12 Männer – 9 Reihen Meddersheimer Altenberg

wb 26.2.2019

Wie soll das gehen – 12 Männer mit Scheren in den Händen, verteilt auf 9 Rebzeilen im Meddersheimer Altenberg? Dank Udo funktioniert so etwas. Zuerst hatte unser Trimmer-Weinpapst ideales Rebschnitt-Wetter organisiert. Dann teile er ein: Zuerst 5 Reihen = 3x2+2x3 (Punktrechnung geht vor Strichrechnung! Die beiden Neulinge Hartmut und Fernando waren bestens integriert, überzeugt auch Heiko, der zur Kontrolle kam.

Dann war die verdiente Pause mit Weck, Fleischwurst und Wein. Udo hatte sogar einen tollen Nachtisch dabei: Wehlener Sonnenuhr Auslese (eigentlich ein typischer Weibsleits-Wein), die auch Männern mundete.

Beim zweiten Durchgang wurde erneut eingeteilt: 4x2+4 Rotierende. In Rekordzeit waren die Trimmer oben und gleich wieder unten zum Nachtrunk, den der Berichterstatter wegen häuslicher Verpflichtungen nicht mitmachte.

 

 

Es wurde ja auch Zeit!

gf 26.2.2019

Wir Trimmer waren wieder mal unserer Zeit weit voraus: Bereits am 10. Mai 2003 ernannte unser damaliger Präsident Manfred, Udo Bamberger, in Würdigung seiner besonderen Verdienste um guten Wein, zum "Ehrentrimmer by the grace of President". Dies ist um so bemerkenswerter, da Udo zu diesem Zeitpunkt in der "Ewigen Bestenliste" nur unter "ferner liefen" erwähnt wurde.

Nun, fast 16 Jahre später, haben auch die Funktionäre der Winzerschaft das Potenzial unseres Trimmerbruders erkannt und ihn mit einer vergleichbar hohen Auszeichnung, der "Van-Recum-Medaille", geschmückt. Glückwusch Udo! Du hast es verdient!

 

 

Eurythmie!? Das hätte es bei Werner nie gegeben!

gf 13.2.2019

Unser Übungsleiter Rüdiger ist immer für ein Späßchen gut! So verkündete er zum Beginn des neuen Trimmerjahres: "Dieses Jahr lernen wir das Waldorf-ABC, damit ihr bei der nächsten Jahresabschlussfeier euern Namen tanzen könnt!"

Mit dem "Waldorf-ABC" konnte natürlich kein Trimmer etwas anfangen. Aber jede Woche üben wir, als Bestandteil unserer Aufwärmphase, jetzt einen Buchstaben. Man darf gespannt sein, welche Choreographie er sich dazu noch einfallen lässt.

Was Rüdiger uns als "Waldorf-ABC" verkauft hat, ist Teil der Eurythmie, der anthroposophischen Bewegungskunst. Eigentlich ist diese Art der "Bewegungskunst" nur schwer mit der "Bewegungskunst" der Trimmer in Einklang zu bringen. Es sei denn: Der Übungsleiter will unseren Verein für Personen öffnen, die wesentlich grazilere Bewegungsabläufe haben als wir.

Ganz falsch wären solche Überlegungen nicht. In spätestens zwei Jahren wird der Altersschnitt durch das Ausscheiden einiger Altrimmer deutlich sinken, und damit auch die Bereitschaft grazilere Personen (um nicht Frauen sagen zu müssen) aufzunehmen.

Jedenfalls wird der Autor dieses Beitrages bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung beantragen: Der Vereinszweck ist zu ändern in "Verein für Sport, Kultur, Brauchtum und anthroposophische Bewegungskunst".

  

 

 

Der 27. Januar - kein Tag wie jeder andere!

gf 27.1.2019

Es gibt verschiedene Gründe, am 27. Januar besonderer Ereignisse zu gedenken. Einer der Gründe, der aber für die Trimmer besonderes wichtig ist: Unser Präsident hat Geburtstag. Jetzt schon zum 71sten mal!

 Lieber Werner, wir wissen was wir an dir haben! Bleibe noch lange ein fitter und sicherer Anführer des "Winner-Teams", unser Chefstatistiker und Hüter des "Klickersäckchens". Alles Gute für Dein 72stes Lebensjahr!

 

 

 

Die glorreichen Sieben oder Wenn die Klicker nicht lügen!

gf 7.1.2019

Das "Klicker-Turnier" der Trimmer erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. So fanden am Samstag rekordverdächtige 42 Hobbysportler, der Jüngste gerade mal 15, der Älteste stolze 80 Jahre alt, den Weg in die Leinenbornhalle. Die Mannschaftsauslosung erfolgte wie immer mit dem präsidialen "Klicker-Säckchen", welches natürlich bei so großer Teilnehmerzahl an seine Grenzen stößt. Aber, trotz der  Grenzbelastung reichte die natürlich Intelligenz der Klicker aus, sieben bunt gemischte Mannschaften zu bilden, die nun mit Spaß bei der Sache waren.

21 Spiele, jede Mannschaft gegen alle anderen, waren zu organisieren. Unser Sportwart Rüdiger schaffte das mühelos und hat sich damit wieder die ersten Fleißpunkte für die Kür zum "Trimmer des Jahres 2019" verdient. (Rüdiger, jetzt aber noch keinen Auftrag an die Stickerei geben!).

Bei sieben Mannschaften blieb natürlich für alle Teilnehmer zwischen den Spielen viel Zeit, um die verlorenen Kalorien wieder auszugleichen. Die Trimmer hatten reichlich vorgesorgt. Nach Abschluss der Veranstaltung wurde folgender Verbrauch analysiert:12,5 lfd. Meter Wurst, 1,5 Quadratmeter Streuselkuchen, ca. 0,2 Hektoliter Kaffee. Der Verbrauch an Bier wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

Auch wenn es beim Klicker-Turnier vorrangig um den Spaß geht, zum Schluss werden dann doch die gewonnenen Punkte für jedes der glorreichen sieben Teams addiert. Für die Statistiker daher das folgende Ranking:

 

Für alle, die nicht den ersten Platz belegt haben, sei daran erinnert, dass es beim Trimmen nicht uns Siegen, sondern um der Spaß geht: Es geht ums Tun, und nicht ums Siegen! In diesem Sinne freuen sich die Trimmer schon auf die nächste Auflage des Klicker-Turniers.

 

 

Die feuchte Ecke war ein lohnendes Ziel!

gf 30.12.2018

Zum Bündelchestag 2018 war ruhiges Winterwetter angesagt. Verstärkt durch die Rentnergang trafen sich 16 Männer zum traditionellen Auftakt in das 48. Trimmerjahr. Die "Feuchte Ecke" in Auen war das Ziel. Anfangs fiel das Laufen schwer, auf dem ersten Bild gut an den gesenkten Blicken zu erkennen.

Aber das änderte sich nach dem ersten technischen Halt schnell. Nachdem dann Rentnergänger Klaus noch einen sehr brauchbaren Saft spendiert hatte, war die Truppe auf einer brachbaren Drehzahl, sodass der Zollstock ohne Mühe erreicht wurde. Die strahlenden Gesichter sagen mehr als Worte.

Nach ausgiebiger Pause auf dem Zollstock wurde das Tempo angezogen, schließlich wartete in Auen das Mittagessen. Werner sammelte sein Gefolge wie einst König Arthus an der Tafelrunde. Es dominierten gefüllte Klös und Jägerschnitzel. Für Rüdiger sofort die Steilverlage für die nächste Mannschaftsaufstellung: Gefüllte Klös gegen Jägerschnitzel.

Gut gesättigt wurde der Heimweg angetreten. Nach 18 km und wahrscheinlich gut 3000 bohnschen Höhenmetern waren wir wieder am Ausgangspunkt. Nur 4 Aufrechte blieben zu Kaffee und Kuchen. Die hatten unterwegs wohl zu wenig von den leckeren Säften bekommen.

Für 2019 allen Trimmern, ihren Herzensdamen und den Freunden unseres Vereins die besten Wünsche.

 

 

And the winner is ........

gf 28.12.2018

... the same procedure as every year -könnte man fast sagen. Allerdings nur fast. Denn: Im 47. Trimmerjahr war  erstmals ein Trimmer enttäuscht, dass er keinen Pokal bekommen hat! Aber der Reihe nach: 

Zunächst kämpften drei Mannschaften um die letzten Siege des Trimmerjahres 2018. Bis zum Beginn des förmlichen Jahresabschlusses hatten sich dann 26 Trimmerbrüder, 13 Kilo Spießbraten, und zwei Fässchen Bier eingefunden. Hatten im letzten Jahr noch Kleingeister bezweifelt, ob nicht doch zuviel Spießbraten geordert wurde, kamen diesmal solche Fragen erst gar nicht auf. Meister Ralf hatte wieder beste Ware geliefert. Leidlich gesättigt, sahen die Trimmer nun den Ehrungen des 47. Trimmerjahres entgegen.

Traditionell wurde zunächst mal die „doot Gees“ besungen, gefolgt von der Trimmer-Hymne „Trimmer – auf am Donnerstage, in die Leinenborner Hall'…“, alle drei Strophen!

Da einige Jungtrimmer die Ideale der Trimmer noch nicht so ganz verinnerlicht haben, und beim Spiel zuviel Ehrgeiz entwickeln, musste der Präsident zunächst daran erinnern, dass es beim Trimmen nicht uns Siegen, sondern um der Spaß geht: Es geht ums Tun, und nicht ums Siegen!

Das Ranking der Besten zeigte dann unangefochten unseren Sportwart Rüdiger auf Platz 1, der „Trimmer des Jahres 2018“ mit 42 mal Trimmen und 10 Sonderveranstaltungen wurde. Siegesgewiss hatte er die Einträge  auf seinem Leibchen schon vorab fortschreiben lassen.

Die Verfolgergruppe war diesmal nicht so dicht gedrängt, die üblichen Verdächtigen, Karl-Heinz, Jürgen, Markus und Günter folgen auf den Plätzen. Wie glücklich sie über die errungenen Pokale sind, ist auf dem folgenden Bild deutlich zu erkennen.

Ganz im Gegensatz dazu unser Neutrimmer Fernando, der hätte gerne einen Pokal gehabt, bekam aber keinen. Aber, der Junge hat Ehrgeiz und ist lernfähig, vielleicht klappt es ja im Trimmerjahr 2019.

Über den „Trimmerscheiß“ gibt es diesmal nicht viel zu sagen: Der Schal hält warm, eine Farb- und Stilberatung hätte ihm aber gut getan.

Zum Abschluss des Trimmerjahres bleibt uns also zu hoffen, dass uns auch 2019 der Himmel nicht auf den Kopf fällt, es auch zum Jahresabschluss 2019 wieder Bestenlisten und Trimmerschweiß gibt, und Trimmen auch weiterhin mehr als nur Sport ist.

 

Vieles wird die Welt nie erfahren!

gf Dez. 2018

Das Trimmerjahr 2018 war nicht weniger reich an berichtenswerten Ereignissen, als all die ruhmreichen vergangenen Jahre. Aber, die Rechtslage war zu unsicher, wir mussten schweigen! Stellvertretend, für all das, was wir der Welt nun nicht mehr vermitteln können, das Bild von Trimmern, die 2018 doch nochmal einen Höhepunkt erreicht haben: Den Höhepunkt der Pfalz, den Königsstuhl auf dem Donnersberg.

(Franz hätte auch gerne den Höhepunkt erreicht, allerdings war er indisponiert!)

 

Die 21. Trimmerregel

gf 7.4.2018

Unser Präsident denkt öfters um die Ecke! So wurde vor einigen Monaten aus dem geplanten Aufdruck "TRIMMER-FIRST" auf unserer neue Schirmmütze ein "Trimmer-Fürst". Man muss schon um die Ecke denken, um das zu verstehen. Dabei wollten wir nur mit einem anderen Präsidenten gleichziehen, der "AMERIKA FIRST" auf seine Schirmmütze drucken ließ.

Im seinem nachfolgenden Beitrag "Premieren" tauchen nun Namen auf, mit denen nur die Leser von Karl-May-Romanen und Orientalisten etwas anfangen können. Und wie löst Werner solche Probleme? Ganz einfach, er erfindet eine neue Trimmerregel, die 21ste:  Ein Trimmer hat Karl May gelesen!

Hier nun für alle Nicht-Orientalisten die Erklärung: Der Namenszusatz "Ben" steht im jüdisch/semitischen Sprachraum für "Sohn des". Jetzt ist dann allen klar, gemeint sind unsere Trimmerbrüder Niklas und Jakob. Beides übrigens eigenständige Persönlichkeiten, die sich nicht über ihre Väter definieren müssen!

 

 

Premieren

  wb 6.4.2018

Nach 46 Trimmer-Jahren gibt es immer wieder etwas Neues:

1.     Der erste Trimmer macht Abitur!

Niklas Ben Markus, seit Februar 2016 beständiger Trimmer mit immer weiter ansteigender Leistungskurve (blockt Papa!), hat sein Abitur sehr erfolgreich gemeistert und strebt nun ein Physik-Studium an – für ihn sehr gut, für uns Trimmer mit Negativ-Effekt. Da er dieses Studium kaum am Donnerstagabend bei uns durchziehen kann, muss er in die Ferne und somit auch auf Rüdigers Witze verzichten. Alles Gute, Niklas! In den Semesterferien kannst du immer noch mit uns Volleyball spielen.

 2.     Der erste Trimmer wird konfirmiert!

Jakob Ben Christian, schon seit 2005 (!) sporadisch bei den Trimmern, jetzt auch Mit-Volleyballer, wenn Schule und Papa ihn lassen, geht am 22.April zum „Altar des Herrn“ (für Nicht-Evangelische: wird konfirmiert). Nach früherem Pferdsfelder Verständnis durfte man bei der Konfirmation und danach Alkohol trinken (widerspricht heute einem Gesetz!) und nach den Mädchen gucken. Alles Gute und Gottes Segen, Jakob! Vielleicht nimmt dich Papa jetzt öfter donnerstags mit – wenn er denn selbst kommt.

 3.     Der erste Trimmer wurde 84!

Manfred, Trimmer seit 1985 (33 Jahre!), unser Ehren- und Alterspräsident, feierte am Karfreitag im Kreise seiner Familie (mit Bregenzers Schaukelbraten – am ansonsten fleischfreien Karfreitag??) und am darauf folgenden Donnerstag im Kreise der Trimmer (mit reichlich belegten selbst geschmierten ?? Brötchen) seinen 84.Geburtstag. Wer dabei war, als Manfred vor kurzem bei der anspruchsvollen Trimmer-Aufwärmgymnastik mitgemacht hat, kann sich leicht vorstellen, dass es Manfred juckt, demnächst noch einmal aktiv beim Volleyball mit zu schmettern. Alles Gute, Manfred, und sei weiterhin bei uns dabei!

 

 

Rudi, de Saarlänner

gf 26.2.2018

Saarländisch ist ganz groß in Mode! Fast alle Minister der neuen GroKo kommen aus dem Saarland. Mit "Nemmeh dehemm" überschrieb Peter Dausend in der ZEIT seine Liebeserklärung an das Saarland und Trimmerbruder Rudi erfreute die Trimmer letzten Donnerstag mit einem kleinen "Saarländischen Abend". Zu einer Portion Lyoner gab es viel Wissenswertes über das Saarland zu hören. Die Trimmer staunten, wie groß doch das Saarland ist. Fast hätte das Blatt nicht ausgereicht.

Danke Rudi! Mach weiter so!

 

 

Fake News!

gf 26.2.2018

Laut Wikipedia sind Fake News  manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten oder Falschmeldungen, die überwiegend im Internet verbreitet werden, und mitunter auch von Journalisten aufgegriffen werden. Bleibt zu fragen: Wer hat unseren neuen Übungsleiter im Öffentlichen Anzeiger zum "Vortrimmer" gemacht?

 

 

 

Bericht von der MV 2018

gf 26.2.2018

Der Chronist hinkt den Ereignissen wieder mal hinterher, möchte aber nicht versäumen, die wichtigsten Ereignisse und Ergebnisse der 2018er-Mitgliederverversammlung zu würdigen:

1. Dank des energischen Protests unseres Ehrenpräsidenten und der Eigeninitiative unseres Trimmerbruders Gerhard R. gab es doch was zu essen! Großes Lob für diesen zivilen Ungehorsam.

