigen Trimmer in der Diaspora senden wir von der Nahe unseren besten Glückwünsche und vielleicht erreicht ihn ja auch noch eine Flasche vom mittlerweile rar gewordenen Trimmerwein.

Ein Trimmer am Dach der Welt

(19.03.10; 23.59 Uhr - hg)

Lange erwartet, berichtete, auf Wunsch vieler Mittrimmer, Kizi am vergangenen Freitag von seiner Reise mit seiner Frau Katharina zum Dach der Welt nach Nepal. Neben vielen Trimmern waren auch weitere Interessierte aus Sobernheim und Umgebung zum Bildervortrag ins evangelische Gemeindehaus gekommen. Kizi gelang es spielend die Zuhörer zu begeistern und in den Bann nepalesischer Lebenskultur zu ziehen. Viele eindrucksvolle Fotos bebilderten seine umfangreichen Erläuterungen zu seinen Wanderungen im Langtang Nationalpark, wo er bis kurz vor das Basislager der bekannten Mount Everest Expeditionen vorstieß. Zwei kurzweilige Stunden lauschten die Zuhörer gebannt Kizis Erzählungen und konnten seine Begeisterung sehr gut mit ihm teilen. Kizi wäre nicht Kizi, wenn er nicht auch ein Auge auf die Lebensumstände vielen nepalesischer Kinder geworfen hätte und aufzeigte unter welchen Bedingungen die Kinder vor Ort unterrichtet werden. So verband er seine Reise mit der Unterstützung für eine Schule, der er bei seiner Rückkehr nach Nepal die Spenden der Zuhörer mit bringen möchte. Zu diesen hatte er die Zuhörer aufgerufen, denn ein Eintrittsgeld für seinen Vortrag wurde nicht verlangt. Auch wurde der Gedanke geäußert, anstatt der jährlichen Unnötigkeiten zum Jahresabschluss (Trimmerscheiss) in diesem Jahr die vorgesehene Summe ebenfalls mit Kizi nach Nepal zu schicken. Was daraus wird muss der Vortrimmer entscheiden.

Einzig dieser (Vortrimmer Werner), war an diesem Abend nicht anwesend und hatte damit wohl auf die falsche Veranstaltung gesetzt. Denn Werner war auf der "Didakta" und konnte deshalb nicht teilnehmen. Also Werner - Kizi brauchte keine Didakta um dem Publikum und seinen Trimmerfreunden einen kurzweiligen interessanten Abend zu schenken.

 

Als einsamer "Rebenschnittwolf" im Trimmerweinberg

oder "ein Weinberg für mich alleine"

(06.03.10; 8.01 Uhr - cmn)

Der Trimmerdoc war frustriert und sauer, hatte er doch, animiert durch die E-Mail vom Vortag, beschlossen sich der Premiumtrimmerkoalition zum Rebschnitt anzuschließen.
Die Rebschnittkolonne "VEB Weinberg" allerdings, hatte entgegen der Vereinbarung vom letzten Trimmabend, sich nicht von der Vorhersage für schlechtes Wetter beeinflussen zu lassen, dann doch am Samstag, bereits vor 08:00 Uhr entschieden, wegen der geschlossen Schneedecke und des weiterhin sporadisch auftretenden weiteren Schneefalls den Einsatz abzublasen.
Christian, weil nicht auf der Liste der angemeldeten Trimmer, wurde über die Absage jedoch nicht informiert.
Und nun ist Christian der Meinung, dass die Premiumtrimmer in die Kategorie "Warmduscher" gehören; weit entfernt sich der Mühsal eines Hobbywinzers zu unterwerfen und z. B. wenn's sein muss auch mal den Unbilden des Wetters zu trotzen.
Er machte sich grollend, da allein ohne Unterstützung und Anleitung, auf den Rückweg zu einem hoffentlich ganz gemütlichen Samstag mit seiner Familie, nicht ohne per E-Mail zu bemängeln, für wie verweichlicht er die Premiumtrimmer hält.

 

Weinsportler oder Sportwinzer

(01.03.10; 6.45 Uhr - hg)

Auch der Trimmer kann sich der Evolution nicht entziehen. So entwickelt er sich im zunehmenden Alter vom Weinsportler zum Sportwinzer. Frühere Forschungen konnten lediglich eine postaktive Premiumstellung des Trimmers nachweisen, die sich so ab dem 55. Lebensjahr entwickelt, ab der der Trimmer versucht sich den rein sportlichen Übungen zu entziehen, hin zu weniger kalorienreduzierenden Beschäftigungen. Mittlerweile kann jedoch konkretisiert werden, dass sich eine überpropotionale Anzahl von Trimmern zunehmen in den Zustand Sportwinzer entwickelt. Erste Spezialdisziplinen sind "Etikettieren auf Zeit" und "Rebenschnitt auf Menge". allen Trimmern gemein, ist jedoch der Genuss des gereiften Weines anlässlich diverser Jubiläen. Dort gibt es noch eine weitere Spezialdisziplin, die allein dem Vortrimmer vorbehalten ist : "Verblasen von Vereinsvermögen", aber das ist eine andere Geschichte.

Für alle, die der Trimmerevolution folgen wollen, schreibt der Trimmerchef folgende Information :

Vorbehaltlich günstiger Wetterbedingungen werden wir am 06.03. - Uhrzeit wird noch festgelegt - den Rebschnitt 2010 angehen. Bei der Umfrage während der Mitgliederversammlung hatten sich 10 Trimmer für den Einsatz im Weinberg gemeldet. Um die Angelegenheit abzusichern bitte ich Euch, mir umgehend, spätestens bis Dienstag kommender Woche, mitzuteilen wer sich sicher beteiligen will. Außerdem ist die Teilnehmerzahl wichtig für die Organisation des erforderlichen Grillguts, das nach der erfolgreichen Pflege des Weinbergs die Teilnehmer wieder fit machen soll.
Ein schönes Wochenende Gruß Manfred

Ergänzung vom 7.3.: Der Rebenschnitt ist aufgrund der Wettersituation ausgefallen. einzig Trimmer Christian war ordnungsgemäß vor Ort, hat aber, da allein, die Herausforderung des Berges nicht angenommen. Da wird es wohl einen Nachholtermin geben.

Ein Trimmer in Nepal (aus unserer Reihe "Trimmer in aller Welt")

(18.02.10; 10.46 Uhr - gk)

Die Trimmer aus Bad Sobernheim und die Evangelische Erwachsenenbildung der Kirchengemeinde Bad Sobernheim laden am 19. März um 19.00 Uhr zu einem Reisebericht zum Dach der Welt ein.
Im Jahr 2008 hat sich Günter Kistner zusammen mit Katharina Becker Manfred und Anna Kröhl auf den Weg nach Nepal gemacht um das Dach der Welt zu besuchen. Von der Hauptstadt Katmandu ging es über den kleinen Flughafen Lukla in den Sagarmatha Nationalpark. In diesem Park liegen mit Lotse und Mount Everest zwei der höchsten Berge der Welt. Wie er sich Schritt für Schritt dem Basislager des Mount Everest näherte, warum die beiden Nepalesen Bhim und Rana ihm ans Herz gewachsen sind, was ihm Glück und Gesundheit inzwischen bedeuten und warum die Unterstützung einer kleinen Schule in Nepal für ihn so bedeutsam ist, davon soll die Rede bei diesem Bildervortrag über seine Eindrücke in Nepal sein.

 

Trimmeraktivitäten 2010 - außer trimmen

(17.02.10; 12.05 Uhr - fb)

MGV TOP 7: Terminierung diverser Veranstaltungen:

1) Volleyball-Turnier (aus Pkt 11 der MGV v. 19.02.09)
"Rüdiger Schneider regt an, doch wieder einmal ein Volleyballturnier durchzuführen. Werner will mit Gerhard Melcher von Jedermänner-Turnen abklären, ob im Herbst evteuell ein Turnier organisiert werden kann")
Klärung durch Hr Bohn bis 01.04.10.