2. Die Trimmer sind nicht pleite! Georg führt unsere Kasse mit Umsicht und verhindert die Plünderung der Vereinskasse. Georg, wir loben Dich!

3. Der langjährige Vortrimmer, der in seiner Vortrimmer-Amtszeit immerhin 12 SPD-Vorsitzende überdauert hat, wollte nicht auch noch den 13. SPD-Vorsitzenden vor sich gehen lassen und hat zum 8.2.2018 gekündigt. Das brachte uns in große Verlegenheit, denn wer soll schon nach ihm die Trimmer mit sicherer Hand basisdemokratisch führen? Nach intensiver Diskussion fanden wir die Lösung: Trimmerbruder Rüdiger folgte der Berufung zum Übungsleiter und die wichtige Brauchtumspflege vertrauen wir weiterhin dem Ex-Vortrimmer an. Die Trimmer danken Euch beiden dafür!

4. "They never come back" gilt nicht für Trimmer: Ur-Trimmer Paul fand nach vielen Jahren den Weg zurück zu uns. Er steigt mit (geschätzten) 85 Altteilnahmen in die "Ewige Bestenliste" ein.

5. Mit einer etwas schräg klingenden Trimmer-Hymne schloss die Mitgliederversammlung. Aber immerhin: Wir singen und sind froh wenn es was zu essen gibt!

  

 

Vertraut den neuen Wegen.....

gf 8.2.2018

.... und wandert in die Zeit!

70 Jahre ist unser Trimmerpräsident Werner jetzt in die Zeit gewandert, mit Zuversicht und Gottvertrauen, mit Gestaltungswille und Organisationstalent, mit Hunsrücker Bauernschläue und Skatweisheiten.

70 Jahre zu werden ist ein guter Grund zu feiern. So lud Werner zum Frühschoppen ins Paul Schneider Gästehaus und viele langjährige Weggefährten kamen gerne. Natürlich auch die Trimmer, die zu diesem Anlaß nicht nur den "Großen-Trimmerdienstanzug" aus dem Schrank holten, sondern auch noch die neue Trimmerhymne vortrugen. Einige sind noch nicht so ganz textsicher, aber das gibt sich bis zum 80sten!

Im 71sten Lebensjahr will er nun neue Wege -insbesondere mit der Rentergang- gehen. Wir wünschen ihm auf den neuen Wegen alles Gute und viele Trimmer werden ihm wohl auch auf den neuen Wegen folgen.

 

Ist jetzt OVER?

gf 27.1.2018

 

Hauptsach gut gess!

 (wb 3.1.2018)

 Zum Bündelchestag 2017 war Regen angesagt. Doch als sich die 14 Männer vom Bahnhof Bad Münster auf den Weg machten, nieselte es nur und im Lauf des Tages hörte der Regen ganz auf. (Fast) alles gut! 16 waren gemeldet, 3 sagten ab, 14 machten sich auf den Weg, darunter auch einige Rentner-Gänger – das ist höhere Trimmer-Mathematik! Nachdem der Vortrimmer die Sage vom Rheingrafenstein erzählt hatte, musste die Entscheidung getroffen werden: Rechts oder links? Natürlich entschieden sich die Trimmer – aus politischen Gründen – einstimmig für „links“ und erklommen den Rheingrafenstein zur ersten technischen Pause, die wohl die Sinne leicht vernebelte, denn kurz vor Mittag standen sie dann nicht vor der Altebaumburg, sondern auf dem Kuhberg, kurz vor Bad Kreuznach.

Nun übernahm Franz die Führung, kennt er sich doch im Streckennetz bestens auf und geht immer die Diretissima – dieses Mal vom Pirschpfad eines Jägers direkt in den Abhang, quer durch Wald und Fels. Hier musste sich jeder selbst seinen Pfad suchen. Dank Kizis Lockrufen fanden schließlich alle zur Burg und an den Tisch der Wirtschaft. Das Angebot war gut und reichlich, der Wirt freundlich bis zum Verdauungsschnaps und es bewährte sich die alte Saarländer-Weisheit – siehe oben. (Anmerkung der Redaktion: Ein Fast-Saarländer war mit diesem Absatz und mit der Titelzeile nicht einverstanden, wollte aber auch keine Gegendarstellung schreiben. Deswegen bleibt alles wie es der Autor wollte!)

Da der Hinweg doch etwas länger als die angekündigten 7 km war, beschlossen die Trimmer einstimmig, beim Rückweg auf bekannten Wegen zu bleiben und erreichten den pünktlichen Zug nach der jeweiligen Heimat, kehrten nicht mehr zu Schwarzwälder Kirsch ein, sondern erschienen zum Abendbrot zu Hause. Ein insgesamt gelungener Start ins Trimmerjahr 2018.

 

 

Am 26. Januar, 24 Uhr, ISCH OVER!

(gf, 26.12.2017)

Zunächst mal war aber am 21. Dezember OVER. Und was für eins! Das 46. Trimmerjahr!

Es fing schon gut an: Drei volle Mannschaften kämpften zunächst um die letzten Siege des Trimmerjahres 2017. Bis zum Beginn des förmlichen Jahresabschlusses hatten sich dann 25 Trimmerbrüder, 13 Kilo Spießbraten, drei Fässchen Bier und Unmengen Brot eingefunden.

Traditionell wurde zunächst mal die „doot Gees“ besungen, gefolgt von der neuen Trimmer-Hymne „Trimmer – auf am Donnerstage, in die Leinenborner Hall'…“, alle drei Strophen! Nach dieser würdigen Hymne, zu deren Entstehung die fähigsten Dichter und Komponisten kongenial zusammengewirkt haben, durfte sich die Mannschaft endlich über den Spießbraten hermachen.

Meister Ralf hatte beste Ware geliefert, der Spießbraten war köstlich. Kleingeister, die am Appetit der Truppe zweifelten, sahen sich schon die nächsten Tage nur noch Spießbraten essen. Aber, weit gefehlt! In kürzester Zeit war das Fleisch alle und letzte Hungerlöscher mussten mit trockenem Brot gestopft werden.

Leidlich gesättigt, sahen die Trimmer nun den Ehrungen des 46. Trimmerjahres entgegen, die diesmal, unnötiger Weise, mit dem Hinweis begann, dass am 27.Januar 2018 im Sinne von Wolfgang Schäuble „OVER ISCH“. Was will der Vortrimmer uns damit sagen? Was ISCH OVER? Vieles ist denkbar:

 OVER mit den Klickern? Oder mit Trimmerschweiß? Vielleicht auch mit dem Trimmer des Jahres? Oder gar mit dem Wernergrillen? Die Fragen könnte mal noch beliebig fortgesetzen. Er blieb im Allgemeinen, legte sich nicht weiter fest: Wir werden sehen!

Das vielleicht letzte Ranking der Besten zeigte dann unangefochten unseren Sportwart Rüdiger auf Platz 1, der „Trimmer des Jahres 2017“. Die Verfolgergruppe war dicht gedrängt, gleich 4 Trimmer teilen sich den zweiten Rang. Leute: wenn Euch das Schicksal nicht hold ist, müsst ihr die Pokale jetzt auf Lebenszeit behalten!

Etwas enttäuschend fiel diesmal der „Trimmerscheiß“ aus. Angedacht war eine Baseballmütze mit dem Trimmerlogo und der Überschrift „TRIMMER FIRST“, daraus geworden ist „Trimmer-Fürst“, und das noch auf der Rückseite. Da hat einer bös um die Ecke gedacht, da kann Donald nicht folgen!

Zum Abschluss des Trimmerjahres bleibt uns also zu hoffen, dass uns auch 2018 der Himmel nicht auf den Kopf fällt, es auch zum Jahresabschluss 2018 wieder Bestenlisten und Trimmerschweiß gibt, und Trimmen auch weiterhin mehr als nur Sport ist.

....und weil wir noch immer keinen neuen Vortrimmer (m/w) gefunden haben, hier nochmals die Stellenausschreibung:

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern unserer Homepage einen guten Start in das Jahr 2018, bleibt alle fit und gesund und steht pünktlich um 20 Uhr in der Leinenbornhalle. Das wünscht Euch der Ersatz-Webmaster Gerhard.

 

Ältere Männer in Höchstform

 (wb, 27.11.2017)

Zum 14. Volleyball-Turnier für ältere Männer hatten die Trimmer am vergangenen Samstag in die Leinenbohnhalle eingeladen. Gekommen waren ein große Gruppe vom TV Hochstetten, etwas kleinere von den Jedermännern des TV Bad Sobernheim und den Grün-Weißen Panthern des HSV sowie natürlich die Trimmer selbst. Der Jüngste war 12 Jahre, der Älteste knapp unter 80. Trimmer-Präsident Werner Bohn begrüßte die bekannten Sportbrüder und einige Neulinge. Rüdiger Schneider hatte die Organisation des Turniers übernommen und ließ aus dem Klicker-Säckchen die Mannschaften auslosen. Bei genau 30 Spielern traten dann fünf Mannschaften gegeneinander an, pritschten, baggerten und schmetterten den Ball nach Herzenslust, mit viel Ehrgeiz und Spaß, aber ganz ohne Krampf  - so wie Sport eben sein soll. Da wurde manch toller Spielzug bewundert, aber auch herzhaft über eigene Missgeschicke gelacht. Dass am Ende die Roten vor den Gelben, Grünen, Grauen und Blauen gewannen, hatte mit der aktuellen politischen Lage nichts zu tun und spielte auch keine Rolle. Hauptsache, es hatte allen Spaß gemacht und keiner hatte sich verletzt. Zum Schluss saßen noch viele zusammen in fröhlicher Runde und vertilgten die Reste an Streuselkuchen, Würstchen und Kirner Bier. „Nächstes Jahr kommen wir wieder,“ meinten die Hochstettener, bevor sie sich zum Sonderzug der Vlexx aufmachten.

 

Auf diese Lieder hat die Welt gewartet!

(wb/gf, 10.9.2017)

An allen hohen Trimmer-Feiertagen wird gesungen. Das ist Brauchtum. Jetzt liegt eine kompakte Sammlung der beliebtesten Trimmer-Lieder vor. Der Vortrimmer bittet um Beachtung:

  

 

 

Der Sascha hat das gut gemacht! - Die Trimmer im Nationalpark.

(wb, 2.9.2017)

Am 20.August war Heimatkunde angesagt – die Trimmer wanderten durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Udo hatte die Idee, Udo hatte bestens organisiert, Udo empfing 11 Trimmer mit ihren Herzensdamen, zwei Gästen und einem Hündchen am Keltenring-Parkplatz in Otzenhausen mit einem Glas Prosecco. Dann führte Hochwald-Guide Sascha Becker mit viel Detailwissen Richtung Neuhütten auf die Dollbergschleife. Nach einer kurzen Rast am Hochwald-Kamm führte der wunderschöne Wanderweg durch den Hunsrücker Urwald. Auf dem Dollberg, dem höchsten Punkt des Saarlandes wuchsen auch unsere Trimmer-Saarländer Franz und Rudi noch ein paar Zentimeter. Franz wollte Saschas Zunder-Hut zum diesjährigen Trimmerscheiß erklären, was durch Veto von Finanzchef Georg gleich verworfen wurde. Trimmerscheiß ist billiger und brennt nicht!

 Am Ende der Wanderung standen die drei Höhepunkte an: Das Bezwingen des Keltenrings über die Kaiser-Wilhelm-Treppe, die Besichtigung des Keltendorfs und schließlich die Einkehr im Gasthaus Gordner in Rinzenberg – unbedingt zu empfehlen, denn es gibt zu vernünftigen Preisen Schnitzel und Weizenbier. Damit haben die Trimmer wieder einmal den Vereinszweck „Kultur“ erfüllt – schön für alle, die dabei waren.

 

Das Werner-Grillen 2017 - eine Nachlese!

(gf, 30.7.2017)

Am 6. Juli lud der Vortrimmer zum traditionellen "Wernergrillen". Der Himmel war bewölkt. Wahrscheinlich, weil die Götter sich fragten, ob sie nun letztmalig Zeuge dieser Brauchtumsveranstaltung wurden.

Nun, die Götter konnten sich wohl nicht einigen, ließen es mal tröpfeln und dann wieder gut sein. Jedenfalls ließen sich die Trimmer von den Bedenken der Götter nicht stören, dachten wohl auch nicht so weit, und langten bei den Nackensteaks und Würsten ordentlich zu.

Etwas verspätet kam Trimmerbruder Udo, der dann auch noch nicht mal was essen wollte. Seine Entschuldigung, machte nachdenklich: Er ließ uns wissen, dass er auf einem „Weber-Grillseminar“ war und ausgerechtet heute seine neuen Erkenntnisse über das Grillen auf seinem neuen „Hochleistungsgrillgerät“ getestet hat. Da fehlen einem die Worte! Was ist aus dem Volk der Griller und Schwenker geworden?

Es muss leider festgestellt werden, dass die echten Griller und Schenker mehr und mehr eine bedrohte Art sind. Nicht nur die Regionalzeitung berichtet in großen Artikeln über die Jünger des Edelstahlkultes, auch dem Spiegel war dies jetzt unter dem Titel „Schweinenacken ade“ einen Einwurf wert.

Franz stellte den Artikel zur Diskussion, hier die wesentlichen Beiträge:

Trimmerbruder Werner (noch Vortrimmer): Trimmer wissen, wie echtes Grillen funktioniert. Vielleicht sollten wir auch mal üben, wie man die dafür notwendige Sau entweder aufzieht und mästet, dann schlachtet und zerlegt - oder sie klaut, wie der Schinderhannes bei Carl Zuckmayer:"Er schenkte ihr ein Mutterschwein, das er geklaut in Budenheim."

Trimmerbruder Harald (kommt nur, wenn er nicht im Winner-Team spielen muss): Georg und MauerJoe führen ja gerade eine Studie in St Peter Ording u.a. zu Salzwiesenlämmern durch. Die Erkenntnisse könnten ja beim nächsten Wernergrillen der Trimmer-Fachjury vorgegrillt werden, um abschließend basisdemokratisch zu entscheiden, ob diese Grillart der Stehpinklerkultur der Trimmer zugeordnet werden kann und fortan Salzwiesenlamm ab und an auf dem Trimmergrill seinen Platz findet. Udo sollte vielleicht dazu einen "Riesling vom Terroir Golfplatzgreen" mit dem Namen "hole in one" feinherb ausbauen.

 

Hunsrückrunde! Die Weinprozession 2017

(gf, 20.6.2017)

Im Vorfeld die üblichen Hürden: 1. Überzeugung des Vortrimmers, dass auch in 2017 eine Weinprozession erforderlich ist! 2. Abwimmeln aller Versuche, Franz von seinem Ernährungsplan abzubringen! 3. Ernste Rücksprache mit Bedenkenträgern bezüglich der Wettervorhersage.

Zum Glück können wie uns auf die Standfestigkeit von Franz und Udo verlassen!

Als Tatort hatte Franz, oberhalb des (wegen der leckeren Spanferkel bei den Trimmern sehr beliebten) Dörfchens Auen, wieder ein schönes Fleckchen ausgemacht. Ab 15.00 war alles für die "Hunsrückrunde" gerichtet: Der Wein gekühlt, der Tisch gedeckt!

Die "Hunsrückrunde" ist so zu verstehen, dass es diesmal nur Weine gab, die an den Flüssen geerntet werden, die rings den Hunsrück einschließen. Eine gelungene Idee!

   

Es wurde eine wunderbare Weinreise mit insgesamt 21 Stationen. Und, was anzumerken ist: Petrus fand Freude an unserer Weinprobe und ließ in Auen nur einige Tropfen fallen. Das ist besonders bemerkenswert, da an diesem Tag die Leinenbornhalle um ein Haar von einem Wirbelwind umgeworfen worden wäre.

Bleibt uns Teilnehmern wieder einmal nur dem Team zu danken, das uns dieses Erlebnis ermöglicht hat:

Udo, Franz, Ellen, Sarah, Beate und Kurt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...... und zum Geburtstag ein Gedicht!

(gf, 20.4.2017)

Der Chronist hinkt den Ereignissen hinterher, möchte aber nicht versäumen, der interessierten Leserschaft der Trimmer-Homepage, einen neuen Glanzpunkt Hunsrücker Dichtkunst zu präsentieren:

Wie wir alle wissen, ist unser Vortrimmer der größte Hunsrückdichter seit dem unvergessenen Peter Joseph Rottmann. Zum 83. Geburtstag unseres Ehrenpräsidenten, am 30.3.2017, trug er, höchst selbst, das nachfolgende Gedicht vor:

 
 
   

 

 

Eine Bildungsreise der besonderen Art
Bericht zur Bündeltour 2016


(gf) Wir wissen es ja alle schon lange: Trimmen ist kein Sport, sondern eine Weltanschauung! Wenn es noch eines Beweises bedurfte, jetzt wurde er erbracht. Aber der Reihe nach:

Treffpunkt für die diesjährige Bündeltour war die alte Grundschule. Da zieht es den Vortrimmer noch immer hin, schließlich war dort ja mal eine seiner ersten Wirkungsstätten. Als Einführung in das Tagesprogramm erklärte er, dass wir heute zunächst mal eine kleine heimatkundliche Exkursion machen.
Es ging zunächst zum alten jüdischen Friedhof. Wie sich herausstellte, waren die wenigsten Teilnehmer der Tour schon einmal hier. Die Erläuterungen zur Geschichte dieses Ortes waren fundiert, eine erste Bildungslücke geschlossen.
Ein Trimmer verträgt natürlich noch deutlich mehr Bildung an einem Tag. Das nächste Kapitel der Bildungsreise führte in die griechische Mythologie, auf den "Ariadne-Pfad".
Ariadne war die Halbschwester des blutdürstigen Minotaurus, der einer Beziehung von Ariadnes Mutter mit einem Stier entsprang. Da hätten wir jetzt gerne gewusst, wie der Zeugungsakt mit einem Stier rein technisch funktioniert. Leider gehört das Wissen um besondere Sexualpraktiken nicht zum Ausbildungsgang von Grundschullehrern, so wurde dieser Wissensdurst nicht gestillt.
Aber, wir wissen nun, dass besagte Ariadne den "Roten Faden" erfunden hat, mit dessen Hilfe man den Weg aus jedem Labyrinth findet. Es ist nicht schwer zu erraten, dass auch wir nun einem roten Faden folgen durften, um, wie bei den Gebrüdern Grimm, ein gedecktes Tischlein im Wald zu finden.

Was ist schon ein Weihnachtsgeschenk gegen diese Überraschung im Wald? Und, es kommt noch besser: Unter dem geheimnisvollen Tuch befand sich eine Flasche "Alte Birne"! Alle Trimmer durften diesen göttlichen Saft probieren. Gelungene Überraschung! Super!
So gebildet und gestärkt, konnten wir dem Wanderziel Herrenhof -und den erwarteten großen Schnitzeln- entgegenlaufen. Bei herrlichem Sonnenschein ging es über die Höhe Richtung Oberstreit. Die Marschverpflegung war flüssig und gut. (Kurt hatte allerdings etwas gespart, sein Saft kam nicht so gut an).

 

In Oberstreit bemerkte der Wanderführer, dass wir, trotz der Bildungseinlagen, zu schnell waren und so früh nicht im Herrenhof willkommen sind. Die spontan gewählte Variante der Wegführung war landschaftlich schön, brachte aber keinen Geländegewinn. Nach dieser Schleife ging es aber nun zielstrebig Schnitzel und Bier entgegen - so glaubten wir.
Für alle, die wie ich, den Herrenhof nicht kannten, war die Speisekarte eine Enttäuschung: Keine Schnitzel! Keine Pommes! Dafür aber Spießbratenbrötchen, die in einer eigenwilligen Soße serviert wurden. Was soll`s, Trimmer machen halt das Beste draus und essen was auf den Tisch kommt.
Nach diesem kulinarischen Höhepunkt ging es über den Radweg zurück. Die Leute, die in ihrem Alter noch keine Diabetes haben, gönnten sich zum Abschluss noch ein leckeres Stück Torte und dachten nochmals darüber nach, wie das mit dem Stier rein technisch zu machen ist. Diese Diskussion wird unter Leitung von Franz fortgesetzt.

 

Tickermeldung

Am Bündel´sches Tag (für Unwissende ist das immer der 27.Dezember) treffen sich alle Bündel´sches Trimmer und sonstige Mitwanderer um 9.30 Uhr am Parkplatz Alte Grundschule. Die Tour führt Richtung Osten bis Boos und zurück. Es ist vorgesehen, dass Werner an den Steigungen, mittels eines speziell von Rüdiger für ihn angefertigten Steigungswinkelanzeigers, den physikalischen Bezug von Steigungswinkelgraden und Steigungsprozentne erklärt und ob es Steigungen >100% gibt. Wer dass dann verstanden hat, erlangt die Berechtigung zur Einkehr im Herrenhof zu Schwarzwälder Kirsch und Schnitzel.

 

good bye Trimmerjahr 45

(15.12.16; 23.00 hg)

Ein alter Spruch meines Physikprofessors kurz vor Ende einer Klausur lautete : "Alles Schöne geht einmal zu Ende". Dies gilt auch heute Abend für das abgelaufene 45zigste Trimmerjahr. Rückblickend auf 2016 zählte Neupräsident Werner insgesamt 5 Trimmerfeiertage, 41 Trimmen, 13 Sondertermine, 54,1 Jahre Altersdurchschnitt und 4 Trimmerpokale für die Spitzentrimmer die in diesem Jahr (wie fast in jedem Jahr) wieder die Plätze (3 Karl Heinz und Michael - 2 Jürgen - 1 Rüdiger) unter sich ausmachten. Die Trimmer erfuhren, dass die Sprossenwand ihnen gehört, weil Trimmer vor fast hundert Jahren dafür das Geld sammelte, dass Hartmut mit 3 Teilnahmen bei 3 Möglichkeiten zu den erfolgreichsten Neueinsteigern gehört, das die Rentnerganggang (gesprochen: RäntnerGangGäng) bereits 97 Mal unterwegs war und dass unsere Alt- und Ehrenpräsident Manfred in vorbildlicher Weise das Nachtrimmen pflegt und in 2016 insgesamt 32 Mal zum Nachtrimmen erschienen ist. "Das Nachtrimmen ist genauso wichtig wie Volleyball" Originalton Präsident.

Ungelöst bleibt aber ein Problem, welches die Trimmerwelt erschüttern könnte. Bekanntlich endet das alte Trimmerjahr mit der Trimmerjahresabschlußfeier und das neue Trimmerjahr beginnt mit dem Bündel´schestag. Sollten diese beiden Termine nicht unmittelbar hintereinander fallen, entsteht daszwischen ein - für Trimmer - undefinierter Zustand, quasi ein Trimmerzeitvakuum, eine Trimmernullzeit in der der gemeine Trimmer aufgeregt und verunsichert Donnerstagabend zuhause sitzt und sich nicht wiedererkennt. Bei manchen führt die direkt zu Schweißausbrüchen, deren Ausscheidung (der seltene Trimmerschweiß) dann ohne sportliche Tätigkeit sofort abgefüllt werden kann. Andere aber verabreden sich konspirativ, um entgegen Werners einstimmigen Beschluß, trotzdem ihrem Bewegungsdrang nachzugeben und spannen quasi illegal das Volleyballnetz. So wird sich wohl 2017 zum ersten Mal einen Trimmeruntersuchungsausschuß mit diesem Thema beschäftigen müssen.

Von Ehrendankesredenredner und Wernerlober Kizi erfuhren wir, dass Werner FreizeitZeitleserLeserbriefSchreiber ist und den Trimmern - über das heimliche Zentralorgan der Trimmer (Die Brücke) - in 2017 neue, nachdenkliche und lehrreiche Geschichten zum Lutherjahr präsentieren will. Weiter wird Werner 2017 die Verwendung eines TrimmerscheißSticks erproben und er wird im Gesellschaftsspiel "Halt mal kurz" neues entdecken, was bisher nur Helga kannte. Über Alte Birnen reden wir an dieser Stelle nicht.

Und so endete auch das Trimmerjahr 2016 wie jedes Trimmerjahr endet, mit (halb-)vollem Bauch und (fast-)kühlen Getränken und mit der Vorfreude auf das kommende Trimmerjahr.

 

Ich wünsche allen Trimmern, ihren Frauen und Familien,
ihren Kniegelenken und Knochen
ihren Muskeln und ihrer Freude am Trimmerdarsein

Ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches 2017

Harald, Trimmer und Trimmerkritiker

 

 

... what a wonderful night ...

(29.11.16; 23.00 hg)

Auch das 7te Bad Sobernheimer Guitar Night Konzert fand im ausverkauftem Kaisersaal statt. Mit der Tour, die in diesem Jahr zum 25ten Mal unterwegs ist, kamen am Freitag Abend fünf neue Gitarrist(inn)en zu uns, begleitet vom Tourchef Peter Finger. Erstaunlich wie Finger es immer wieder schafft, nicht nur andere/neue Künstler in Bad Sobernheim zu präsentieren, auch ihre Darbietungen führen das Publikum stets in neue und überraschende musikalische Bereiche die die Bandbreite des zentralen Instruments immer wieder erweitert. Das Publikum war besgeistert, ebenso wie die Veranstalter und so konnten die Trimmer wieder einmal einen Erfolg ihres selbst auferlegten Kulturanspruchs feiern und gerecht werden.

Zu danken ist alle Helfern, die im schwarzen Trimmerzwirn den Abend mit Rat und Tat unterstützt haben.

 

Blau, Gelb, Grün, Rot ...

(10.11.16; 23.00 hg)

.. ist nicht die Wahlprognose der nächsten Bundestagswahl. Genauswenig ist es die Gesichtsfarbe des Trimmervorsitzenden während der amerikanischen Präsidentenwahlnacht vom 8. November. Nein den 3 Tage vorher, am 5. November trafen sich "ältere Männer" zu ihrem traditionellen TVT (Trimmer Volleyball Turnier) in der Leinenbornhalle. Dort herschte dann auch ehr die Farbe grau bzw. silber vor, denn viele bereits ergraute Volleyballfreunde waren gekommen, um auch im fortgeschrittenen Alter noch riesigen Spaß am Spiel des runden Leders über ein zu hohes Netz zu haben. Hervorragend organisiert, vorbereitet und durchgeführt wurde es wie immer von unserem Trimmersportdirektors Rüdiger. Blau, Gelb, Grün und Rot waren die Mannschaftsfarben, die sich bei der Besetzung der einzelnen Mannschaften ergaben. Denn ebenfalls eine alte Tradition ist, die Mannschaften werden aus allen Teilnehmern, unabhängig von Vereinszugehörigkeit, Hautfarbe und politischer Gesinnung vor Beginn zusammengewürfelt (man zieht einen farbigen Klicker aus einem Stoffsäckchen), ein Erfolgsrezept für Kammeratschaft, Solidarität und Sportsgeist.

Und so wunderte es niemanden, dass Blau, Gelb, Grün und Rot auch die sportliche Reihenfolge in der Endtabelle darstellte, was aber schon bei gemeinsamen Abschlußbier bereits keinen mehr wirklich interessierte.

 

Die Gääääs issss doooood

(19.10.16; 23.00 hg)

Noch immer ist das traditionelle Spansauessen eine der beliebtesten Trimmersonderveranstaltungen "ever". Sogar Trimmer, die sich seit langem im Schwebezustand zwischen Aktivtrimmer und Kulturtrimmer bewegen sind regelmäßig beim Wettessen um die krosse Ofensau am Start. Geschätzte 25 Trimmer aller Altersklassen waren, fast pünktlich um 19.00 Uhr zur Nahrungsaufnahme bereit. Nachdem der erste Salat, Füllsel und Saustücke auf den Tellern verteilt waren, stimmte der Präsident seinen alten "Gassenhauer" -- "Die Gäääs iss dood" an, worauf ein Großteil der anwesenden Trimmer - reflexartig - in das (es sollte wohl Chorgesang sein) polyphone Geräusch einstimmten. Ausser zu einer unnötigen Untrerbrechung der Nahrungsaufnahme, führte dieses, inhaltlich falsche und akustisch recht fragwürdige Gekrächze zu irritierten Blicken der übrigen Gäste in der Gastwirtschaft. Anschließend waren aber nur noch leise Schmatz- und Schluckgeräsche vordergründig zu vernehmen und der Abend endete so, wie er immer endet, mit einem Schnaps, zu satt und ziemlich früh am Abend, denn der durchschnittliche Trimmer geht frühzeitig zu Bett.

 

 

SommerSonneFerienRadtour

(10.08.16; 23.00)

Ein wahrer Sportbeauftragter kennt kein schlechtes Wetter und so lag auf der Hand: "wir fahren!" Rüdiger berichtete:

Hallo Trimmer,
unsere Tour am letzten Donnerstag war feucht und fröhlich. Hier ein kleiner Bericht.

Beim Start an der heißen Kiste waren es nur ein paar Tropfen aber dann hat sich sich eingeregnet und es hat auch nicht mehr aufgehört.
Jürgen, Karl-Heinz, Ronny mit Nadine(Top Leistung) und ich fuhren über Merxheim um dort den Kurt abzuholen – der hatte einen riesigen grünen Beutel auf dem Gepäckträger – wir dachten das ist ein Zelt, der will übernachten.
Karl-Heinz hatte scheinbar einen Zaubertrunk zu sich genommen – der ging ab wie ein Zäpfchen und seine Muskeln machten seltsame Geräusche (Zwinkerndes Smiley)
Jürgen führte uns nach Kirn und dann über den Karlshof und Schloß Dhaun nach St. Johannisberg.
Bei der Abfahrt zum Skywalk wurde es dann auch noch von unten feucht – mein Hintern war so nass, so nass wird der beim Duschen nicht.
Als wir am Skywalk bzw. in der Gastwirtschaft ankamen hat sich Kurt zuerst mal komplett umgezogen, im grünen Beutel hatte er eine zweite, trockene Uniform.
Dann haben wir uns gestärkt mit Wildhackbraten und Käsebrot und vielen kleinen Bieren.
Der Wirt hofft das die Polster bis zur ersten Weihnachtsfeier wieder trocken sind (Zwinkerndes Smiley)
Danach ging es wieder – nur noch halb nass(außer Kurt) - Richtung Heimat. Am Anfang war es kalt aber dann radelten wir uns warm.
Um halb 11 waren wir wieder in Bad Sobernheim – zuerst mal heiß geduscht (Zwinkerndes Smiley)

Zur Info für Werner: Streckenlänge laut Jürgen 35000m – Höhenmeter 38000 = durchschnittliche Steigung 1,09%(aufgerundet).
Markus hat mir erzählt, dass er Abends um kurz vor halb 11 gesehen hat wie helle Lichter mit rasender Geschwindigkeit an Meddersheim vorbei geflogen sind. Er dachte das sind Kometen (die Perseiden). Aber das waren die Trimmer mit nassen Hintern.....

Wünsche euch noch ein sportliches Wochenende

Rüdiger

Bilder im Album

 

Werner bilanziert das WernerGrillen

(24.07.16; 23.00)

Tuten Gag,
gestern Abend waren wir 22, in der Kasse waren 217 € (ohne mich). Das war prima. Kosten waren: Bier 54 €, Fleisch/Wurst 83 €, Brötchen 15 € = 152 €. Die "Zutaten" übernehme ich. Es bleibt also ein Überschuss von 65 €. Für die Tischtennisfreunde habe ich vor kurzem 50 € für deren Jugendarbeit gegeben, auch als Gratulationen zu ihren Meisterschaften. Die weiteren Ausführungen wurden gestrichen um bei Steuerbehörden keine Beunruhigung aufkommen zu lassen.

Einen schöne Trimmer-Sommerpause
Werner Bohn

AnmdR: Das diesjährige WernerGrillen war zum ersten Mal auch als "Wandergillen" ausgelegt. So mussten sich die Trimmer stets zwischen Werners Grillplatz und Werners Garage hin und her bewegen. Als Streckenverpflegung hatte Werner in der Garage eine Schnapsreichung organisiert, was manchem Trimmer ein wenig Orientieungsschwierigkeiten bereitete. Soweit bekannt fanden aber alle Trimmer glücklich den Weg nach hause.

TrimmAhr

(11.06.16; 23.00)

Elf Trimmer, acht Herzensdamen und vier Gastpaare = 27 Menschen fuhren am Samstagmorgen vom Bad Sobernheimer Johannisplatz mit dem Bus an die Ahr. Nach einem Wurst-Weck-Wein-Imbiss im Tal ging es von Altenahr zu Fuß hoch zur Burg Are, erste Schweißtropfen vergießend,erste wunderschöne Aussicht ins Ahrtal genießend. Dann trieb Wander- und Weinführer Udo über den Rotwein-Wanderweg nach Mayschoss in die Keller der Winzergenossenschaft. Dort gab es nicht nur Ahrtaler Spießbraten und eine beeindruckende Kellerführung (Man könnte hier auch ein Trimmer-Weinfässchen kaufen!?), sondern auch eine kommentierte (Udo runzelte zuweilen dazu die Stirn) 8-Weinprobe vom weißen, eher gewöhnlichen Rivaner bis zu den genussvollen edlen 2013er Spätburgundern Edition Ponsart Nr.24, (14,90 €) und Selektion XII Trauben, Goldene Kammerpreismünze (19,80 €).