2) Betriebsbesichtigung der Fa Hay und/oder Polymer
(aus Pkt 11 der MGV v. 19.02.09)
Klärung durch Hr. Scheffold bis 01.04.10

3) Nepal-Vortrag von Kizi (aus Pkt 11 der MGV..)
(aus Pkt 11 der MGV v. 19.02.09)
Termin: Fr, 19.03.10 im Ev. Gemeindezentrum

4) Wein-Event Frankreich/Deutschland
Terminvorschläge: - Fr 05.03.10
- Fr 12.03.10
- Fr 19.03.10
- Fr 26.03.10
Klärung durch Hr. Bamberger bis 01.04.10

5) Trimmereinsatz im Weinberg (Schneiden)
Terminvorschlag: Sa 06.03.10
Termin wird noch kurzfristig (wegen Wetter) bestätigt.

6) Trimmereinsatz im Weingut (Etikettieren und Grillen)
Termin-Klärung durch Hr. Bamberger bis 01.04.10

7) Weinwanderung statt Prozession (Fronleichnam)
Termin: Do, 03.06.10

8) Werner-Grillen
Terminvorschlag: Do, 01.07.10

9) Ferienaktivität: (Ferien: 05.07. - 13.08.10)
Hottental-Wanderung statt Rad-Tour.
Hr. Bamberger schlägt Termin vor und wird die Wanderung führen.

10) Trimmereinsatz im Weinberg (Lese)
Terminvorschlag: Sa, 16.10.10; Termin ist wetterbedingt

11) Spansau-Essen (Gasthaus Heimer, Auen) Herbstferien: 11. - 22.10.10
Terminvorschlag: Do, 28.10.10

12) Jahresabschluss mit Trimmerschweiß
Do, 16.12.10

13) Bündelchestag Mo, 27.12.10

Eine unendliche Geschichte?

(17.02.10; 11.55 Uhr - hff)

Die "Aktion Premium Trimmer" wurde seinerzeit von trimmunfähigen Trimmern für timmunfähige Trimmer geboren um auch diese weiterhin am Trimmerleben teilhaben zu lassen. Nur ist nie etwas richtiges daraus geworden. Nun fürchtet ein Trimmer das es die Sache so ausgehen könnte wie in der folgenden Geschichte:

Der Gasthof zum Löwen

Jedes Jahr treffen sich ein paar Schulfreunde, um einen tollen Abend zu erleben.

Als sie 40 wurden, trafen sie sich und rätselten, was sie an diesem Abend unternehmen sollten. Sie wurden sich erst nicht einig, aber dann sagte einer: "Lasst uns doch in den Gasthof zum Löwen gehen, die Kellnerin ist scharf und trägt immer eine tief ausgeschnittene Bluse". Gesagt, getan.

Zehn Jahre später, als sie 50 wurden, trafen sie sich wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten. Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer: "Lasst uns doch in den Gasthof
zum Löwen gehen, da isst man sehr gut und die Weinkarte hat ein paar edle
Tröpfchen zu bieten!" Gesagt, getan.

Zehn Jahre später, als sie 60 wurden, trafen sie sich wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten.
Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer:
"Lasst uns doch in den Gasthof zum Löwen gehen, da ist es ruhig und es wird nicht geraucht!" Gesagt getan.

Zehn Jahre später, als sie 70 wurden, trafen sie sich wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten.
Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer:
"Lasst uns doch in den Gasthof zum Löwen gehen, da ist alles
rollstuhlgängig und es gibt einen Lift!" Gesagt getan.

Kürzlich sind sie 80 geworden, trafen sich wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten.
Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer:
"Lasst uns doch in den Gasthof zum Löwen gehen"
Da sagte ein anderer: "Gute Idee, da waren wir noch nie!"

 

Kalorienreich

(29.01.10; 1.08 Uhr - hg)

Das Trimmerjahr beginnt ja bekanntlich mit dem Bündel´sches Tag. Dieser dient in erster Linie der körperlichen Ertüchtigung an frischer Luft nach einem Kräfte zehrenden Weihnachtsfest. Doch die meisten Trimmer freuen sich auf "LKV-Trimmen" (LKV = Laufen Kniebeugen Volleyball). Dieses Jahr startet jedoch völlig unerwartet. Waren die Trimmer bisher nur besonders heisses Wasser beim Duschen gewohnt, so müssen Sie sich im kalten Winter 2010 jetzt auch noch an äquatoriale Temperaturen während des Trimmens gewöhnen. Die Generalsanierung der Halle brachte auch eine neue Wärmeisolierung und damit bleibt nun viel mehr heisse Luft (nicht nur die der Trimmer) in der Sportstätte zurück. Die richtige Einstellung der Heizung scheint noch nicht gefunden zu sein. So müssen die Trimmer unerwartet bereits während gymnastischer Übungen übermäßig schwitzen. Aber so schlecht war dies aber garnicht, den Trimmen bei hohen Temperaturen erhöht, wie auch beim Heissduschen den Kalorienverbrauch. Und das ist besonders im Januar von großer Bedeutung, denn es gibt eigentlich nach jedem Trimmen eine spendierte Stärkung für die berüchtigten Trimmermägen. So mundete die WWF (WernersWarmeFleischwurst) zu seinem Geburtstag und Eventtrimmer Gerhard kündigte schon für das nächste Mal die Alzweckwaffe "Partypizza" an. Danach ist Mitgliederversammlung wo traditionell ebnenfalls eine kulinarische Überraschung ansteht. Das neue Jahr startet einmal mehr äußerst kalorienreich.

Übrigens zum Unwort des Trimmerjahres 2010 gibt es einen ersten Vorschlag: "Viagrapellets".

 

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Ende und Aus 2009

(31.12.09; 23.59 Uhr - hg)

Wie jedes Jahr, endet das Trimmerjahr so wie es beginnt - mit dem Bündel´sches Tag. Zuvor kamen die Trimmer zum letzten Trimmen des Jahres in der Leinenbornhalle zusammen. Der Vortrimmer hatte kulinarische Abstinenz verordnet und damit aber auch gleichzeitig die Grenzen seiner Allmacht erfahren. Selbst seine loyalsten Trimmbrüder versagten ihm die Gefolgschaft bei "es gibt nix zu esse!" und es kam, wie es kommen musste. Der "Abend der Statistiken" gestaltete sich nach kurzem Trimmen dann doch mit Grillwürsten und Lammlachsen äußerst trimmergerecht. Waren noch vor Jahren ganze Grillfeste wegen heran nahender Wolken abgesagt worden, so konnte jetzt Eventbeauftragter Gerhard F. endlich seine vollen Grillfähigkeit ungestört von dunklen Himmelserscheinungen in der Leinenbornküche ausleben. Die Trimmer quittierten in unnachahmlicher Weise mit ihrem bekannten Appetit das Engagement des Eventtrimmers. Betrachtet man allerdings den Unkostenbeitrag (er war genauso hoch, wie der Beitrag zum Jubiläumsbuffet) so wurde doch mancher Trimmer nachdenklich, aber "hauptsach satt". Der Präsident blickte auf das abgelaufene Jahr zurück. Er war doch ganz zufrieden mit seinen Trimmern auch wenn er zwischen den Zeilen mehr Engagement für die Kultur forderte. Trimmbruder Robert wird in diesem Jahr die Bündel´sches Tour als Tourguide leiten und die Trimmer sicher über den Berg in die nächste Gastwirtschaft bringen. Ca 14 km wird die Wanderung lang sein, Start ist wie immer am Gemeindezentrum. Nach den Erläuterungen gabe es erst mal einen Schnaps zur Verdauung. Anschließend dann die alljährliche Ehrung zum Trimmer des Jahres, so wie (fast) immer Jürgen und Rüdiger. Da kann man gespannt sein, wer von beiden im nächsten Jahr der "Trimmer des Jahrzehntes" wird. Man munkelt Werner habe bereits ein Bronzebüste in Auftrag gegeben die den Eingangsbereich der Leinenbornhalle zieren soll, sozusagen als Vorbild für kommende Generationen.