Der steile Weg bergauf fiel danach trotz Wein-Zwischenstopp nicht leicht, doch Weg und Ausblicke hoch über dem Ahrtal begeisterten. Die versprochene Wingertsvesper war von Ellen und Franz liebevoll vorbereitet (und gesponsort!!) worden: Bergkäse, Gardasee-Parmesan, Teigschnecken und Kuchen, dazu in Mayschoss erworbener Wein und Udos Reserven - manche wollten nicht mehr weiterlaufen. Doch der Bus wartete in Rech. Eine letzte Probe von den Rucksack-Reserven (Wo war die eine Flasche?) - dann ging es wieder Richtung Heimat. Im Bus wurde es zunehmend ruhiger....

Fazit: Wieder ein würdiges Trimmer-Event. Schön für alle, die dabei sein konnten.

 

Protestantischer Feiertag der Trimmer

(25.05.16; 10.00)

Es kommt nicht immer auf die Quatität an - oft ist die Qualität entscheidend: Nur 10 (in Worten: zehn) Trimmer und Herzensdamen folgten dem Aufruf des Vize-Präsidenten zur diesjährigen Trimmer-Fronleichnams-Weinprozession am 26.Mai 2016. Mit der Eisenbahn kamen vier, drei mit Kurts nagelneuem Super-Auto und drei direkt mit Franzens älterem Super-Auto hinauf zum Top des Monzinger Frühlingsplätzchens, dabei auch unser Ehrenpräsident Manfred. Franz und Ellen (oder Ellen und Franz?) tischten wieder hervorragend auf, was sie vom Gardasee und anderen Stellen des Globus herangeschafft hatten - ein Super-Buffet, vielseitig, sehr schmackhaft und überaus reichlich - das war der Vorschuss für den Franz-Geburtstag am 17. Juni - leider damit schon gegessen.
Ebenso hervorragend war Udos Wein-Präsentation - Frühlingsplätzchen-Variationen (leider der renommierteste mit etwas Kork), dazu die drei vom Mittelrhein: Handstreich, Felsenspiel und Meisterstück, ein gelungene Udo-Idee, die dort verwirklicht wurde (vom Weingut Goswin Lambricht, manchem weinkundigen Trimmer schon bekannt). Alle - besonders die Herzensdamen, waren begeistert und bester Dinge, als es wieder bergab zu Auto und Bahn ging.
Franz, der den Platz ausgesucht und alles bestens vorbereitet hatte, nimmt schon Fronleichnam 2017 ins Visier: Dann soll es in den Auener Römerstich gehen, vielleicht mit Überraschungsweinen. Die Prozession finden in jedem Fall statt (meint Franz!). Wer nicht dabei ist, hat viel versäumt.

Vielleicht gründen die Trimmer ja noch einen eigenen Weinorden?

 

Polterabend bei Trimmers

(25.05.16; 10.00)

Ein in der langen Trimmer-Geschichte bisher einmaliges Ereignis geschah am 25.Mai 2016: Ein Trimmer und eine Trimmerin luden zu ihrem Polterabend ein und werden am 4.Juni standesamtlich heiraten, nächstes Jahr sogar kirchlich. Dimitri Herrmann - zur Zeit selten aktiver Gelegenheitstrimmer und Stephanie Enkirch, einmal bei uns aktiv gewesene Ausnahmegenehmigungstrimmerin und Tochter des Aktiv-Schmetterers Rudi sind das glückliche Paar. Ein fünfköpfige Trimmer-Delegation verdiente sich Sonderpunkte und überreichte am Winchendeller Weiher das Trimmer-Geschenk - eine Kiste 2014er Trimmer-Wein als Grundstock für den Weinkeller des jungen Paares.

Rudi war der Schwenker-Schwenker am Schwenker, sorgte für reichlich Nachschub, hatte nur zum Verdruss eines Medizinkundigen eben jene Medizin nicht vorrätig, was er bei nächster Gelegenheit an einem Donnerstagabend nachzuholen versprach, damit Trimmer nicht aus diesem anlass extra nach Kirschroth reisen müssen.

(Vielleicht liefert Rudi noch ein passendes Foto von diesem Event??)

 

 

 

Tuten Gag,
uns wurde dieses Foto zugespielt:

Zwei Trimmer versuchten beim Geduldsamt in Meckenbach die Statistiken des Vortrimmers nachprüfen zu lassen. Leider war das Amt just an diesem Tag zu seinem Betriebsausflug in die Kirner Brauerei unterwegs. Die beiden Trimmer waren also erfolglos, wollen es allerdings bei nächster Gelegenheit wieder versuchen. Wer sich ihnen anschließen will, sollte sich bei Günter oder Kurt melden.

Andere behaupten, die beiden Trimmer wären noch von einer Demoveranstaltung "uneingeschränkter Winterstreudienst für Meckenbach" übrig geblieben und nur dank guter Vorräte an Trimmerwein in Günters Rucksack überhaupt noch am Leben. Hat Sie mittlerweile jemand abgeholt?

 

Aufruf

Rüdiger ruft die Trimmer auf, sich für das bevorstehende Volleyballturnier beim TV Merxheim zu melden. Wer mitspielen will sagt Rüdiger rechtzeitig Bescheid. Das Turnier findet am Samstag 4.Juni 2016 beim TV Merxheim ab 10:00 Uhr statt. Bitte zahlreich anmelden.

 

Schnipp, schnapp, ....... ab

(03.03.16; 16.00)

Wieder einmal waren die Trimmer zum traditionellen Rebschnitt in
Meddersheimer Weinbergen aufgerufen. Bei strahlendem Sonnenschein gingen
zehn Männer nach Anleitung von Trimmer-Weinpapst Udo Bamberger ans Werk
und brachten einen Wingert im Hottenbachtal auf Vordermann.
Zwischendurch gab es natürlich ein Gläschen zur Stärkung, zum Abschluss
warme Suppe mit Fleischwurst bei Margret Bamberger. Der Trimmerwein 2015
- frisch aus dem Fass - wurde auch verkostet.Es ist ein Spitzenjahrgang,
der nun abgefüllt und nach der Etikettierung im Frühsommer an die
Trimmer verteilt wird.

 

Wahllos, ...

(08.02.16; 16.00)

... also ohne Wahlen, fand wie in jedem Jahr am "Altweiberdonnerstag" die Mitgliederversammlung der Trimmer statt. Nach verkürztem Sport und schnellem Duschen kamen die Mitglieder zu Bier und Worscht und zur ersten Mitgliederversammlung mit neuem Vorsitz. Wichtigste Information des Abends war, dass durch die Zurückhaltung des Vortrimmers bzgl. des "2015er Trimmerscheiss", die Kasse einen Überschuss von -immerhin - rund 30€ erwirtschaftet hat. Das ist doch etwas, worauf es sich aufbauen lässt.

Zum Ende des offiziellen Teils, brachte der Vortrimmer noch einen philosophischen Vortrag zu Gehör, der über den Sinn und Unsinn des Trimmerseins aufklärte:

Trimmer-Sinn

In einer Zeit voller Unsicherheiten - Flüchtlinge, Zika-Virus, Grexit und Brexit, Erderwärmung, IS-Terror oder Fukushima global, Stress in Familie oder Beruf, Sorge um Gesundheit oder Geld …. braucht Mann Halte-Punkte. Das können die Herzensdame sein, die Familie oder gute Freunde. Oder Trimm-Dich am Donnerstagabend. Das ist zwar nur ein kleiner Halte-Punkt, doch ein wichtiger.

Am Donnerstagabend gelingt es (meistens), all die Unsicherheiten und Stress-Faktoren für drei Stunden abzuschalten, denn dann konzentriert sich Mann auf Sport und Rüdigers Witze. Beim mehr oder weniger intensiven Warmlaufen fallen unangenehme Gedanken ab wie Blätter im Herbst, bei der Pseudo-Gymnastik ist das Volleyball-Netz schon fest im Blick, bei der Klicker-Auslosung entscheidet sich schon fast eineinhalb Stunden Mann-Sein, beim Volleyball zählen nur noch Ball und Punkte, beim Duschen werden Siege und Niederlagen gleichermaßen abgespült, beim Nachtrimmen folgt Entspannung bei flotten Sprüchen und gegenseitiger Meinungs-Bestätigung.

Kommen vielleicht schon in der Nacht zum Freitag die alten Unruhe-Gedanken des Alltags wieder auf, beginnt der Morgen darauf auch mit allzu frühem Wecker, dem Weg zur Arbeit und wieder mal schlechten Nachrichten in der Zeitung - so kann Mann sich jetzt schon auf den nächsten Donnerstag freuen, wenn er ein Trimmer ist.

4.2.2016 Werner Bohn

 

Der ultimative Ersatz für die ungeliebten Pokale:
Innovativ ins neue Trimmerjahr!

(01.01.16; 16.00 gf)

Im offiziellen Bericht zum Abschluss des Timmerjahres 2015 "Alle Jahre wieder…", wurde schon bemerkt, dass sich "Trimmer-Aufsichtsratschef", "Trimmer-Präsident" und Vortrimmer sehr besorgt über den deutlichen Abfall der Trimmer-Übungsmoral zeigten.

Diese Entwicklung ist ernst und erfordert eine baldige Trendwende! Nach eingehenden Analysen wurde nun festgestellt, dass in dieser Angelegenheit ein kausaler Zusammenhang zwischen der Übungsmoral und der Anzahl der zu erringenden Pokale besteht. Mathematisch lässt sich formulieren: "Die Übungsmoral der Trimmer ist umgekehrt proportional zur Anzahl der Pokale". So konnte Ende 2015 beobachtet werden, dass ein Trimmer, dessen Übungsstunden verdächtig nahe an das Erringen eines dieser Pokale kann, sich schlicht krankschreiben ließ.

Was ist also zu tun, um die Übungsmoral wieder zu steigern? Es stellt sich die Frage: Was braucht der überzeugte Trimmer wirklich, um über seine aktive Trimmer-Karriere hinaus, der Weltanschauung eines Trimmers verbunden zu bleiben?

Die Antwort ist eigentlich sehr naheliegend: Der Trimmer, insbesondere der "Aktive Ehrentrimmer", will für die Nachwelt gesichert wissen, welch hervorragende Platzierung er sich in der "Ewigen Bestenliste" erkämpft hat. Außerdem sollten die Nachgeborenen wissen, wie viele sonstige Ehrentitel er in langen Trimmerjahren errungen hat.

Diese Überlegung führt zu dem Ergebnis, dass für Trimmer ein ähnliches Angebot geschaffen werden muss, wie es innovative Fußballclubs für Ihre treuen Fans anbieten. Zwar sind Angebote, wie es z.B. der FC Schalke 04 mit einem eigenen Friedhof in Sichtweite des Stadions bietet, mangels Masse nicht möglich, aber eine maßgeschneiderte letzte Ruhestätte wäre schon denkbar. Dies könnte z.B. eine spezielle "Trimmerurne" sein, um die zukünftig statt eines Pokals gerungen werden kann. Wer diese Urne dreimal gewinnt, hat sie dann für immer.

Rüdiger, unser kreativer Sportwart, hat diesbezüglich auch schon einen Prototyp vorgestellt, der sich durch folgende Merkmale auszeichnet:

1. Ausreichend Platz für die sterblichen Überreste.
2. Variable Größe für die zusätzliche Endlagerung des Trimmerschweißes und sonstiger wichtiger Beigaben
3. Das Bekenntnis "Trimmer for ever!"
4. Ein QR-Code, über den alle wichtigen Trimmerdaten abrufbar sind (Platzierung in der ewigen Bestenliste, Platzierung in den Jahreswertungen, Trimmer des Jahres in folgenden Jahren: ………, Anzahl der Spiele im Winner-Team, etc.)

Ein kreativer Denkansatz, wir werden ihn in 2016 weiter entwickeln.

Also Trimmer: Ihr müsst keine Angst mehr vor den Pokalen haben und könnt 2016 wieder normal zum Trimmen kommen!

Gerhard F.

 

Bündelchestag 2015 - 27.Dezember, ein Sonntag

(30.12.15; 13.00 Präwb)

Angemeldet beim Vortrimmer waren gerade 8 Männer und ein Hund, zwei davon noch mit Fragezeichen. Nach den Trimmer-regeln sind Veranstaltungen mit weniger als 10 Teilnehmern vom Traditionsabbruch bedroht - ähnlich wie Breitmaulnashörner oder sibirische Taiga-Tiger. Am Bad Sobernheimer Bahnhof waren es zuerst nur fünf, dabei auch Jürgen, der vom frühzeitigen Heimweg abgefangen wurde. Christian kam mit Wolle im Auto um mitzuteilen, dass er wegen seiner Sangesverpflichtungen beim Becherbacher Brückenchor (Trimmer können singen!) erst in Norheim zusteigen wolle. Rüdiger kam - unangemeldet oder vom Vortrimmer einfach vergessen - und schließlich auch Kalle Pfeffer - VfL-Urgestein - allerdings nicht mit Wanderklamotten sondern mit von Inge frisch gebügeltem Hemd. Schließlich warteten am Bad Kreuznacher Bahnhof noch Gerhard und Kizi, so dass sich schließlich 10 Männer + Hund durch die fast leere Fußgängerzone zum Schambes Klappergässer bewegten.

Der Anstieg über den Panoramaweg auf den Rotenfels bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen war für geübte Rentner-Wanderer wie Kurt und Werner kaum eine Herausforderung, nur Gerhard sprach dauernd von extremen Höhenmetern und Kalle kam erheblich ins Schwitzen, so dass unterwegs immer wieder ein Aussichts-Päuschen eingelegt werden musste, trotz Widerspruch des Wanderführers noch vor Erreichen des Gipfels ein erster technischer Halt. Auf dem Rotenfels genossen die Wanderer das Panoram und Kizi zeigte den Einstieg zur Diretissima für Extrem-Kletterer, der mangels Seilen und Steigeisen an diesem Tag nicht genommen werden konnte.

Von der Bastei aus ging es abwärts nach Traisen - die Hauptgruppe unter Gerhards Führung auf dem alpinen Abstieg, Kalle in Begleitung des Vortrimmer auf der Straße. Fast zeitgleich wurde die "Rotenfelsstube" erreicht. Dort wurde das servierte Essen einmütig gelobt - allerdings gab es nicht das Bündelchestagstraditionsmahl "Jägerschnitzel mit Pommes und Salat", sondern durchaus reizvolle Alternativen. Hatten in früheren Jahren manche Wanderer schon ein Vorsuppe geordert, so wagte sich Kizi dieses Mal sogar an einen opulenten Nachtisch "Dreierlei Kalorienfrei", den er ohne Rüdigers Hilfe wahrscheinlich nicht geschafft hätte.

Dann verabschiedete sich wehmütig Christian, der fast gänzlich auf Alkohol verzichtete (auf dringende Anordnung seines Hausarztes!). Mit Wolle und dem angeschlagenen Kalle fuhr er heimwärts, während die verbliebenen Acht durch die Weinberge Richtung Niederhausen schlenderten. Da Udo nun wieder einmal zu Hochform auflief und ausführliche Vorlesungen über Sinn und Unsinn von Eiswein vor Ort im Traisener Wingert hielt, konnte das ursprüngliche Ziel Niederhausen nicht mehr vor Anbruch der Dunkelheit erreicht werden und so wanderte die Truppe zum Norheim Bahnhof, wo sie Kizi und Gerhard verabschiedeten. In Bad Sobernheim angekommen begab sich das verbliebene Quintett (Jürgen war schon fast im Leinenborn) ins Café Speh zu Schwarzwälder Kirsch, um so den Bündelchestag 2015 gebührend zu beenden.

Fazit: Traditionen gewahrt - hoffentlich werden es 2016 wieder 10 (oder mehr)!
Werner Bohn

 

Alle Jahre wieder ...