Bis dahin wünscht die Redaktion

allen Trimmern, ihren Herzensdamen, allen Trimmerkindern und Trimmerenkeln

gesegnete Weihnachten und ein gesundes Trimmersportjahr 2010

 

25/35 - und kein bischen weise

(13.12.09; 11.55 (fünf vor zwölf) Uhr - hg)

Jetzt sind die Trimmer also 25 Jahre im Leinenborn aktiv und sogar bereits 35 Jahre über die volle Distanz gerechnet, berücksichtigt man die Ursprünge der Urtrimmer in Pferdsfeld. Zu diesem wichtigen Jubiläum kamen die Mitglieder am vergangenen Freitag in der Leinenbornhalle zusammen. Vortrimmer und Chef hatten extra darum gebeten, dass jeder Trimmer seine "Herzensdame" mitbringen möge um den Rahmen noch festlicher zu gestalten. Sogar Frauenbeauftrager Franz, sonst ein entschiedener Verfechter von Geschlechtertrennung beim Trimmen, kam in Begleitung. Wie immer begann der Abend mit einer Aufwärmübung für Gaumen und Magen, der Vorspeise. Nur unterbrochen durch ein Gruppenfoto, welches die lokale Presse etwas verfrüht einforderte, ging es gleich zum Hauptgang. Leibkoch und TrimmerHausmeisterChefKoch WernerA hatte weder Kosten noch Mühen gescheut und bereits Tage vorher vorbereitend sein ganzen Können aufgeboten, um ein, dem Anlass angemessenes Menü für die Trimmerbäuche zu kreieren. Vom Hisch bis zum rheinischen Sauerbraten mit Klößen reichte das leckere Mahl und das Buffet hielt auch der gefürchteten zweiten Welle des Trimmerhungers mannhaft Stand. Alles wurde von Franz aufmerksam kombiniert mit ausgesuchten Weinen aus Udos Empfehlungsliste.

Nach "Alter Birne" und weiterem Nachtisch folgte eine bunte Zusammenfassung von vergangenen Trimmeraktivitäten, zusammengestellt und präsentiert von GerhardF, dem Eventbevollmächtigten. Nun war es an der Zeit Ehrungen vorzunehmen. Vortimmer Werner ehrte verdiente Trimmer für 100 (Michael) , 400 (Rüdiger) und 800 (Kizi) Teilnahmen am donnerstäglichen Trimmen. Die ein oder andere "Herzensdame" schmunzelte breits, als Werner den Geehrten den Trimmerlorbeer, einen Kranz aus Efeu, aufsetzte. Aber da würden Sie sich noch wundern, die Damen. Denn dem Lorbeerkranz nicht genug, jedem Trimmer wurde, wohl an eine olympische Medallienverleihung angelehnt, ein Orden umgelegt. Werner machte den Anfang für die drei Jubilare, daraufhin durfte jede der anwesenden Damen ihrem "Trimmer des Herzens" selbst einen doch auch irgendwie karnevalistischen goldenen mit Trimmerloge versehenen Orden umhängen. So mancher Trimmer wurde bereits jetzt schon blass, angesichts des Gedankens an die Kosten. Aber was sich keiner (außer bereits Eingeweihten) vorstellen konnte, es kam noch schlimmer. Den "Trimmerscheiss", ein seit Jahren alljährlich angewendeter Begriff für unnötig, weil überflüssigen, neudeutsch "GiveAways" genannten Geschenk, hatte Werner noch in der Hinterhand. Ein Quartettkartenspiel mit Trimmerköpfen bekam jeder Trimmer damit es an Weihnachten dem Trimmer nicht langweilig wird. Die Kosten seien hier verschwiegen, doch es wird höchste Zeit, dass Trimmer sich an ihre selbst auferlegten Werte und Grundsätze zurück erinnern.

Der Abend endete in gemütlicher Runde beim Wein, so wie es sich für Trimmer gehört und auch beim Aufräumen am nächsten Tag waren ausreichend Trimmer hilfreich zur Stelle. Das läßt hoffen für die kommenden 25 Jahre.

 

 

Trimmerwandel - Wandeltrimmer

(04.12.09; 0.01 Uhr - hg)

Da sage nochmal einer, die Trimmer seien nicht wandlungsfähig. Weit gefehlt - die Trimmer wischen neuerdings, dem Zeitgeist folgend, ihr Brauchtum vom Tisch - peng. Ein Versuch des Vortrimmers eine Frauengruppe dem Verein anzugliedern, ist erst im zweiten Versuch kürzlich gescheitert. Aber zum jetzigen 25/35er Jubiläum wurde sogar vom Vortrimmer extra gebeten, dass jeder Trimmer seine Herzensdame zum Festakt mitbringe. Frauen? Herzensdame? Trimmer im Wandel? Vielleicht wäre da eine erste wegweisende Maßnahme, die Einführung einer Vortrimmerin. WernerB. könnte in den einstweiligen Ruhestand versetzt und zum Ehrenspielführer der Wernermannschaft ernannt werden, Schluss mit Lustig.
Na wenigstens gibt es am Jubiläumsabend opulent zu Essen, dachte da mancher Trimmer. TrimmerHausmeisterChefKoch WernerA. will sich an diesem Abend selbst übertreffen, wurde aus eingeweihten Kreisen berichtet. Dies wird nur schwerlich gelingen aber die Trimmer hoffen, bei einem gemeinschaftlichen Abendessen (anlässlich einer Trimmersonderveranstaltung) endlich auch mal wieder satt zu werden.

Aber die eigentliche Sensation des Jahres findet eine Woche später statt, die Jahresabschlussfeier. Zum ersten Mal seit 35 Jahren treffen sich Trimmer, den Jahresabschluss zu begehen, ohne etwas für ihr leibliches Wohl zu tun. "Es gibt kein Essen, nix -nur Ehrung und Statistik", ist die Vorgabe des Vortrimmers. Noch nicht einmal ein legendärer Streichhering wird an diesem Abend gereicht. "Schanzzeug könnt ihr auch zuhause lassen". Der Stuhl des Vortrimmers wackelt beängstigend. Na zum Glück gibt es ja Sobernheims Pizzaservice, Michaels Auto und die Mengenformel für hungrige Trimmer (in 4 Trimmer geht eine Partypizza).

Übrigens, beide Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr in der Leinenbornhalle.

 

Guitar Night - die Vierte

(21.11.09; 0.33 Uhr - hg)

Auch die vierte International Guitar Night im Kaisersaal verlief äußerst erfolgreich. Erstmals hatte Eventcheftrimmer Gerhard F. das komplette Catering verantwortlich mit sicherer Hand geleitet. Sogar die Anzahl der benötigten Würstchen (Trimmermenü Nr.1) hatte er genau voraus berechnet. Die Weinpreise waren nicht zum weinen und das Angebot außer Sekt vollständig. Kurzum der Saal war mit zufriedenen Gästen reichlich gefüllt, die allesamt kulinarisch, wie auch musikalisch auf ihre Kosten kamen. Peter Klussmeier hatte in dem Jahr zum ersten Mal die Trimmer kostenfrei mit seiner Lichtanlage unterstützt - vielen Dank. Dann ist besonders dem Sobernheimer Buchhändler Thomas LeCoutre herzlich zu danken, der engagiert für die Trimmer den Vorverkauf durchführte, ebenfalls "ehrenamtlich". Letztlich sei noch den vielen Trimmern gedankt, die beim gestalten des Abends vom Aufstellen der Stühle bis hin zum reinigen des Saals tatkräftig mit anpackten.
Alle Trimmer sind aufgefordert Vorschläge zu machen, wem in diesem Jahr der Gewinn, falls einer erziehlt wird, zugedacht werden soll.