(17.12.15; 23.38 hg)

Und auch das Trimmerjahr 2015 endet so wie immer: Kniebeugen - Dehnen -Volleyball und Essen - Ehren - Ende.
Nach getaner Arbeit (dem obligatorischen Sport), "erst ma gut gess". Dies ist eines der wichtigen Trimmerrituale in der jährlich wiederkehrenden "Trimmerjahresabschlussveranstaltung für alle Konfessionen" - also katholisch und evangelisch. Deshalb hatte Werner, ganz "old school" "Spießbraten satt", von einem Sobernheimer Metzger geordert, immer noch das Trauma der essensmäßigen Trimmerunterversorgung anlässlich eines ehemaligen Trimmerspansauessen (ca 2004?) vor Augen.

In seiner neuen Doppelfunktion als geduldiger Vortrimmer und geduldeter Trimmerchef präsentierte er routiniert die unsportlichen und sportlichen Jahresergebnisse. Die Trimmer werden demnach älter und trimmen weniger. Eine Entwicklung die es aufzuhalten gilt, will man in Zukunft bestehen. Es fallen zwar einige wenige (Sonder-)Veranstaltungen mangels Beteiligung aus, es gibt aber auch immer wieder Highlights. In diesem Jahr war das die große Organisations- und Durchführungshilfe anlässlich des Sobernheim Spendenkonzerts für Kriegsflüchtlinge. In fast kompletter Trimmerstärke waren die Trimmer tatenvoll vor Ort.

Aus sportlicher Sicht ist zu sagen, dass das wöchentliche Trimmen - fast immer - nur gerade noch 2 Mannschaften zusammenbringt. Die untere Grenze ist also erreicht. Deshalb auch Werners Appell an die Trimmer, sich dort mehr zu beteiligen. Besonders zu loben war Expräsident und aktueller Ehrenpräsident, der in seiner aktuellen Funktion als Trimmeraufsichtsratschef" 28 (im Worten achtundzwanzig!!!) mal am Nachtrimmen vor Ort weilte, auch um zu kontrollieren, ob sein teuerster Angestellter die Geschäfte in seinem ureigenen Trimmersinne weiterführt.
Ein nicht unerheblicher Teil der Trimmer glänzen in diesem Jahr mit nur 1 (in Worten einer) Teilnahme. Ein Trend der sich zu verfestigen scheint. Es gibt natürlich auch die sportlich positive Seite. 2015 gab es bis zuletzt einen Kampf um die Trimmerkrone. Sieger war in diesem Jahr ein TdJ Neuling. Rudi verwies die sonstigen Abonnenten auf den TdJ Titel, Karl-Heinz, Rüdiger und Jürgen auf die weiteren Plätze und hält nun zu ersten Mal den begehrten Pokal in Händen.
Kizi bedanken sich anschließend im Namen der Trimmer mit lobenden Worten und Werners Jahresliteratur für 2016 als Geschenk. Gleich drei interessante Bücher werden Werner Wissen also 2016 bereichern. Die drei Titel in einem Satz zusammengefasst: "Was ich dem Islam noch sagen wollte, meine Freundin ist in Zukunft der Trimmerscheiß". (Anm.d.Red : Es könnte sein, dass hier einige Worte durcheinander geraten sind). Zusätzlich gab es für Werner auch noch ein Gesellschaftsspiel mit dem Titel "Die Kunst des Aufräumens". Als verantwortlicher Kabinenaufräumer sicher ein sehr nützlicher Ratgeber. Apropos "Trimmerscheiß" in diesem Jahr hatte Werner wirklich praktische und noch dazu kostengünstige Ideen. Denn es gab für jeden Trimmer hochwertige "smartphonetaugliche Trimmerkulis" und edelstes "Trimmerrieslingjahrgangsduschgel 2015". Dafür ist Werner ausdrücklich und besonders zu loben. Und wer meine Kritiken der vergangenen Jahre dazu kennt, der weiß, was dieses Lob bedeutet.



Ich wünsche allen Trimmern, ihren Frauen und Familien,
ihren Kniegelenken und Knochen
ihren Muskeln und ihrer Freude am Trimmerdarsein

Ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches 2016

Harald, Trimmer und Trimmerkritiker

 

Bunt gemischt

(13.11.15; 11.00 wb)

Zum inzwischen tradidtionellen Volleyball-Turnier für ältere Männer hatten die Trimmer in die Bad Sobernheimer Leinenbornhalle eingeladen. 24 Aktive aus Bad Sobernheim, Hochstetten, Simmertal und Kirn trafen sich am Samstagnachmittag. Vortrimmer Werner Bohn hatte in die Los-Kugeln gemischt und so wurden vier Zufallsmannschaften gebildet: die Blauen, die Roten, die Grünen und die Gelben. Dann zeigten die älteren Herren, was sie sportlich noch so drauf hatten. Munter wurde gebaggert, geschmettert, geblockt, geflucht und gelacht. Dabei ging alles harmonisch-sportlich zu; es wurde überhaupt nicht gemeckert. Der sportliche Leiter der Trimmer, Rüdiger Schneider, gab zum Ende des Turniers das Ergebnis bekannt: Drei Mannschaften hatten die gleiche positive Punktzahl - nur die Roten mit Rüdiger Schneider und Werner Bohn hatten alles (knapp) verloren, mussten als Strafe dann beim nächsten Trimmen im Leinenborn die übrigen Würste aufessen. Die grüne Siegermannschaft ging und fuhr mit den original Trimmer-Heimleuchten zu ihren Herzensdamen nach Hause.

*Mannschaftsfotos gibts im Fotoalbum

 

Endlich mal wieder satt...

(26.10.15; 11.00 wb)

...wurden 22 Trimmer und ein Hund beim traditionellen Spansau-Essen der Trimmer am 22.Oktober im Gasthaus Heimer/Hees in Auen. Obwohl einzelne Trimmer wegen diverser Geburtstags-Aktivitäten unabkömmlich waren und der Ehrenpräsident die edle Verköstigung im Meisenheimer Landeskrankenhaus vorzog, trafen sich dann doch 22 Trimmer und Hund Wolle an der langen Tafel. Vier - Christian, Rüdiger, Ronny und Jürgen - waren mit Wolle im Eilmarsch durch den dunklen Wald zu Fuß gekommen (Sonderpunkte?), der Rest ließ sich kutschieren oder fuhr selbst. Sogar die Bad Kreuznacher Fraktion war komplett, wobei Sigi mit besonderem Kopfschmuck in Form eines eleganten Verbandes hervorstach und Kizi die Diretissima herab vom Himalaya genommen hatte.

Nachdem Udo den Wein für (fast) alle bestimmt hatte (und dafür reichlich Zustimmung erhielt), wurde schon der Beilagen-Salat aufgetischt, Füllsel und Spansau kamen gleich in überreichlichen Mengen hinterher. Nach Absingen des obligatorischen Trimmer-Essen-Chorals "Die Gees is doot" (muss dringend geübt werden!) stürzten sich alle mit Fleiß auf das Essen und der später ankommenden Manfred musste sich beeilen um vor dem ersten Schnaps fertig zu werden. Recht früh waren die Bäuche gefüllt und nach Erörterung der welt-, innen- und lokalpolitischen Lage gab es die ersten Ermüdungserscheinungen, besonders bei Gerhard, dem die aufmerksame Bedienung wohl etwas Schlafmittel ins Nachtisch-Eis gemengt hatte. So drängte er auch als Erster zum Aufbruch und nach und nach folgten ihm alle Anderen - bereits um 22 Uhr war der Tisch von vollen Bäuchen geleert und die Trimmer kehrten ins traute Heim zurück - wobei besonders den auf Alkohol weitgehend verzichtenden Fahrern ein besonderer Dank gebührt.

Fazit: Vereinszweck Brauchtum wurde erfüllt!

 

Der Neue nimmt Fahrt auf

(11.09.15; 09.00 wb)

Guten Tag,

gestern Abend war erstes Trimmen nach der Sommerpause - mit 14 Trimmern + zwei Nachtrimmern, Pfirsischen aus Kurts Kirschrother Garten und Riesen-Flips von Rüdiger.

Folgendes ist bekannt zu geben:

- Rüdiger macht die 600 voll, muss aber, weil Zähne gerichtet, früher weg (s. Anlage!)
- Bei der Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Flüchtlinge (Idee Katharina Bregenzer) sind die Trimmer grundsätzlich zur Beteiligung bereit, warten jetzt aber noch ab, wo sie eventuell gebraucht werden.
- Eine eventuelle Spende für Flüchtlinge wird zurückgestellt bis sich ein konkreter Bedarf/Anlass ergibt.
- Es wird überlegt, ob man eventuell zusammen mit Flüchtlingen Volleyball spielen könnte.
- Das Volleyballturnier für etwas ältere Männer (KLicker-Turnier) - vor allem aus Bad Sobernheim und näherer Umgebung; keine Frauen - wird voraussichtlich am Samstag, dem 7.November, nachmittags, durchgeführt. Rüdiger lädt dazu ein (Jedermänner. Grün-Weiße Panther, eventuell noch Kirn oder einzelne Andere).
- Ob kurzfristig noch zur Weinlese aufgerufen wird, soll bitte Udo entscheiden.
- Ob eventuell nächstes Jahr im Herbst eine Veranstaltung mit Richard Rogler durchgeführt wird, hängt davon ab, ob die Guitar-Night stattfinden wird. Harald sollte dies entscheiden.
- Das Spansau-Essen in Auen (vorgesehen war der 22.Oktober) wird dann durchgeführt, wenn auch die Winterburger Gruppe kommt. Wirtin Hees sagt Rüdiger Bescheid, der sagt es weiter.

Ich bin dann mal mit Helga für zwei Wochen weg ab nächsten Donnerstag, außerdem noch mindestens zwei andere Senioren mit ihren Herzensdamen. Ich hoffe, die anderen können so lange auf uns verzichten. Michael hat den Schlüssel, Jürgen lässt höchstens fünf Minuten laufen.

Beste Grüße
WB (Neupräsident)

Das Nasse muss ins Trockene - oder so ähnlich

(02.07.15; 23.00 hg)

35 Grad im Schatten, da treibt es selbst den beflissensten Trimmer aus der Sporthalle. Deshalb war es sicher kein Zufall, dass Neuchef Werner für diesen heissen Sommertag das Abfüllen des neuen Trimmerweines terminiert hatte. So war bereits vor dem öffiziellen Beginn der kühle Weinkeller von Heiko Bamberger voll besetzt mit Trimmern die nur so nach Etiketten lechsten. Sogar die notorischen Zuspätkommer waren vor beginn bereits anwesend. Und schon gings los, Flasche aus der Box, Flasche auf den Tisch, Etikett auf die Flasche, Flasche in den Karton, Karton durch die Maschine zum zukleben und ab auf die sich füllende Palette. In Null Komma Nix waren 500 Flaschen fix und fertig verpackt. Aber warum nur diese Eile? Der eifrige LEser kann es sich bereits denken. Mittlerweile hatten Heiko und Udo im Garten den Grill angeworfen und Trimmer haben bekanntlich immer Hunger. Eigentlich gibt es ja traditionell Trimmerlammlachse zu diesem Anlass. Aber da Werner in 10 verschiedenen Fischläden keine Lammlachse bekommen konnte, gabs halt Trimmermenü 1+ --> Würstchen gegrillt im Weck. So konnten viele Trimmer frisch gestärkt noch neben dem Trimmerwein weitere aktuelle Weinköstlichkeiten aus Heiko Bambergers aktuellem Angebot probieren und sie erzählten sich bis tief in die Nacht ihre Trimmergeschichten*.

* Fotos gibts im Fotoalbum

 

Dem Untergang entgegen

(05.06.15; 23.00 hg)

Ob es wohl ein Zeichen war, dass sich nur vereinzelte Trimmer zur Frohnleichnamswanderung in diesem Jahr anmelden wollten? In letzter Zeit hört man immer wieder über rückläufige Teilnehmerzahlen, sei es beim Trimmen oder bei Sonderveranstaltungen. Neupräsident, Vortrimmer und Altmotivator Werner gelingt es nicht mehr so wie in früheren Zeiten, den Donnerstag zum Fixtermin zu machen. Oder liegt es nur an der Ungeduld und seiner Unerfahrenheit, die der Präsidentenneuling an den Tag legt? Wollte er vor Wochenfrist noch enttäuscht die diesjährige Frohnleichnamswanderung mangels Beteiligung vorzeitig absagen - und mussten ihn erfahrene Vorstandsmitglieder erst von diesem seinem Vorhaben abbringen - konnte er schlußendlich doch noch einen gelungenen Feiertag im Kreise zuverlässiger Trimmer verbuchen. In fröhlicher Runde gab es eine weinreiche Wanderung unter der kulinarischen Organisation von FGU*, dem trimmerschen Genußdreigestirn. Sogar Damen wurden mitgeführt die allesamt vorher auf die Erheiterung des Vortrimmer verpflichtet wurden. Und zum Höhepunkt war sogar Altehrenpräsident Manfred vor Ort. Lediglich das Thema der Wanderung** war leicht verfeht, denn es ging um "UNTERGANG". Wenn es auch nur in diesem Jahr nur der Sonnenuntergang war, an einem zugegeben herrlichen Flecken unseres Heimatgebietes hoch über dem Nahetal, so seid trotzdem bei zukünftigen "Richtungsbestimmungen" auf der Hut ihr Trimmer.

* FranzGerhardUdo
** Fotos gibts im Fotoalbum

 

Zweiter Sieger

(22.05.15; 10.00 tdjrs)

alle Jahre wieder veranstaltet die Region ein "alte Männer Volleyball Turnier". Die Trimmer sind dort bereits als Dauersieger bekannt. In diesem Jahr kam es anders - zumindest ein bischen.

Das Trimmerteam, bestehend aus Christian, Kizzi, Markus, Gerhard W., Dominik und mir (Sportdirektor Rüdiger Anm.d.R.), traf sich am 09. Mai ab 9.30 Uhr an der Merxheimer Halle - Beginn des Turniers war 10.30 Uhr.

Christian hatte noch seine 3 "Penz"(Zitat Christian) mitgebracht - das waren unsere Supporter.

Geplant waren eigentlich 8 Mannschaften, aber da die Grün-Weißen-Panther nicht kamen, stellten die Merxheimer ein gemischtes Team zusammen, das außer Konkurenz antrat. Unser erstes Spiel haben wir dann gegen dieses Team ausgetragen und hoch gewonnen - es wurde mit 25:0 gewertet. Die beiden nächsten Spiele gegen Simmertal (29:10) und Hochstetten 2(29:14) gingen ebenfalls klar an uns und somit waren wir Gruppensieger und schon wieder in der Favoritenrolle.

Auch im Halbfinale konnten wir Hochstetten 1 mit 27:11 zweifelsfrei bezwingen. Im Finale, was so gegen halb 4 statt fand, schalteten die Trimmer dann einen Gang zurück. Schließlich war es Neupräsident Werners sehnlicher Wunsch, daß der Wanderpokal im Winter 2015/2016 in einer anderen Vitrine überwintert. Die Trimmermannschaft unterlag somit den Merxheimern klar. Immerhin hatten die sich als Veranstalter ja viel Mühe mit der Organisation gegeben und bemerkten vor lauter Spaß am Spiel zuerst garnicht dass sie gewonnen hatten. Auf Trimmer ist halt stehts Verlaß.

Insgesamt war es ein gelungener Tag, super organisiert von den Merxheimern mit leckerer Wurst und Steaks und natürlich vielen Frauen und tollem Kuchen. Und nicht zuletzt einer super großen und hohen Halle, in der sich der Trimmer richtig austoben konnte.

Bei der Sieger-Ehrung haben wir gleich Werbung für unser geplantes "Klicker-Turnier" im Herbst gemacht und da kam auch gleich die Anfrage von den Merxheimern, ob dann auch die Mädels wieder mitspielen dürfen. Dies muss natürlich erst durch den Frauenbeauftragten Franz genemigt werden aber die Mannschaft ist guten Mutes dort eine ja zu erwirken.

Das Presseecho gibt es hier und die Turnierübersicht hier.

 

Geschnitten

(01.04.15; 11.00 wb)

Eigentlich hätten wir auch Fußball spielen können: Genau 11 Trimmer waren es am 14.März, die unter Udos Anleitung in "ihrem" Meddersheimer Wingert die Rebstöcke fachgerecht beschnitten, damit neuer Spätburgunder daran heranreifen kann. Dank langer Unterhosen und Wollkappen war das Wetter erträglich. Immer zu zweit nahmen sich die Trimmer eine Reihe vor. Udo als Anleiter sprang dazwischen hin und her. Die Entscheidungsfreudigsten - ein Kriminalist und ein Rentner - waren natürlich vorweg, während die Peniblen dahinter vor jedem Schnitt eine Volksbefragung durchführten.