 

Spansau 2009 - oder: mea culpa, Seniorenteller!

(30.10.09; 0.35Uhr - gf)

Seit Wochen bestimmen 2 dicke Ferkel die Startseite der Trimmerhomepage. Sie versprechen das, was Trimmer halt so brauchen: Braten und Fleisch, satt! (Vielleicht noch mit einem kleinen Blatt Salat).
Erwartungsfroh zogen also am 29.10. über 20 hungrige Männer gen Steinhardt, um sich im Kampf mit dem fetten Borstenvieh zu beweisen. Die Befürchtung, dass wir an dieser Herausforderung scheiden könnten gab es schon, fehlte doch unser Leistungsträger Robert, der alleine gut ein halbes Schwein vertilgen kann.
Nun gut, nicht nur Robert versteht sein Handwerk, wir haben noch andere Asse im Team und außerdem konnten wir diesmal auf den geballten Hunger von 5 Gerhards bauen. Also, keine Panik, sollen die Schweine nur kommen!
Ja, und dann kam das, was mal ein Schweinchen war; gut verpackt aus der Warmhaltebox. Übersichtliche Portionen, fein zerlegt. Bereits nach der Vorspeise war das Schweinchen restlos niedergemacht und das Schweigen der Trimmer war erstaunlich vornehm.
Der Chef rettete sehr diplomatisch die Situation, indem er feststellte, dass er zwar eine ausreichende Anzahl Portionen bestellt hatte, aber wohl vergessen habe darauf hinzuweisen, dass wir "TRIMMER-Portionen" benötigen.
Der Vortrimmer frohlockte, konnte er doch jetzt auch mal sachkundig mitsprechen.
Wir dürfen gespannt sein, über welches Event wir bis zum nächsten Wernergriffen mehr lästern, über das Spanferkelchen oder das letzte Wernergrillen.
So oder so, auf das nächste Spanferkel freut sich schon:
Gerhard

 

Der Wein mit den "Blubb"

Im vergangen Jahr hatte es den ein oder anderen Trimmer doch "gewurmt", dass die Weinherstellung des ersten Trimmerweinjahrganges sich lediglich auf das Etikettieren beschränkte. Das musste sich ändern. So wuchs jetzt Jahrgang Nummero 2 bereits unter trimmergerechten Rückschnitt und unter fachkundiger Anleitung von Weintrimmer Udo heran und konnte am vergangenen Samstag von den Trimmern selbst gelesen und auf den Kelter gebracht werden. Also wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein Wein in den Fässern reifen, der mit "echtem Trimmerschweiss" versetzt ist. Das macht ihn eindeutig zu einem weltweit einmaligen Erzeugnis und sicher wird er damit das neue Vorzeige- und Werbeprodukt für die mittlere Nahe sein. Ob allerdings beim Spansauessen am 29. Oktober bereits "Federweisser" dieser besonderen Essenz aus dem Niedertäler Weinberg in den Bechern sein wird, bleibt ein Geheimnis.

INFO : Am 22. Oktober ist trimmen.

Lesen oder Nicht Lesen?

Am 10.10. findet keine Weinlese statt.
Ob am 17.10. gelesen werden kann ist noch unbestimmt.

Udo prüft laufend den Reifegrad und damit den Qulitätszustand der Trauben, wenn er den richtigen Zeitpunkt zur Lese erkennt, gibt er dem Lesekommando Bescheid.

Trimmer nach der Wahl

(05.10.09 - hg)

Ein gar klägliches Häufchen von Resttrimmern trifft sich am Donnerstag in der Leinenbornhalle. Nicht nur der SPD, anscheinend auch den Trimmern kommen die Gefolgsleute abhanden. Gerade einmal zwei Mannschaften kann man bilden und dies schon die dritte Woche in Folge. Früher waren 18 Trimmer die Regel und oft mussten vier Mannschaften gebildet werden. Ja, ab und zu musste Gerhard F. sogar mit Leib und Leben die Tür zur Halle zuhalten, da immer mehr Personen in die Halle drängten. Jetzt braucht es schon BundesGuido´sche Arithmetik um die Krise zu vergessen: Vier Mannschaften mit 3 Spielern und je 3 Ergänzungen aus den beiden pausierenden Mannschaften, so werden aus 12 Spielern wieder 4 Mannschaften oder "Twelve through four ist three and three and three is six - and i am the next Top Outsideminister".
Vorbei diese Zeit der Hochkultur zurück zu den Wurzeln, halt wie bei der SPD. nur in einem sich die Trimmer viel konstanter - über Vorstand, Führung und Vortrimmer bestimmt alle Zeit nur einer.

 

"Leseverständnis" bei den Trimmern

Nicht Werner der Lehrer, nein Manfred der Chef und Udo der Traubenexperte landen zum Lesen. Ein Leseverständnistest mit Nahekultur ist seit eh und je die Weinlese und da wollen die Trimmer jetzt mitmachen. Pisa im Weinberg, sozusagen mit Rebschere und Muckis unter dem Lögel (Schreibt man das so?). So wird wohl aus dem Lehrer Werner ein "Lögel"leerer Werner - Deutsch für Fortgeschrittene.

Dazu schrieb der Chef und ruft zum Mitmachen auf:

Hallo Trimmer,
mit Datum vom 30.09. machte ich aufmerksam auf die Weinlese an der sich die Trimmer in diesem Jahr aktiv beteiligen wollen.
In der Liste der Teilnehmer tauchen bisher lediglich 7 Namen auf und zwar:

Franz B.
Gerhard F. am 10. nicht am 17.
Manfred M.
Kizzi
Markus R. am 17. nicht am 10.
Bernhard Sch.
Werner B.
Udo B.

Die Beteilung könnte meiner Meinung doch bestimmt höher sein, oder?
Also meldet euch.
Udo wird an diesem Wochenende die Trauben prüfen und uns Anfang der kommenden Woche Bescheid geben ob beide Samstage oder nur einer der genannten in Frage kommt.
Übrigens: Das Lesen beginnt kurz nach dem Hellwerden also so gegen 7:00 Uhr.
Gruß Manfred

KIND 5

(01.10.09 - cmn)

Es wird als das Jahr der Opawerdung in die Gschichte der Trimmer eingehen!
Denn schon wieder wurde einer der unseren mit dem Glück "Opa" zu werden bedacht.
Manfred M. ist der Glückliche der seinen ersten Enkel "Lasse" in seinen Armen wiegen darf.

Die Trimmer wünschen "Lasse", eine sorglose Entwicklung in einem fürsorglichen Elternhaus, dem Großvater, der Großmutter und selbstverständlich den Eltern ein glückliches Familienleben.

 

Ehre für Sigi

die AZ schrieb:

STAATSMEDAILLE
Engagement für Flüchtlinge

(eas). Der Staat könne Bürgersinn nicht verordnen, er könne ihn aber fördern, zitierte Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) am Freitagnachmittag Bundespräsident Horst Köhler, anlässlich einer Auszeichnung von sieben Bürgern mit der Staatsmedaille des Landes für besondere soziale Verdienste - unter ihnen Siegfried Pick, Pfarrer für Ausländerarbeit in Kreuznach.

Der Staat lebe vor allem von dem, was Menschen über das Normale hinaus leisten, sagte Dreyer in ihrer Laudatio. Mit der Staatsmedaille, die vom Ministerpräsidenten auf Vorschlag des Sozialministers vergeben wird, solle "öffentlich Dank und Anerkennung" ausgesprochen werden. Die Ehrung solle aber "auch Ansporn sein für andere Menschen, dem guten Beispiel zu folgen".