Acht Reihen waren geschafft, als Quartalstrimmer Bernhard mit dem Ehrenpräsidenten anrückte und zur Mittagspause rief. Auch hier hatte Udo gut mit Wurst, Käse und Brot vorgesorgt und außerdem natürlich eine kleine Weinprobe vorbereitet, die er wieder fachmännisch kommentierte. Dabei zeigte es sich, dass der erstmals kredenzte neue Trimmerwein - ein halbtrockener Riesling - mit jedem anderen Gewächs mithalten kann, auch mit Günter Jauchs Mosel-Prominenz-Wein. Dann war jedoch Schluss mit dem diesjährigen Rebschnitt. Udo brach die Aktion ab, sonst hätte die Trimmer-Mannschaft noch am selben Tag alle Wingerte bis zur Kirschrother Gemarkungsgrenze geschnitten.


MV der Trimmer

(19.02.15; 12.00 hg)

Der Altweiberdonnerstag ist traditionsgemäß der Tag an dem die Trimmer ihre Mitglieder zusammen rufen. So auch in diesem Jahr. Zur 14. MV nach Gründung in 2001 versammelten sich die Trimmer, um zunächst einmal auf Finanzchef Georgs runden Geburtstag sich den Magen zu füllen. Denn mit leerem Magen läßt sich keine Mitgliederversammlung abhalten. Anschließend gab es die üblichen Berichte aus dem abgelaufenen Jahr, sowie einen Ausblick auf das Kommende.

In diesem Jahr stand turnusmäßig die Wiederwahl des Vorstandes an und nicht ganz überraschend erklärte Gründungspräsident Manfred, dass er aus der Trimmergeschäftsführung altersbedingt ausscheiden möchte. Trimmer wären keine Trimmer, wenn sie nicht dem Wunsch ihres Präsidenten folgten und so musste also eine neuer Präsident her. Der teuerste Angestellte des Vereins, Vortrimmer Werner, hatte im Vorfeld informelle Gespräche mit sich selbst, seiner Frau und einigen Vertrauten aus der Trimmerschar geführt und sich so selbst überzeugt den großen Fußspuren von Präsident Manfred ins Amt des Präsidenten zu folgen. Er wurde dann natürlich einstimmig gewählt - das war zu erwarten und in neuer Rekordzeit von 3 Minuten folgte der Rest des alten Vorstandes in die neue Verantwortung. Der Vorstand bleibt also umfänglich handlungsfähig.

Trimmer Gerhard bemühte ein Zitat von Willi Brand "nun wächst zusammen, was zusammen gehört" und gratulierte im Namen aller Trimmer dem neuen Präsidenten zum neuen Amt. Dieser gab sich auffällig geläutert und nachdenklich in der Reflexion, wie er mit dem neuen Amt umgehen möchte und wie er die Zukunft des Vereines sieht. Es vielen so Sätze wie "Trimmer werden älter" oder "Was wenn nicht mehr genug aktive zum Volleball kommen?". Ganz anders als man ihn sonst so kennt. Gewohnt ist man ja ehr "das mache mer schonnn" oder " Geld spiel keine Rolle". Man wird jetzt sehen müssen, wie sich der neue Präsident im Amt einführt. Immerhin hat er nun die Doppelfunktion "Präsident und Vortrimmer" inne. Zum ersten Mal ist soviel Trimmermacht in einer einzigen Person vereint. Aber auch dazu gibt es ein Zitat eines ehemaligen Bundeskanzlers "Er ist ein lupenreiner Demokrat". Insofern können die Trimmer in eine gute Zukunft blicken. Werner hat angekündigt die nächsten 14 Jahre Präsident bleiben zu wollen. Möge es ihm gelingen.

Und ganz nebenbei gibt es jetzt auch noch einen Ehrenpräsidenten der auf den Präsidenten zukünftig ein kritisches Auge werfen kann und ein Vetorecht gegen alle einsamen Entscheidungen des Präsidenten besitzt.

 

 

yes, werner can!

(16.02.15; 00.10 gf)

Nachdem unserer geschätzter Trimmer-Altpräsident nach vielen aufopferungsvollen Amtsjahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand, war nun die Wahl eines neuen Trimmer-Präsidenten unumgänglich.
Eigentlich hätte die Wahl eine reine Formsache sein können, wenn der einzige geborene Kandidat sich nicht so geziert hätte. Hat er aber!
Man kennt das ja von der großen politischen Bühne: Für die wirklich großen Veränderungen muss erst der Boden bereitet werden.
Nach intensiven Gesprächen, einer pastoralen Weisung durch Trimmerbruder Siggi und einem überwältigenden, einstimmigen Votum (was bisher nur bei Saddam Hussein und Wladimir Wladimirowitsch Putin denkbar war), sagte er endlich "JA".

Nicht ohne Stolz zeigt er sich dann in Siegerpose als Vortrimmer und als Trimmer-Präsident.


Wie sagte einst ein großer Sozialdemokrat: "Es wächst zusammen, was zusammen gehört!" Damit kann er nur die Ämter des Vortrimmers und das Trimmer-Präsidenten gemeint haben!
Werner, wir wünschen Dir eine lange und erfolgreiche Präsidentschaft.

 

 

Bündelches Tag 2014
Das neue Trimmerjahr hat begonnen

(28.12.14; 23.00)

Stets beginnt der Trimmer das neue Kalenderjahr entgegen aller Vorschrift mit dem Bündelsches Tag. Vortrimmer, Tourveranstalter und Vorrentnerganger Werner schickt DIESEN Bericht. Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum.

Allen Trimmern ein gutes 2015 und viel Power beim Rennen um den Trimmer des Jahres 2015.

 

 

60 Jahre und längst weise

(19.12.14; 18.00 Harald im Namen aller Trimmer)


Runde Geburtstage werden auch bei Trimmern besonders gewürdigt. Am 23. Dezember wird unser Trimmervorstandsmitglied und Kassierer Georg die 60ste Wiederkehr seiner Geburt begehen. Georg bleibt damit IMMERNOCH einer der jüngeren Trimmern, dies sei hier nochmals ausdrücklich erwähnt. Als - weil notwendig - knauseriger Geldeintreiber und Bewacher des Trimmerkontos, wehrt er, von Vereinsgründung an!, seit nunmehr fast 12 Jahren alle Versuche erfolgreich ab, unsinnig Trimmervermögen der Verschwendung und Wollust preiszugeben.

Ein geradezu heroischer Kampf findet alljährlich zwischen Kassierer und Vortrimmer statt, wenn dieser an langweiligen Winterabenden in einschlägigen Katalogen nach unsinnigen Schnickschnack sucht, um den Trimmern ein dauerhaftes / zweifelhaftes Andenken für das auslaufende Trimmerjahr zu schenken und dazu Geld benötigt*. Oft gibt bei diesem Kampf allerdings der Klügere nach.

Als kühler Rechenmeister und Zahlendompteur versteht er es, den Trimmerkontostand kontinuierlich im Plus zu halten. Oft eine undankbare aber - halt auch - sehr wichtige Aufgabe. Dafür gebührt ihm - eigentlich längst - der Ehrentrimmerstatus und der Trimmerdank sowieso.

Lieber Georg, im Namen aller sparsamen und auch aller verschwenderischen Trimmer, wünschen wir Dir zum Geburtstag ALLES GUTE, GLÜCK, ERFOLG und weiterhin trimmübungsfähige GESUNDHEIT.
Herzlichen Glückwunsch

*übrigens gab es in diesem Jahr eine als Anstecknadel getarnte Bauchpiercingnadel mit einem Logo der Telekom, dem berühmten Telekom T ...

 

2014 aus - warten auf 2015

(19.12.14; 00.10 hg)

Trimmerjahr 2014 endete wie viele Trimmerjahre zuvor. Warmlaufen - 3 Kniebeugen -ein Volleyballspielchen - duschen - ESSEN - nochmal ESSEN - ESSEN leer - Trimmerschweiss - Trimmerscheiß - Bernhards leckeren Geburtstagsschnaps - Präsidentenansprache - Kizi lobt Werner - offenes Ende.

Und doch gab es etwas Vielversprechenden für 2015. Es ist schwarz-rot-gold wird beim nächsten Volleyballturnier wohl zu offiziellen Sportausstattung der Trimmer gehören und Helga darf es zuerst sehen. Was das wohl ist?

the same procedure as last year?

(12.12.14; 12.00 hg)

Ein weiteres Trimmerjahr geht zuende. Pünktlich zum 18.12.2014 senkt sich das Volleyballnetz zum letzten Mal für 2014. Das wird ziemlich genau um 20:30 Uhr am Donnerstag passieren, denn um 21:00 Uhr bittet der Vortrimmer pünktlichst!!! zu Tische. Essen hat einen hohen Stellenwert unter Trimmern, das ist ja bekannt. Gesättigt blicken die Trimmer anschließend auf ein weiteres erfolgreiches Jahr ihres Trimmerseins zurück. Sportliche und kulturelle Veranstaltungen aber besonders das donnerstägliche Trimmen prägten auch das aktuelle Jahr. Nach der Ehrung zum Trimmer des Jahres endet stets das Trimmerjahr. Aber die Pause währt nur kurz denn am 27. Dezember (in unseren Breiten auch als Bündel´sches Tag bekannt) machen sich die Trimmer zur ersten sportlichen Wanderaktivität auf ins kommende Trimmerjahr. In diesem Jahr wird, so ist zu hören, ein Wanderung glanabwärts mit ESSEN in Odernheim durchgeführt.

Und Werner fragt sich anschließend: "The same procedure as last year, Werner?" und er antwortet sich dann:"The same procedure as every year, Werner."

Cheerio - Mr. Bohn

 

 

update Infos

(27.07.14; 00.10 hg)

sbb - summernight bean barbecue


Die Sommerferien stehen vor der Tür und obwohl alle Trimmer (sogar Werner) längst der Schule entwachsen sind, bleibt ein Termin in jedem Jahr fix. Der letzte Donnerstag vor den Ferien ist der Tag des Wernergrillens. Intern wird auch die Bezeichnung geführt "WGMWB", was soviel bedeutet wie "Wernergrillen mit warmem Bier". Allerdings hat Werner mittlerweile die Fleischrationen besser im Griff. Schauten vor Jahren noch Trimmer zu später Stunde hungrig auf den geleerten Rost, so sitzen sie heute meist zufrieden um das lodernde Feuer und erzählen sich Geschichten aus Zeiten als das Fleisch noch knapp bemessen war.
Wie in jedem Jahr brennt Werners Feuer ab 19:00 Uhr und von diesem Zeitpunkte an steigt auch die Biertemperatur kontinuierlich an. Also sei empfohlen nicht allzu spät zu erscheinen. Den Bierkrug bitte nicht vergessen.

Sport

Ja die Trimmer machen auch im hohen Alter noch Sport. Die aktivsten von ihnen nahmen vor Tagen an einem Beachvolleyballturnier in Hochstetten teil. Sporteventmanager Rüdiger hatte alles organisiert und so konnten die Trimmer einmal mehr eine, auch ohne Schuhe, unschlagbare Abordnung entsenden. Spiel - Satz - Sieg - Urkunde - Bier : Trimmerherz was willst du mehr?

Kultur

Drei gitarrenlose Jahre sind mittlerweile vergangen, aber am Freitag dem 28. November endet diese Zeit mit der nunmehr 6ten Guitar Night Bad Sobernheims. In diesem Jahr kommt es zu einem rein amerikanisch - deutschen Musikhöhepunkt, denn mit Dean Magraw und Tim Sparks sowie Markus Segschneider und Peter Finger werden jeweils zwei Vertreter dieser Länder die Sobernheimer mit ihren Gitarren zu wahrhaften Jubelstürmen führen. Man darf gespannt sein und sich bereits freuen auf einen besonderen Gitarrenabend in Sobernheims Kulturszene.

Spansauen

Zuvor gibt es aber ein weiteres Fixum Sobernheimer Trimmerlebens - das Spansauessen! Wir immer wird die Spansau in Auens Weingut Hees den Trimmern serviert werden. Dank des rührigen Präsidenten Manfred kann sich jeder bereits den 16. Oktober als Termin vormerken.

 

 

Jubeljubiläum

(24.04.14; 10.10 hg)

Nachösterlicher Jubiläumsrückblick

Christen feiern alljährlich an Ostern die Auferstehung. Nicht ganz so oft, jedoch in einem bemerkenswerten Rhytmus feiern, die Trimmer sich selbst. So wurde zuletzt, Anfang April unter großer Beteiligung das Jubiläum zu "30 Jahre Trimmen im Leinenborn" oppulent gefeiert. Sogar Herzensdamen wurden zur Feier geladen, was eine besondere Ausnahme im Trimmerleben bedeutet, verstehen sich die Trimmer doch als Männersportverein. Aber mit den Jahren wird halt der harte Männersport immer weicher und in Kombination mit Altermilde wird in den letzten Jahren immer gerne das weibliche Geschlecht bei Veranstaltungen gesehen. So waren es bei genanntem Jubiäumsfest fast 50 Prozent Frauenanteil. Gut, daß die Trimmer mit Franz bereits vor Jahren einen Frauenbeauftragten bestellt haben.

Nachdem also Präsident Manfred festlich die Gäste begrüßt hatte, blickte Vortrimmer Werner auf die Eckdaten des Vereins. "Eigener Weinbau" gibt es seit 2007. Mit Dominik trimmt der erste "Trimmer in der 4. Generation". Jürgen, der Vorzeigesportler unter den Trimmern bringt es auf unglaublich "1099 Teilnahmen" beim Sportabend. Und "das Wichtigste": Nächte Jubiläen stehen an 2012, 2022 und 2024.

Das gourmetiöse Essen wurde unterbrochen von schrägem Männergesang. So passte das tieffrequente Gebrumme von "Die Sau is dooooooood" nicht so ganz zu weißen Tischdecken und Forellenmousse. Besser war da schon das Loblied auf Trimmerpräsident Manfred, der die Trimmer seit ihrer Vereinsgründung führt. "und der Präsidende! hält schützend die Hände ..." hallte es durchs Paul Schneider Haus. Als lauthals noch "Die Trimmer sind frei..." gesungen wurde, dachte so mancher (ziemlich zutreffen) im Geiste "... aber nur Donnerstags".

Was gibt es noch zu berichten?

Das Trimmerjubiläum soll, nach Augenzeugenberichten, spät in der Nacht in einer privaten Trimmerwohnung schwungvoll zu Ende gegangen sein. Na dann bis zum nächsten Jubiläum, es wird nicht lange auf sich warten lassen.

(siehe auch Bericht im Öffentlichen Anzeiger vom 24. April 2014 auf Seite 18)

WERNER News

(31.03.14; 10.10 wb)

Guten Tag

1.

Beim Volleyball-Turnier des TV - hervorragend organisiert! - hat unser TTT (Trimmer-Turnier-Team) den 4.Platz erreicht. Im vorweg genommenene Endspiel gegen Merxheim zeigten sie sehr gute Leistungen, verloren aber - wie gewünscht - recht knapp. Die Merxheimer Profi-Truppe um Karl-Heinz und Ex-Trimmer Sergej Dewald - also eigentlich ein Trimmer-Ableger - darf nun den schönen Pokal mitnehmen und nächstes Jahr verteidigen und wir haben Platz für Essentielles in unserer Vitrine. Etwas demotiviert verlor das TTT dann sogar gegen Hochstellen, wenn auch wieder ganz knapp und unglücklich. Ohne Otto ging es halt nicht!

Das TTT 2 Ü65 mit Jürgen, Manfred, Kurt, Michael, Werner und Dominik (U18) besiegte knapp die grün-weißen Panther des HSV mit 27:7, verlor die anderen Spiele und erreichte den stolzen 6.Platz von 10 Teilnehmern. Fazit: Pokal weg - dafür 2 5-Liter-Fässchen Bier für das Werner-Grillen gewonnen!

2.

Für kommenden Donnerstag, den 3.April, hat der Präsident bekanntlich zum Essen anlässlich seines 80.Geburtstags eingeladen. Wir beginnen schon um 19.30 Uhr mit dem Sport und sitzen alle frisch geduscht spätestens um 21 Uhr in unserem Vereinsraum zu Tisch. Schanzzeug muss nicht mitgebracht werden. Nach dem Essen will ich die neuen Polo-Shirts ausgeben und wir wollen ein neues Trimmer-Foto machen. Es wäre deshalb gut, wenn möglichst viele von uns da sind, auch die Kulturtrimmer, wenn möglich. Wer einen guten Fotoapparat hat, sollte den bitte mitbringen.

3.

Unser Jubiläumsfest "30 Jahre Trimmen im Leinenborn" am 11.April rückt näher. Die aktuelle Anmeldesituation sehr ihr auf der angehängten Liste. Bitte guckt noch einmal nach, ob bei euch alles richtig registriert ist! Die Anmeldung zum Essen ist verbindlich! Wir werden am nächsten Donnerstag, dem 10.April, mit ein paar Männern (wer, klären wir kommenden Donnerstag) im Paul-Schneider-Gästehaus vor dem Trimmen (etwa 19 Uhr) Tische und Stühle stellen. Einige Herzensdamen wollen mit der meinigen dann Tische dekorieren und decken, so dass am Freitagabend (fast) alles gerichtet sein wird. Wir bräuchten noch einen guten Laptop und Beamer um ein paar Bilder zu zeigen. Wer hat so was? Wer hat noch eine Idee zur Programmgestaltung? Hauptprogrammpunkt ist wie bei uns Trimmern natürlich (außer Volleyball) das Essen und das Trinken.

Bis Donnerstag 19.30 Uhr

Werner

 

MV 2014 oder Alte Weiber anstatt Alte Birne

(27.02.14; 23.10 hg)

Altweiberfastnacht ist ein fixer Termin für aktive Trimmer. Allerdings huldigen die Trimmer an diesem Tag, nicht wie allgemein üblich, dem alkoholseligen Geschunkele zu "es stehhhht ein Fäährt aufmmm Fluuuur", sondern sie folgen ihrer eigenen Tradition, alljährlich an diesem Tag (weil es immer ein Donnerstag ist!) ihre Mitgliederversammlung abzuhalten.

Nach vorgezogenen Kniebeugen war zuerst einmal Spießbraten und Schweinebauch vom Fass angesagt. Auf Einladung von Eventtrimmer Gerhard F. schlugen sich die Sportfreunde die oft schon ausgebeulten Bäuche voll, um dann selbstbewusst neue Trimmer T Shirts in Größe M oder L zu ordern. Kizi hatte dankenswerter Weise den Tätigkeitsbericht vom abwesenden Vize Franz übernommen, der wiederum den Tätigkeitsbericht aus bekannten Gründen vom Präsidenten übernehmen sollte. Auffällig an Kizis Ausführung war, dass Sport im abgelaufenen Jahr lediglich eine Erwähnung fand, gemeinschaftliches Essen jedoch 5 mal aufgezählt wurde. Ein klarer Beweis dafür, dass die kontinuierliche Bewegung von Unterkiefern durchaus als ernste sportliche Anstrengung für Trimmer gilt.

Was gab es noch zu berichten:

Die Trimmer sind dank Werners Trimmerscheissgeschenken 2013 knapp an der Pleite vorbei geschrammt.

Der Vorstand bleibt unbelastet weiterhin im Amt.

Geehrt wurden Kurt für 200 mal trimmen sein 1986!!!! Absoluter langsam Rekord

und Gerhard W. für immerhin 400 mal trimmen auch seit 1986.

Ach ja, Kizi kritisierte - zurecht - auch noch den "AlteBirneWernerFake", also der Versuch mit gepanschtem Schnaps bzw. billigem Weinbrand seine Trimmerfreunde hinters Licht zu führen. Ein Fauxpas, der ihn noch seine Lebensanstellung als Vortrimmer kosten könnte.


Rebenschnitt im Weinjahr 2014

der Rebschnitt 2014 war eine organisatorische Glanzleistung unseres PATER VINI TRIMMERENSIS Udo: Zuerst hatte er - entgegen meiner Internet-Recherchen - für ideales Wetter (bis 12.30 Uhr) gesorgt, einen anspruchsvollen Weißburgunder-Wingert ausgesucht, guten Wein und fast verschmähten Apfelsaft mitgeschleppt, bestens instruiert und motiviert
und schließlich sogar mit hervorragender Unterstützung seiner Herzensdame fürs Mittagessen, natürlich mit entsprechenden Weinen, gesorgt, wozu Kurts Herzensdame als Dank für sein vorbildliches Verhalten als Ehe- und Hausmann sogar noch leckeren Apfelkuchen gebacken und herbeigekarrt hatte. Allen Beteiligten Dank für die bisher einmalige
Leistung: 17 Reihen perfekt geschnitten!

 

Trimmerglückseligkeit 2014

(31.01.14; 12.10 fb)

Manch ein Trimmer sollte öfter zum Trimmen kommen. Es erreichte uns folgender Bericht:

Gestern war wieder so ein besonderer Trimmerabend:

16 Trimmer erleben drei von Werner ausgelöste "Aha-Effekte" an diesem Abend.

Werner hatte reichlich Rindswürste in den Kessel geworfen.
Je Trimmer waren mindestens zwei Würstchen möglich. Aber die Trimmer sind vom Wernergrillen her anders geeicht (Satt sein und Wernergrillen waren nie in Übereinstimmung).
Dieser erste Aha-Effekt schlug scheinbar vielen auf den Magen. Viele Würstchen blieben übrig. Auch Robert als Leistungsträger war der Werner-Menge nicht gewachsen
Werner ging zum Äußersten und bot einem Trimmer (Name aus Datenschutz hier nicht genannt) an: "Nimm doch noch ein Würstchen mit, für den Hund."

Zweiter Aha-Effekt:
Werner hat wortlos eine Flasche "Alte Birne" auf den Tisch gestellt.
Viele Trimmer gingen in sich und leisteten innerlich Abbitte für die Lästereien in der Vergangenheit. Keiner hatte mit einer solchen Nachweihnachts-Bescherung gerechnet. (Günter: "Tja, ist dann schon Weihnachten...")
Eine fast volle Flasche "AB" von Werner und dann noch die großzügige Geste "Ich lasse die Flasche hier, ich will die angebrochene Flasche nicht mehr mit nach hause nehmen"
Ich war ergriffen. Eine Träne fand den Weg in den linken Augenwinkel und von dort tropfte sie ins Schnapsglas - dadurch wurde der Inhalt etwas verfälscht.

Dritter Aha-Effekt:
Martin S. sponsert zwei Kästen Bier wegen seinem 2. Platz im Carrera-Vereins-Rennen (Jörg hat den Transport zu den Trimmern übernommen).
Es war also reichlich Freibier vorhanden.
Trotzdem bestand Werner darauf: "Die erste Runde geht auf mich!"
Es blieb viel Freibier ungetrunken.

Viele Trimmer sind an diesem denkwürdigen Abend nicht einfach so nach hause gegangen. Einermeinte bemerkt zu haben, dass sie nicht aus der Halle gingen, sie schwebten.

 

Neujahrsempfang

(09.01.14; 09.00 hg)

Die alte Birne wollte er dann doch nicht heraus rücken. Stattdessen lud unser "1000jähriger" Vortrimmer zum Neujahrssektempfang mit Bretzel und will daraus eine neue Tradition begegründen. Mal sehen was daraus wird. Franz hatte Werner zum 1000sten Trimmen einen nie dagewesenen Lorbeerkranz präsentiert, eine goldene Krone aus bruchsicherem Poly...irgendwas besetzt mit Diamanten und anderen Edelsteinen (wahrscheinlich im Trimmerscheissladen gekauft). Na dann auf die nächsten Tausend.

Zitat: "T-Shirts, so wie die lila´ne nur a anner Fabb!" -

AmdR. Ich wär für schwarz, schwarz macht schlank!

 

2014W1000AB

(08.01.14; 10.00)

Solche Angaben kennt der Leser normalerweise von Motorenölkanistern als Viskosewertangabe für die Schmierfähigkeit. Doch dieser verschlüsselter Code verbirgt etwas ganz anderes. 2014 wird Werner 1000 mal am trimmen teilgenommen haben. Er erreicht damit eine zuvor kaum durchbrochene Schallmauer. Nur den fleißigsten Trimmern gelingt eine solcher Leistung. Und auch wenn die Statistik hier keine eindeutigen Werte liefern kann, selbst eine Anfrage beim Meckenbacher Geduldsamt blieb unbeantwortet, so wissen aber doch fachkundige, langjährig mit Vizestatistik beauftragte Experten, es wird am Donnerstag, dem 9.Januar 2014 soweit sein. Aus unbestätigter Quelle war sogar zu erfahren, dass Werner zu diesem ganz besonderen, ja für ihn wohl einmaligen Anlass, mit JEDEM Mittrimmer den Genuß der berühmten "Alten Birne" teilen möchte. Ob dies tatsächlich so sein wird, wird man nur erfahren können, wenn man am 9.1.2014 pünktlich seine Kniebeugen absolviert. Also ihr Trimmer: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

WN1_2014 (WernerNews Januar 2014)

(06.01.14; 10.00)

Ein gutes neues Trimmerjahr wünsche ich euch, liebe Trimmer,

am Donnerstag starten wir pünktlich um 20 Uhr in der Leinenbornhalle. Im Anschluss an den Sport ist Trimmer-Neujahrsempfang :-)

Bitte meldet euch beim Präsidenten, wenn ihr bei Rebschnitt dabei sein wollt!

Für Freitag, 11.April, haben wir jetzt unsere Jubiläumsveranstaltung "30 Jahre Trimm-Dich im Leinenborn" vorgesehen - abends im Paul-Schneider-Gästehaus mit Herzensdamen, gutem Essen und Udos noch besserem Wein - nicht ganz billig, aber mit Super Preis-Leistungsverhältnis. Einen Teil wollen wir aus der Trimmer-Kasse zahlen (hat Georg gesagt!!!).

Wir müssen frühzeitig planen. Deshalb bitte ich um baldige Rückmeldung (per email), wer - mit oder ohne Herzensdame - daran voraussichtlich teilnehmen will.

Außerdem ist geplant, neue Trimmer-Shirts anzuschaffen als Alternative zu den "Kondomen" oder den lila Shirts. Material- und Farbauswahl wäre Sache der Mitgliederversammlung am 27.Februar. Zu rechnen wäre mit einem Eigenanteil von ca. 20 €.

Wer an einem neuen Trimmer-Hemd Interesse hat, sollte sich auch bei mir (per email) melden.

Bis Donnerstag

Werner

 

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Alte Birne, 24h-Sport und einiges mehr

(20.12.13; 6.00)

Alltrimmerjährlich endete das trimmerjahr mit der Trimmerjahresabschlussfeier in der Leinenbornhalle. Waren immerhin genügend Trimmer, um 3 Mannschaften zu bilden, zum sportlichen Teil erschienen, füllte sich das Trimmerrund zum Essen standesgemäß fast vollständig. Kaum ein Trimmer läßt sich diesen Abend entgehen. Unser Trimmer mit Vorbildfunktion Bernhard, hatte alle Trimmer vor dem offiziellen Teil fürstlich mit Spießbraten, Grillschinken und Kartoffelsalat bewirtet, was Vortrimmer Werner zu ein typischen Pferdfelder Lob für den doch von Bernhards Mutter liebevoll (und sehr gut schmeckenden!) nach hausmacher Art hergestellten Kartoffelsalat verleitete. Zum Glück war Werner niemals in seinem Leben ein Kandidat für den diplomatischen Dienst gewesen, die Anzahl internationaler Konflikte wäre wohl deutlich höher.

Aber nun zu den Fakten: Trimmer des Jahres wurde (nicht) überraschend Rüdiger. Er konnte den Titel zum unglaublichen 8ten Male erringen. Dies ist so unglaublich, dass einige Trimmer über die Einführung von "handicaps" nachdachten, wie zum Beispiel negative Punkte oder Zusatzgewichte etc. Die Trimmer sind durchschnittlich 53,5 Jahre alt und die Beteiligung liegt aktuell bei 15,5 (cm Franz!) von 32 möglichen Teilnahmen. Näheres dazu in Kürze auf den Statistikseiten. Das sportliche Trimmen 2014 beginnt am 9. Januar, ein Volleyballturnier läuft am 29. März und Werner verfügt im neuen Jahr über graue Socken (die roten sind verschlissen:) vom Merinoschaf, über Taschenwärmer, Glückskekse und Glühwein der sich selbst erhitzt. Außerdem trägt er ab 2014 jetzt endgültig den Beinamen "Alte Birne", was keine Verunklimpfung ist, sondern ein Hinweis ihn stehts daran zu erinnern seinen Trimmfreunden dieses edle Getränk nicht dauerhaft vorzuenthalten.

2014 wird ein Jubiläumsjahr, weil die Trimmer 30 Jahre in Sobernheim ihre Kniebeugen machen und sie dieses Ereignis zeitgleich mit dem 80. Wiegenfest ihres Präsidenten Manfred am 4. April prächtig begehen wollen. Präsi Manfred ist im abgelaufenen Jahr aktiv vom Aktiftrimmer zum Passivtrimmer gewechselt, wobei er passiv als der aktivste Passivtrimmer unter den passiven Aktivtrimmern gilt, sowie in 2014 aktiv und passiv am aktiven und passiven Trimmerleben teilhaben wird.

Zum Abschluss sei erwähnt, das 2014 ein Trimmerweinjahr werden soll, wobei noch überlegt wird in diesem Jahr eine neue Weinlage "Sobernheimer Trimmerschweiss" zum edlen Rebensaft auszubauen. Es wäre der erste Wein, der dann in ganz kleinen Flaschen, ähnlich Parfümflacons abgefüllt würde und nur für tröpfchenweisen Genuss - weil sonst zu intensiv im Geschmack - freigegeben wird. Und Rüdiger überlegt anstatt einer Beteiligung an Gerhard 24h Wanderung eine 24h Volleyballturnier durchzuführen, das lediglich mit Trimmertaschenlampenbeleuchtung auskommen muss. Wir werden sehen.

So,
und so endet auch wieder das 42 Trimmerjahr mit dem Wunsch nach Frieden auf Erden und dem Dank an alle, die sich in diesem Jahr mit Beiträgen und Kommentaren am Trimmerleben beteiligt haben. Allen Trimmern, Trimmerfrauen, Trimmerkindern, Trimmerenkeln und all denen, die sonst so vom Trimmerleben träumen

ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest

und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Trimmerjahr 2014.

wünscht aus der Redaktion Harald

 

Trimmer mit Vorbildfunktion wird 50

(17.12.13; 07.00 )

Bernhard ist ein Trimmer mit Leib und Seele. Nach seinem beruflichen Abschied aus Bad Sobernheim ist es für ihn aber schwierig geworden alldonnerstäglich am Trimmen teilzunehmen. Deshalb ist er vor Jahresfrist freiwillig zu den Passivtrimmern gewechselt. Das fällt ihm aber wohl schwerer als er anfänglich glaubte, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit erscheint - oh Wunder - Bernhard in voller Trimmermontur in der Leinenbornhalle um den gymnastischen Vorgaben von Werner oder Jürgen zu folgen. Und noch mehr; Bernhard ruft im Vorfeld seines Erscheinens immer noch weitere, meist des trimmens müde gewordene, Mittrimmer an und motiviert zur Teilnahme. Wahrhaft ein vorbildlicher Trimmer ist unser Bernhard. Und jetzt feiert der Trimmer mit Vorbildfunktion sein 50tes Wiegenfest, wozu ihm alle Trimmer ganz herzlich gratulieren und Alles Gute wünschen.

Für mich ist er ein Kandidat für den Motivationsbambi 2014. Herzlichen Glückwunsch Bernhard !!

 

Basisdemokratie

(05.12.13; 07.00 )

Besorgt um seine Trimmerfreunde verfasst Franz eine Brandmail an der Vortrimmer. Deutschland ist vom Sturmtief "Xaver" bedroht und just für Donnerstagabend sind Orkane angekündigt. Vortrimmer Franz der aus Erfahrung um die Unmöglichkeit weis, die Leinenbornhalle bei Windstärke 8 aufzusuchen, mahnt Werner zu Entscheidung über Sein oder Nichtsein. Sollen sich die Trimmer den Naturgewalten ausliefern oder doch lieber vorm heimischen Sofa ihre Kniebeugen absolvieren?
In einer ersten Reaktion von Werner ist zu vernehmen, dass er noch darüber nachdenkt seinen Entschluß durch einen schriftlichen Mitgliederentscheid abzusichern. Die notwendigen Stimmzettel müssen dazu bis heute 9.00 Uhr in seinem Briefkasten sein.