Siegfried Pick habe sich, über seine Arbeit als Ausländerpfarrer hinaus, von Anfang an ehrenamtlich engagiert, so Dreyer. Er ist seit Ende der 80er Jahre in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit tätig und arbeite eng mit der Landesbeauftragten für Migration und Integration zusammen.

Durch zahlreiche Projekte und Beiträge habe er "die Asyl- und Flüchtlingsarbeit in Rheinland-Pfalz wesentlich mitgeprägt", betonte die Ministerin in Mainz.

 

die evangelische Kirche im Rheinland schrieb:

Staatsmedaille
Ehrung für Flüchtlingsarbeit

Pfarrer Siegfried Pick aus Bad Kreuznach wurde heute, 25. September, in Mainz mit der Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Verdienste geehrt.

Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer übergab dem 52-jährigen Theologen die Auszeichnung zusammen mit elf anderen Bürgerinnen und Bürgern des Landes. Seit Ende der achtziger Jahre engagiert sich Pick in der ehrenamtlichen Flüchtlings- und Integrationsarbeit.
"Sie haben die Anliegen von Migrantinnen und Migranten, besonders von Asylsuchenden und Flüchtlingen, stets sehr konsequent und hartnäckig vertreten", sagte die Ministerin. Über die berufliche Tätigkeit als Pfarrer für Ausländerarbeit im Kirchenkreis an Nahe und Glan hinaus habe sich Pick von Anfang an ehrenamtlich engagiert als Anwalt von benachteiligten Zugewanderten oder rechtlich schlechter gestellten Migrantengruppen.

Besonders hob die Ministerin das große Engagement des rheinischen Pfarrers im "Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz" hervor, zu dessen Gründern er gehört. Durch zahlreiche Projekte und Beiträge habe er die Asyl- und Flüchtlingsarbeit in Rheinland-Pfalz wesentlich mitgeprägt. Der Preis wurde am „Deutschen Tag der Integration“ überreicht.

ekir.de / rtm 25.09.2009

 

Nicht nur Ferienzeit ist "Trimmer Kinderzeit"

(18.09.09 - cmn)

auch zwischen den Ferien geben die Trimmer Zeugnis ihrer bevölkerungspolitischen Verantwortung.

KIND 4
Günter wurde zum dritten Mal Opa, und wieder einer Enkeltochter,
nun "Ina-Janka".

Die Trimmer wünschen "Ina-Janka", wie ihren Cousins eine sorgenfreie Entwicklung in einem liebevolle Elternhaus,
dem Großvater, der Großmutter und selbstverständlich den Eltern
ein Familienleben voll Freude und Glück.

 

Trimmer-Ferien-Fahrradtour am 13.08.2009 (Ausgefallen)

(15.08.09 - cmn)

Wo die Trimmer sind, sollte die Sonne scheinen.
In diesem Jahr verhielt sich die Sonne allerdings wie ein Premiumtrimmer, es fehlte die alte (besser junge) Leistungskraft. D. h., die Fahrradtour fiel buchstäblich ins Wasser. Um 19.00 Uhr sollten sich die Tourteilnehmer treffen.

Um 17:00 Uhr fing's an zu nieseln. Um 17:30 der erste Anruf: "Was wollen wir machen". Antwort: "Selbstverständlich wird die Tour durchgeführt". Um 18:00 Uhr der nächste Anruf: "Ja die Tour findet statt". Aber der Regen nahm an Stärke zu. Um 18:30 Uhr dann die Entscheidung: "Kommando zurück, Treffen ja, Zeit- und Treffpunkt und Tourziel wie abgesprochen". "Aber wir nehmen das Auto und machen eine Premiumtrimmertour".

Und es kamen 8 Trimmer unter Regenschirmen zum Treffpunkt, um sich noch einmal zu versichern, ja wir machen die Tour, aber bequem und weniger feucht. Nur einer, der telefonisch nicht zu erreichen war, der Initiator der Premiumtrimmeridee kam mit seinem Bike und einer Ausrüstung, mit der er die Nahe hätte durchqueren können, ohne nass zu werden, lautstark einen Sonderpunkt für seine Leistung fordernd. Fürwahr ein echter Trimmer und noch weit entfernt von den altersschwachen Merkmalen eines Premiumtrimmers.
Aber auch er ließ sein Fahrrad zu Hause und zeigte sich solidarisch mit den Weicheiern und Warmduschern.
Und so trafen sich neun Trimmer in der Hermannshöhle zu einem Sit-in gegen den Regen.
Das Sit-in jedenfalls war erfolgreich. Kurze Zeit nach der Ankunft in der Gaststätte klarte der Himmel auf und der Regen verpieselte sich.
Und die neun Trimmer nahmen die Gelegenheit wahr, sich mal wieder in ihrer Standarddisziplin "Gut-Essen" zu üben.
Fazit: sicher kein besonders sportlicher, aber ein unterhaltsamer Abend.
Und: im nächsten Jahr suchen sich die Trimmer wieder einen Tag mit Sonnenschein für die Trimmer-Ferien-Fahrradtour.

Trimmer! Wehret den Anfängen und quält Euch statt eure Drahtesel.
D. h. kommt regelmäßig Donnerstags zum Trimmen!!
1. Trimmabend nach den Ferien am 27. August.

 

Ferienzeit ist auch "Trimmer Radtourzeit" ---- Erinnerung!!!!

Hallo urlaubende Trimmer,

bevor die Sommerferien zu Ende gehen wollen wir unsere Tradition einer Ferienfahrradtour mit einer Tour 2009 fortsetzen.
Diesmal wiederholen wir eine Tour von vor ein paar Jahren und fahren vom Treffpunkt Barfußpfad, Richtung Staudernheim, Boos, Niedertälerhof zur Hermannshöhle.
Dort ersetzen wir unseren Flüssigkeitsverlust und ergänzen gegebenenfalls die Energie zur Rückfahrt.
Hallo Willi (Scheid) falls Du wieder Marketender spielen willst, eine geeignete Stelle dürfte der Ausgang des Schrebergartengeländes in Boos oder hinter dem Niedertälerhof sein.
Also vormerken und teilnehmen:
Donnerstag 13.08.2009, 19:00 Uhr, Eingang zum Barfußpfad

Gruß Manfred

 

Ferienzeit ist "Trimmer Kinderzeit"

(28.07.09 - hg) ergänzt am 30.07.09 - cmn)

KIND 3

Die Ferien sind gerade zur Hälfte um, da können wir zum dritten Mal einem Trimmer zum Nachwuchs in seiner Familie gratulieren.

Günter wurde zum zweiten Mal Opa, nun einer Enkeltochter „Lara Annabel“.

Die Trimmer wünschen „Lara Annabel“ein unbeschwertes Gedeihen und dem Großvater, der Großmutter und selbstverständlich den Eltern alles Gute und ein glückliches Familienleben.

Sicher, als Trimmernachwuchs stellen sich die nun geborenen Töchter nur bedingt dar, aber natürlich wissen auch die Trimmer (besonders deren Chef) um die Wichtigkeit von weiblichen Nachkommen.

Fruchtbare Ferienzeit bei den Trimmern! Ob die Bundesregierung die Trimmer zum großen Familienvorbild der Republik vorschlägt, werden wir beim nächsten Besuch in Berlin, dann nicht mit dem Single (Kinderlos-)Julia, sondern mit der Supermami (StallVollUndKeineZeit-)Ursula besprechen.

Bitte an Vice Franz um Anbahnung entsprechender Kontakte. (AmdRed: ich würde ja viel lieber das Thema mit der neuen SPD "SuperNanni" Katharina Saalfrank, übrigens auch aus Bad Kreuznach, näher beleuchten. - Franz sicher auch).

KIND 2

Zum traditionellen "Kopfwaschen" im Hause Mann zur Geburt von Magdalena fand sich kein einziger Trimmer ein. Schnell hatte Christian den Grund ausgemacht: "Ist ja ein Mädchen und kann damit ja auch gar kein Trimmer werden." Trotzdem hat der Präsident die Glückwünsche der Trimmer formuliert und der glücklichen Familie übermailt. Immerhin haben die Manns mit einem "Aktivtrimmer" und zwei weiteren "Perspektivtrimmern" enormes Trimmerpotential.

Liebe Frau Mann,
Lieber Christian,

wir, die Trimmer, gratulieren herzlich zur Geburt eurer Tochter Junia Magdalena.
Selbstverständlich gilt unsere Gratulation ebenso den großen Brüdern Jacob und Josua zu ihrer kleinen Schwester.

Wir freuen uns, dass es den Trimmern, trotz ihres zunehmenden Durchschnittsalters, immer noch vergönnt ist, einem der Ihren zu einem so großar-tigem Ereignis gratulieren zu dürfen.

Die Trimmer wünschen Junia Magdalena eine heitere sonnige Kindheit, eine beglückende Jugend und der Familie Mann jederzeit Glück.

KIND 1

Auch Mareks Familie wurde erweitert. Marek gehört jetzt zu den Trimmeropas, denn Marek ist klar: Von wegen Die Rente ist sicher, da muss man selbst für sorgen. Dem ab und zu trimmenden Opa und selbstverständlich den glücklichen Eltern gratulieren die Trimmer herzlich.

Der Chef schreibt dazu:

In diesem Jahr hatten die Trimmer, just bei diesem für jeden Trimmer wichtigsten Event (Wernergrillen), Gelegenheit, einen weiteren Trimmer als Erstopa beglückwünschen zu können. Marek zeigte die Geburt seiner Enkeltochter Emma an und beglückte die Trimmer mit einem Kasten Bit.

 

Ein Überzeugungstäter schreibt seine Nach(t)gedanken zum diesjährigen Wernergrillen

(09.07.09 - gf)

Wernergrillen 2009 - oder: Secondi Piatti: Pizza

Hand aufs Herz: Wie langweilig wäre so ein Vereinsgrillabend, wenn sich 28 Männer an 50 Steaks, 75 Würstchen und 100 Litern Kirner Bier abkämpfen würden:
Morgen vergessen! Langweilig! Der Ranzen würde zwar sehr spannen, aber: Gott sei Dank, jetzt habe ich wieder ein Jahr Ruhe ohne diese Fress-Qual!
Ganz anders in der hohen Schule der Trimmerfeste, dem Wernergrillen: Da gibt es keine 50 Steaks und 75 Würstchen, ganz zu schweigen von 100 Liter Bier!
Um 19:30 Uhr geht es los, um 20:30 besagen erste Hochrechnungen, dass spätestens in einer Stunde das Bier alle ist. Dann kommt der 26. Trimmer. Einer zu viel! Nur 25 Steaks gekauft! Pech für Nummer 26! Dann kommt auch noch 27 - und um 22:00 auch noch Nummer 28!
Robert wird nervös, als sich abzeichnete, dass er kein zweites Steak bekommt. Christian ist zu Glück noch gar nicht eingetroffen, Werner beansprucht großzügig kein eigenes Steak.
Die Glut sinkt auf dem Rost, einsame Wüstchen schleichen sich dem Garungsprozess entgegen. Franz teilte das Brot - und später die Wurst (er hat echt das Zeug zum Papst!).
Steaks und Würste sind alle. In den Trimmermägen sind noch große Hohlräume - was tun?
Aber, aber, liebe Freunde, das ist doch kein Grund zur Aufregung! Wozu gibt es denn den Pizzaservice Michael?
Michael rettete mit einer Familienpizza den Abend und schenkte uns für ein Jahr Gesprächsstoff.
Ist das nicht besser, als vor Bauch die ganze Nacht nicht schlafen zu können?
Auf das nächste Wernergrillen freut sich schon: Gerhard

 

Die Disziplin

(16.06.09 - cmn)

Es gibt eine erste Premiumtrimmerdisziplin!
Es ist die vor einem Jahr von unserem Vice ins Leben gerufene Trimmerfronleichnamsweinprozession. Auch in diesem Jahrwurde sie wieder mit Erfolg veranstaltet.

Belastung durch Bewegung: Gering (Puls von 60 auf max. 70)
Belastung durch die Aufnahme von Gegrilltem: Deutlich spürbar!
Belastung durch die Aufnahme geistiger Getränke: Sehr hoch!
Erkenntnisgewinn durch Weiterbildung in Önologie: Sehr hoch!

Eine wahrhaft ideale Premiumtrimmerdisziplin.
Wegen möglicher Belastungsschäden, allerdings keine die jeden Donnerstag durchgeführt werden kann.
Es wird also weiter, aber nach mehr bewegungsintensiven Disziplinen gesucht.
Im Übrigen die zweite Disziplin für Premiumtrimmer - der Frühjahrsrebschnitt - ist im bereits in diesem Frühjahr gefunden worden.
Und die dritte - ist in Beratung - und könnte die Weinlese sein.
Bei diesen Aktivitäten steht dann die körperliche Belastung durch Bewegung auch wieder im Vordergrund
Die hier abgebildeten Premiumtrimmer, nebst Anhang, waren in diesem Jahr an der Prozession beteiligt.

Der Chef informiert II

(06.06.09 - cmn)

Hallo Trimmer,

erschreckend gering die Teilnahme am letzten Trimmabend (14 Trimmer) Nun gut, es reichte für zwei Volleyballmannschaften mit je einen Reservespieler.
Übrigens, Werners Mannschaft schaffte 3 Gewinnsätze von fünf.

Am kommenden Donnerstag, den 11.06.09 (Feiertag Fronleichnam), wollen die Trimmer ein Brauchtum (im letzten Jahr von unserem Vice eingeführt) weiter führen.
Wir wollen die - Trimmerfronleichnamsweinprozession - durchführen.
Grob geplant ist folgendes: Die Teilnehmer (Trimmer mit und ohne Anhang) treffen sich um 17:00 Uhr an der Datscha unseres Vice in Boos.
Von dort geht die Prozession in die Weinberge.
An einer Stelle mit tollem Aus- und Rundblick soll bei einem kleinen Imbiss (Käse, Brot und Wein) unser Genussmanager Udo die Teilnehmer mit einem Referat
- "Die tiefen Geheimnisse der Weinbereitung aus Reben" - weiterbilden.
Anschließend geht's zurück zur Datscha wo unser Kulturbeauftragter Gerhard schon seinen Grill angeschmissen hat. Auf dem soll alles an Fleisch und dessen diversen Zubereitungen, die die Prozessionsteilnehmer mitgebracht haben, in einen genussfähigen Zustand überführt werden. Dazu kann Bier, Wein und Wasser getankt werden.

Zur Vorbereitung des Event ist es jedoch erforderlich die genaue Anzahl der Teilnehmer zu kennen.
Daher hier meine Aufforderung an Euch:
*Wer teilnehmen will, bitte bis spätestens Montag 08.06.09 bei mir anmelden.*
(Die Anzahl der teilnehmenden Personen nicht vergessen).
Wer sich nicht gemeldet hat und trotzdem kommt, ist vom Imbiss ausgeschlossen und hat natürlich auch nichts von Grill, außer eventuell warme Hände.

So, nun ein schöner Wahlsonntag
Gruß
Manfred

Vorwärts wird müssen zurück

(02.05.09 - hg)

Es war keine schlechte Idee: Franz der Aktivposten sollte die "Premium Trimmer" ans Laufen bringen. Ein Projekt, an dem sich bereits der ein oder andere Kulturbeauftragte erfolglos versucht hatte.
Und Franz war schnell, sogar sauschnell. Damit hatten die Initiatoren nicht gerechnet. Umgehend legte Franz ein komplettes Halbjahresprogramm vor:

Januar
07.01. Neujahrsempfang bei "Engeln in Martinstein"
14.01. Besichtigung der Schallschutzmaßnahmen im Sxxxxxxxxxb Hambachtal
21.01. Fortbildungsveranstaltung "Widerspruch: Aspirin und Vxxxxa ?"(Dr. med. Frau)
28.01. Maskenball im "Sxxxxxxxb 2099" bei Vollants im Park (Kostümpflicht)

Februar
04.02. Krafttraining (an den Geräten) im Fitness-Club (Jürgens-Fitness-Club für Uhus)
11.02. Mitgliederversammlung Trimmer (Pflichtveranstaltung, weil Altweiberfastnacht)
18.02. HC-Videoabend im Clubheim (private Film können mitgebracht werden)
25.02 Frühjahrs-Präsentation in Martinstein: Neuzugänge 2010
März
04.03. "Pxxxxxxxxxxxh in Seniorenresidenz" (Vortrag Präsi Premiumtrimmer)
11.03 Besichtigung und Erfahrungsaustausch im Lxxxxxxxxb in Simmern
18.03. Frühjahrs-Turnier im Haus "Krupp-Stahl", Kh, (gemeldet:Mannschaft u. Einzel)
25.03. Besuch einer Table-Dance-Veranstaltung (Hotel Hammer, Hinterzimmer)
April
01.04. Heimarbeit (Gründonnerstag: Veranstaltungsverbot des Vortrimmers)
08.04. Berichtigungsblatt 2786 zur Kamasutra (Neues zum Ohrenschmuck) Vortrag
15.04. Training Leistungssteigerungen durch Sauna (Saunarium Bad Sobernheim)
22.04 Exkursion ins Bahnhofsviertel Frankfurt/M (Blick über den Zaun)
29.04. Bastelabend: Wie bastle ich mir einen String-Tanga (Kurs des VHS)
Mai
06.05. "Akt im Mai" Freiluftveranstaltung am Forsthaus Altenburg
13.05 (Feiertag: Chr. Himmelf.)
20.05. Auslosung "Pxxxxxxxxxxxh über Pfingsttage", danach: gemütl. Beisammensein
27.05. Trainingslager in Südfrankreich (3 Tage und 4 Nächte!)
Juni
03.06. (Feiertag: Fronleichnam)
10.06. "Entschleunigung im Bett- Lösung oder Irrweg (Vortrag: Gerhard S. aus F.)
17.06. Geburtstags-Sxingen bei Franz in Boos (Schanzzeug mitbringen)
24.06. Johannistag: "Johannisfeuer, Rotwein und junge Witwen" im Freilichtmuseum

Das war dann den Initiatoren doch zuviel und kam nach einer viel versprechenden Overtüre ein schneller Showdown. Franz wurde sofort wieder von der Sonderaufgabe entbunden, ängstige man sich doch vor deren Umsetzung. Alleine die Begrüßungsreden zu den jeweiligen Veranstaltungen hätten sicher großen Erfolg und Anerkennung für die Trimmer garantiert.

Aber so wird das Programm für Premium Trimmer demnächst ehr eine andere Handschrift tragen:

Favoriten für die Realisierung noch in 2009 sind zur Zeit:

 

Unser Präsident ist 75!

(26.04.09 - vtwb)

Am 30.März wurde unser Präsident Manfred Neufelder 75 Jahre alt. Seit dem 3.10.1985 trimmt er regelmäßig mit den Jungspunden im Leinenborn und wurde bei der Vereinsgründung 2002 einstimmig - wie satzungsmäßig festgelegt - zum Präsidenten gewählt. Inzwischen ist er aktiver Ehrenpräsident und Trimmer-Methusalem.

Bild priv.: Zum Geburtstag trugen ihn die Trimmer auf Händen

Der Vortrimmer gratulierte ihm mit der unwidersprochenen Aussage: "Er ist der beste Präsident, den die Trimmer je hatten."

 

Der Chef informiert

(22.04.09 - cmn)

Hallo Trimmer, einigen von Euch ist das Fehlen unseres Vice Franz an den donnerstäglichen Trimmabenden seit etwa Mitte März aufgefallen. Und es gab die wildesten Gerüchte über den Grund seiner Abwesenheit. So wurde u. a. vermutet er würde Mehdorn ins Exil begleiten, oder Jürgens Intensivtraining hätte ihn überlastet und er wäre dadurch schwerwiegend erkrankt. Andere vermuteten er wäre depressiv geworden, weil er in letzter Zeit häufiger gegen Werners Winnerteam verloren hat.
Die Vermutung aber, dass er kurz vorm Ableben gestanden hat, stimmt so auch nicht.
Er hat sich lediglich einen Meniskusanriss glätten lassen und leider danach eine Thrombose eingehandelt.
Der Meniskus kann, der Vermutung von Franz nach, an dem Abend eingerissen worden sein, an dem auch unser hochspringender Trimmer Gerhard W. sich seinen Sehnenabriss zugezogen hat. Noch laboriert Franz an dem chirurgischen Eingriff und der Behandlung der Thrombose, aber er denkt, dass er seinen schon vor längerem geplanten Urlaub Anfang Mai antreten kann und den Trimmern spätestens ab Mitte Mai wieder behilflich ist das Volleyballnetz ordentlich zu spannen. Sein Bestreben ist, wie er bei einem Krankenbesuch hat durchblicken lassen, seinen Aufstieg zum Premiumtrimmer noch einige Jahre aufzuschieben.


Helmut und Werner

(12.03.09 - hg)

Helmut wurde 90, Werner 60. Helmut raucht, Werner raucht nicht mehr. Helmut wollte den Nato-Doppelbeschluss, Werner hielt Mahnwache. Helmut und Werner, zwei SPD Spitzenleute von gestern, der eine in Sobernheim der andere in der Welt, so unterschiedlich und doch letztlich verbunden. Verbunden schon immer in den Idealen sozialdemokratischen Gedankengutes und jetzt auch noch verbunden durch die wichtige Wochenzeitschrift "Die Zeit". Werner schreibt dort nun "Widerspruch" und Helmut ist sein Herausgeber. Im Widerspruch ist Werner ja erfahren, nicht zuletzt als Beigeordneter von Hans-Georg.
Somit könnte es eine Fortsetzung der Serie geben, dann "Hans-Georg und Werner". Dann aber den Widerspruch nicht in der "Zeit" sondern im "Amtsblatt".

 

Trimmerwein - wie alles beginnt (Lektion 1 - Rebenschneiden)

(04.03.09 - cmn)

Samstag den 27. Februar um 10:00 Uhr: 7 ¼ Trimmer fanden sich zur 1. Trimmersonderveranstaltung des Jahres 2009 in Boss am Bahnübergang ein. Sie wollten umsetzen, was sie sich anlässlich der Etikettierung (siehe später Lektion 27) des "1. Trimmerweins" (2008) vorgenommen hatten. Nicht nur die Flaschen mit dem fertigen Wein zu etikettieren, sondern selbst etwas Arbeit in die Entsehung des nächsten, des 2. Trimmerweins zu investieren. Für diesen, war an diesem Samstag Rebschnitt angesagt.
Udo, unser Weinexperte, brachte 7 Weinbauarmateure durch eine kurze Einführung auf einen für diese Arbeit, wie er annahm, brauchbaren Wissensstand. Er versuchte ihnen den Unterschied von einjährigem und zweijährigem Fruchtholz deutlich zu machen, ihnen den Sinn eines Zapfen zu erklären und warum für den stehen bleibenden Austrieb 8-10 Augen die richtige Länge ist, bzw. wann von dieser Regel eine Ausnahme gemacht werden soll.

Voller Enthusiasmus gingen die Sieben in den steilen Berg und nahmen ihre Arbeit auf. Und genau damit begann für Udo ein verschärftes Fitnessprogramm. "Udo komm mal bitte, wo kann ich hier schneiden!"
Hallo Udo hier ist ein ganz krummer Hund, da kann man überhaupt nichts stehen lassen!" Und so sprang Udo von Reihe zu Reihe sowohl bergauf als bergab und versuchte so die Fasson des Weinbergs einigermaßen sicher im Auge zu behalten.
In knapp 3 Stunden waren 7 Reihen (á ca. 100 m) (1 Reihe pro Trimmer) geschnitten. Und ehrlich, es sah ganz passabel aus.
Und wenn die Weinstöcke den Schnitt überstehen, das Wetter es in diesem Jahr gut meint, könnte hier ein gutes Trimmer-Tröpfchen gedeihen.
Sechs der sieben Trimmer ließen es sich bei einem Mittagessen im Niedertäler Hof nach getaner Arbeit gut gehen.
Ein Fazit steht allerdings fest: Die Tätigkeit des Rebenschneidens wird nie eine Disziplin für Premiumtrimmer sein.



Übrigens der ¼ Trimmer (Manfred und Schriftführer) war ein Kontrolltrimmer, der lediglich in der Lidl-Manier zur trimmereigenen Überwachung (Fotografieren) der sieben Arbeiter (sechs siehe Bild plus Bernhard) gekommen war.

 

OPA Kurt

(02.03.09 - hg)

Trimmer kämpfen an fast allen Fronten für das Gute. In einer Gesellschaft, die zu überaltern droht, suchen die Trimmer den Weg aus der Alterskrise. So mancher kämpft direkt, sozusagn mit blankem Schwert, andere indirekt. So wurde heute bekannt, das Trimmbruder Kurt zum zweiten Mal Großvater geworden ist. Jakob-Philipp heisst der neue Erdenbürger und demnächst Jungtrimmer. Jungtrimmer, denn Kurt hatte den Eltern bereits vor der Zeugung in Aussicht stellen müssen, dass, falls es ein Junge wird, Kurt ihm lebenslang die Trimmermitgliedschaft finanziert. Da freuen sich natürlich auch die Trimmer, wissend dass so die Zukunft Kirchrots, Rheinland-Pfalz, Deutschlands, Europas und der Trimmerwelt ein bischen mehr gefestigt wird und es am kommenden Donnerstag sicher ein Prosit mit Opa Kurt gibt.

Es gab sogar Gratulanten aus Berlin.

 

Traditionsveranstaltung Mitgliederversammlung (MV)

(20.02.09 - hg)

Alljährlich muss ein jeder Verein seine Mitglieder zur ordentlichen Versammlung zusammenrufen. Bei Trimmern ist dieses schon fast eine Traditionsveranstaltung, denn die Trimmer halten streng an ihren Ritualen fest. So findet in jedem Jahr die MV am Altweiberdonnerstag statt, jenem Donnerstag an dem sich der frauen- und weiberlose Verein von Jahren neu als eigenständiger Sportverein gründete. Und wie seit jeher beginnt dieser Abend sportlich mit dem beliebtesten Ballspiel aller Trimmer - dem ´Volleyballspiel über das nicht allzu hohe Netz´. Nach obligatorischer Körperreinigung gibt es zuerst einmal eine kleine kulinarische Stärkung in Form von min. 2 Zentimeter dicken Fleischkäsehäppchen. Da war es nur gut, dass an diesem Abend auch die besten Esser (vom Vorsitzenden nun als "vorbildliche Kalorienabsorber" bezeichnet) den Weg in die Halle gefunden hatten. Gut auf den weiteren Verlauf des Abends vorbereitet, eröffnete Präsident Manfred die Sitzung und gab eine Rückblick über das auslaufende Geschäftsjahr. Was folgte war Georgs Bericht über den Kassenstand der gut geführten Trimmerbank, die seit jeher ohne dubiose Immobilieninvestments auskommt und ungefährdet durch die Finanzkrise steuert. Trotzdem verzichteten alle Vorstandsmitglieder einhällig auf ihre Bonuszahlungen in stiller Solidarität mit dem Standort Deutschland.

Dem Wunsch der Kassenprüfer nach Entlastung des Vorstandes kamen die Mitglieder einstimmig (bei Enthaltung der Betroffenen) nach. Anschließend kam es zur Neuwahl eines Vorstandes, der souverän durch Wahlleiter Kizi ins Amt geleitet wurde. Dieses ist auch fast eine Tradition bei Trimmern - seit der Neugründung ist der Vorstand durch 4 oder 5 (keiner weis das so sgenau) Wahlen hinweg auf allen Positionen unverändert und immer wurden alles in fortwährender Einigkeit beschlossen. Man kann sich also nicht nur der trimmer´schen Mitgliedschaft sondern auch deren Vorstandsaufgaben lediglich durch eigenes Ableben entziehen. Als weiteres Novum sei erwähnt, dass die Vorstandswahlen in neuer Rekordzeit von 7 Minuten vollständig abgeschlossen waren, andere Vereine suchen da schonmal 7 Jahre nur nach einem Vorsitzenden.

Bleibt zu sagen, dass sich Robert bereit erklärte den Bündelschestag zu organisieren und es in diesem Jahr zu einer besonderen "Wanderung rund um Sobernheim" kommen soll. Anzahl der Runden und weitere Highlights am Wegesrand blieben noch im Verborgenen. Weiterhin ist eine Aktion "Trimmer schneiden Weinreben" in einem von Udo ausgelobten Weinberg geplant. Da einige Trimmer mit elektrischen Scheren (gewöhnlich als Heckenscheren bekannt) teilnehmen wollten, sei hier nochmals erwähnt, dass keine Steckdosen an den Wingertspfählen vorhanden sind.

Einige Trimmer forderten auf, zu mehr sportlichen Aktivitäten außerhalb der üblichen Donnerstagabende zurück zu kehren und so wurde vorgeschlagen mit einer Mannschaft für das Deutsche Turnfest in Frankfurt zu melden. Ausgang offen.

Weitere Dokumente:

Rechenschaftsbericht von Vortrimmer Werner :
(es gilt das gesprochene Wort)
TOP 4: Bericht des Vortrimmers -- Mitgliederversammlung Die Trimmer e.V. 19.2.2009
Im 38.Trimmerjahr seit Pferdsfelder Zeiten und im 25.Trimmerjahr in (Bad) Sobernheimer Zeitrechnung ist der Leistungsstand im Volleyball auf absolutem Spitzenniveau, der in Kreativität allerdings leicht nachlassend. Neue Ideen und diskutable Vorschläge werden rar, sofern sie sich nicht auf Alterserotik (Essen und Trinken) beziehen. Sowohl das politische als auch das kirchliche Engagement lassen zu wünschen übrig.
Die Beteiligung am donnerstäglichen Trimmen ist nach wie vor sehr hoch - von 11,8 im vorigen Jahrhundert über 18,7 im Vorjahr auf aktuell 19,833333333333 im Durchschnitt, doch lässt die Pünktlichkeit zum Auswärmtraining noch zu wünschen übrig, ebenfalls die Sesshaftigkeit beim Nachtrimmen.
Es gab kaum Abgänge bei den Aktiven, gleichwohl ein paar jugendliche Zugänge. Somit gibt es - im Gegensatz zu manchen politischen Parteien - keine Mitgliederprobleme.
Für das laufende Trimmerjahr wird neben Konstanz am Donnerstag vor allem Einsatz bei wesentlichen Sonderveranstaltungen gewünscht, was im weiteren Verlauf der heutigen Versammlung noch zu erörtern wäre.

 

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Früher Trimmerjahre findet Ihr auf der Historyseite