Es sind nur Gerüchte, dass Franz mehr das Warmlaufen von Jürgen fürchtet als ein laues Lüftchen von Xaver.

 

Neues vom Leinenborn

02.12.13; 12.00 - wb)

Vortrimmer Werner ist nach einer Schönheitsoperation bis Mitte Dezember (18.12. = Mitte) vom Sport befreit und wird aktiv wohl erst wieder am 19.Dezember einsteigen. Bis dahin erwartet Vize-Vortrimmer Jürgen die sportlich Ehrgeizigen zum Dauer-Warmlauf und zum Volleyball bis kurz vor Mitternacht. Das Nachtrimmen im Vereinsraum, zu dem Präsident Manfred und Vortrimmer Werner erscheinen wollen, ist deswegen deutlich reduziert.

Die traditionelle Jahresabschlussfeier der Trimmer findet am 19.Dezember s(t)att. Sport ist an diesem Abend von 19.30 Uhr bis 21 Uhr, dann gibt es Essen (Schanzzeug mitbringen!), Statistik, Trimmersch(w)eiß und Ähnliches.

Die Trimmer haben sich einstimmig gegen die große Koalition in Berlin ausgesprochen. Sie entspricht nämlich nicht der Basisdemokratie, die in § 1 der Vereinssatzung festgelegt ist.

 

Ruhe auf dem Ähter

25.11.13; irgendwann - hg)

Mit dem Informationsaustausch im Internet ist das ja zur Zeit so eine Sache. Hört jemand mit oder sogar mehrere? Soll man überhaupt noch Informationen elektronisch versenden? Auch die aktuelle Berichterstattung von den Trimmern ist in letzter Zeit etwas spärlich. Nicht immer kann die Redaktion selbst vor Ort sein und wir sind deshalb auf die Mitarbeit von Aktivtrimmern angewiesen. Da uns auch noch das amerikanische TrimmerPendant, die "nativ Sobernheim activity" (NSA) zur Zeit keine Informationen weitergibt, warten wir stehts auf Aktuelles von unserem freien Ruhestandsmitarbeiter "IM grüne Hülsenfrucht".

 

Die Gäeß is noch immer doot

verspätet; irgendwann - wb)

Leckere und üppige Spansau lockte am 24. Oktober 25 Trimmer ins Gasthaus Heimer/Hees nach Auen. 10 mutige Wanderer wurden vom Vortrimmer ab Marktplatz zu Fuß nach Auen geführt, teils querfeldein noch im Hellen, dann querwaldein bei zunehmender Dunkelheit. Die Taschenlämpchen halfen auf rutschigem Geläuf bis zur Teerstraße unter der Willigskapelle, so dass alle Wanderer unbeschadet und hungrig im Wirtshaus ankamen, wo die Autofahrer-Weicheier schon den zentralen Tisch besetzt hatten. Womit keiner gerechnet hatte: nach einer Viertelstunde keuchte Trimmer-Doc Christian mit Kampfhund Wolle herein. Er war mit Handy-Licht und Handy-Navigation auf ihm unbekannten und wohl nicht vorhandenen Wegen den Wanderern gefolgt, konnte sie aber nicht einholen. Er hatte sich seine Spansau doppelt verdient. Die Bedienung war mit dem auftragen der Wutz so behende, dass weder Tischgebet noch Traditionslied vor dem Essen möglich waren. Dafür erklang nach dem Essen das Trimmertischlied "Die Gäeß is doot" - etwas dürftig im Klang und im Volumen. Hier muss dringend geübt werden! Fazit: Alle satt. Einziger Negativposten: Rentner-Mitesser Ernst fiel beim Auto-Aussteigen um - zum Glück ist er wieder einigermaßen hergestellt.

 

WWW = Wein - Wirsing und Wellfleisch

08.10.13; 0:15 - hg)

Unserem Weinexperten sieht man sein Alter zwar nicht an, aber auch Udos Jahrgang reift und reift. So jährte sich zum 60 mal Udo´s (Wein-)Menschwerdung, was natürlich bei Trimmern immer sofort ein Hungergefühl auslöst. Udo wäre kein hervorragender Trimmerweinrepräsentant, wüsste er nicht um diesen trimmerspezifischen Gendefekt und hätte er keine Therapie dafür parat. So gab es in nachtrimmerlicher Runde leckeres Wellfleisch mit den passenden Weinkreationen vom Meister himself kombiniert. "Geschmack und Menge (bei Trimmern ein sehr wichtiges Attribut) HERVORRAGEND".

Aber Eines muss ich doch verraten: Das alles Überragende, war das eigenhändig von seiner Frau Magret zubereitete Wirsinggemüse, welches die feinen Fleischstücke besonders gut ergänzte. "Do kännt ma sich glatt rinnhocke".
Magret ist gebürtige Saarländerin und da fällt mir der, wie für Trimmer erfundene saarländische Spruch ein: "Hauptsach gudd gess!" - Alla dann

 

Franz "schwingt" oder so ähnlich

29.06.13; 0:15 Uhr - hg)

Der tiefeste, je gehörte Minnegesang für "Schlossherr Franz" hallte weit ins Nahetal, als trimmer´sches Liedgut durch die ungeübten Kehlen die heisse Luft über Schloss Daun in Schwingung brachte. Trimmerpräsident Manfred schickte dieses Foto mit dem original Text von Heimattrimmundwanderdichter Werner von der Vogeltränke zu einer Melodie von Karl Heinz Stockhausen. Sie werden eine Brille brauchen.

Wer den Text nicht lesen kann, ihn aber trotzdem nachsingen will, hat HIER Gelegenheit.

 

Schlossherr Franz bittet zur Tafelrunde

(09.06.13; 0:15 Uhr - hg)

Der 22. Juni 2013 ist ein ganz besonderes Datum. Nicht nur Samstag - nein, nicht nur Sobernheimer Kirmes - nein. Trimmer Franz, im Zweitberuf Trimmerprinz und erster in der Thronfolge der Trimmerdynastie, außerdem wie sein angelsächsischer Kollege Charles bisher ungekrönt und kurz vorm Rentenalter, bittet seine Trimmbrüder zur festlichen Tafelrunde auf Schloss Dhaun.

Anläßlich seines 60. Altersjubiläums hat Franz die ehemalige Raubritterburg für ein opulentes Fest unter der Sonne des Nahetales hergerichtet. Wie zu hören ist, werden im Rahmenprogramm die Trimmern mit Gauglern (MauerJoe und Georg?) sowie Feuerspuckern (Marek und Karl Heinz?) auftreten und weitere Trimmer werden am Ritterturnier teilnehmen. So wird erwartet, dass "Der hungrige Schmetterer" (Robert?), einer der Favoriten beim "Fleischwurst-Tjosten", im Turnier die Schleife erringen wird und Trimmerritter Rost - kommt von Grillrost! - (Gerhard?) die Ritterrüstung zum "Schwertkampf mit der stumpfen Klinge" gegen sich widersetzende Schwenker anlegt. Denn Trimmer sind ritterlich im besten Sinne und verfügen umfassend über die notwendigen Gütekriterien, Körperlichkeit, Geistigkeit und Moral im Selbstverständnis des Trimmeradels.

Als Höhepunkt wird übrigens erwartet, dass Vortrimmer Werner mit seinem berühmten "Minnegesang unter dem Balkon", die Burgfräuleins in Wallung bringen will, wonach er den Rest der Feierlichkeit wohl im Verlies verbringen muss, oder geknebelt an der dicken Buche im Burghof dem fröhlichen Verlauf der Feierlichkeiten folgen wird.

Franz jedenfalls wünschen alle Trimmer (und besonders die Trimmerredaktion!)

Herzlichen Glückwunsch SIR

 

 

Heute in der AZ

(16.05.13; 06:15 Uhr - hg)

 

Pokal bleibt bei den Trimmern

(03.05.13; 11:15 Uhr - wb)

Nachdem die Trimmer Bad Sobernheim im vergangenen Jahr den großen Volleyball-Pokal der TUS Kirn gewonnen hatten, luden sie am 27.April zur Pokalverteidigung in die Leinenbornhalle. Mehr als 50 etwas ältere Herren wurden von Vortrimmer Werner Bohn in der Leinenbornhalle begrüßt und kämpften in sieben Mannschaften unter der sportlichen Leitung von Rüdiger Schneider mit vollem Einsatz. Sehenswerte und teilweise auch kuriose Spielszenen wechselten den ganzen Nachmittag, bis am Schluss der Sieger feststand: Wieder waren es die Trimmer I mit Spielführer Otto Haude und seinen Neben- und Hintermännern Gerhard Wieland, Rüdiger Schneider, Jörg Salis, Markus Römer und Karl-Heinz Derschug. Auf den Plätzen folgten Hochstetten I, Simmertal, TUS Kirn mit Volleyball-Chef Erhard Mohr, Hochstetten II, die Jedermänner vom TV Bad Sobernheim und die Trimmer II, die vom HSV Bad Sobernheim unterstützt wurden. Nach der Siegerehrung durch Werner Bohn lobte Otto Haude das faire Verhalten aller Beteiligten und forderte zur Revanche im nächsten Jahr auf. Die Durchführung wird dann voraussichtlich der TV Bad Sobernheim mit seinen Jedermännern übernehmen. Zwischendurch stärkten sich die Männer und ihr Anhang mit Streuselkuchen und Würstchen. Manche saßen dann hinterher noch gut gelaunt beim Bier zusammen und priesen gegenseitig ihre sportlichen Heldentaten.

und hier noch die sportlichen Daten:

 

Detlev Schönauer ein Trimmer

(25.03.13; 08:50 Uhr - hg)

Es war bereits der zweite Besuch von Detlev Schönauer bei den Bad Sobernheimer Trimmern. Hier das Presseecho:

Oeffenticher Anzeiger

Bezahlen für Dummheit frei Haus
Kabarett "Geist ist geil" - Detlef Schönauer sorgte für niveauvolle Unterhaltung
Oeffentlicher Anzeiger - Von unserem Mitarbeiter Martin Köhler
Bad Sobernheim. Dem sportlichen Männerteam der Trimmer war das Gastspiel von Kabarettist Detlef Schönauer im Kaisersaal zu verdanken. Rund 150 Zuschauer kamen und bereuten es keineswegs, 15,50 Euro Eintritt gezahlt zu haben. Schließlich versprach der Gastgeber, den Erlös an eine Schule in Nepal zu spenden.
"Geist ist geil" war das programmatische Motto des vergnüglichen Abends. Schönauer schlüpfte in seine Paraderolle als Franzose Jacques, der im Saarland ein Bistro betreibt. Den ersten Teil des Abends widmete der bald 60-jährige gebürtige Mainzer den kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Saarländern und dem Rest der Republik.
Unbeschwerte, plätschernde Unterhaltung zum Schmunzeln? Ja, aber mit Tiefgang und hemdsärmelig den Menschen einen Spiegel vors Gesicht haltend. "Früher hat man sich geschämt, nichts zu können. Heute ist man stolz darauf, wenn man erfolgreich den Hauptschulabschluss abgebrochen hat."


Das Unterschichten-Fernsehen, der Leicht-seicht-Effekt: "Wir bekommen die Dummheit ins Haus geliefert - und bezahlen noch Geld dafür." Schönauer alias Jacques erzählte stolz, Physiker zu sein. Und noch wichtiger: "Ich hab meine Diplomarbeit geschrieben - ganz alleine!" Seither sei er "nicht mehr der einzige Diplom-Physiker in Deutschland, der sein Geld mit Dummschwätzen verdient." Ein Seitenhieb auf Kanzlerin Angela Merkel und gleichzeitig eine gute Portion Selbstironie, die Schönauer einfach sympathisch macht.
Die Dialekte und Ausdrucksweisen standen im ersten Teil im Mittelpunkt. Frauen im Saarland heißen stets "Es": Es Hilde, Es Marie, Es Karin. Und weiter ging's: Tschernobyl, Hiroshima und Fukushima - die Japaner strahlten die Probleme einfach weg, stellte Jacques fest. Interessant, wie Schönauer immer wieder in die Ferne schweift, um dann doch wieder in die hiesige "hügelig Gegend, in der die Zeit ein bisschen stehen geblieben ist", zurückzukehren.
Das beste Mittel gegen Falten? So viel Essen wie möglich. Das presse die Falten von innen heraus. Und schwups - landet er beim menschlichen Verstand. Denn es sei schon auffallend, wie unzufrieden die Menschen mit ihren Glatzen, grauen Haaren oder Fettpölsterchen seien. "Aber mit ihrem Verstand sind sie alle zufrieden. Das ist was Besonderes." Zwischendurch kommuniziert Jacques mit dem Publikum, findet heraus, dass Gäste aus Saarlouis und Pforzheim nach Sobernheim gekommen sind. Die Trimmer nimmt er mehrfach liebevoll aufs Korn, die Bayern, die Schwaben und die Hessen werden imitiert, doch am liebsten sind ihm immer noch Saarländer und (Vorder-)Pfälzer "mit ihrer melodischen Aussprache".
Im zweiten Teil des Abends traute sich der Kabarettist auch an vermeintlich härtere Themen ran: Die Papstwahl, Missbrauch in der katholischen Kirche, Stuttgart 21 oder Lebensmittelskandale. Einige der modernen Brachialkomiker sollten bei Feingeist Schönauer noch mal in die Lehre gehen ...
Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Mittwoch, 20. März 2013

 

 

Allgemeine Zeitung

Sündenfrei mit Online-Beichtportal
Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim vom 18.03.2013
KABARETT Detlev Schönauer gastiert als Jacques mit seinem Programm "Geist ist Geil" im Kaisersaal
Von Wilhelm Meyer

BAD SOBERNHEIM. Von feinsinnig bis saugrob: Mit "Geist ist Geil" hat Jacques aus "Fronkreuch" eine weite Palette an Tönen angeschlagen. Mit "bon-soir-mesdames-messieurs" stürmte der Mann auf die Sobernheimer Bühne und war gleich zu Hause; eingelebt, wie er sagen würde. Schließlich war das Notwendigste aus Jacques saarländischem Bistro auf der Bühne aufgebaut: der Tisch und das Piano.

Außerdem war Jacques nicht das erste Mal in Bad Sobernheim. Aber wie er es erwähnte, dürfte es, bis auf die Nähe und die entsprechende kleine Hassliebe zu den Saarländern mit ähnlichen Orten seiner Tournee, weitgehend austauschbar sein. Vom Saarland gelingen ihm kabarettistische Ausflüge in zahlreiche Regionen. Ob in Hamburg, Dresden oder München - Schönauer scheint sprachlich dort ebenso zu Hause wie im Saarland, der Pfalz oder Rheinhessen zu sein.

Von Hippies und Stuttgart 21

Als "Vehikel" nutzte er den "Dreisprung", der sich als "Dreisatz" herausstellt - eine Mathematikaufgabe, wie sie Schüler zu lösen bekommen. Da lässt der Spätachtundsechziger ausrechnen, wie viele Hippies mit wie vielen Joints zufriedenzustellen wären, nimmt es aber auch, um aktuelle politisch satirische Seitenhiebe zu verteilen: Wie viele Krötentunnel bis Ulm könnte man statt Stuttgart 21 bauen. Der Nürburgring und vor allem die Lebensmittelskandale lassen auch grüßen, da bleiben schließlich nur noch Salmonellen zu errechnen. Ungewolltes Pferdefleisch im Essen diente ihm zugleich dazu, die Absurditäten der Mehrwertsteuer aufs Korn zu nehmen. Welch schönes Feld für Dreisprünge, und das ist alles nicht "übergetrieben".

Als ehemaliger Kirchenmusiker und Saarländer zeigte sich Schönauer auch als kritischer Begleiter der katholischen Kirche. Das Saarland, nicht Bayern, sei auf die Bevölkerung gesehen prozentual das katholischste Land Deutschlands. Missbrauch in der katholischen Kirche brachte allerdings Gags hervor, die zu einem befreienden Lachen nicht dienen wollten. Auch den Herrn Dr. Ratzinger ließ Schönauer nicht außen vor. Als Leiter der Kongregation für den Glauben unter Papst Johannes Paul II. sah Schönauer den späteren Papst keineswegs außerhalb der Verantwortung für die Vertuschung sexueller und anderer Missbrauchsfälle. Lustiger wurde es dann erst wieder bei Schönauers Geschichten aus einem Beerdigungsinstitut.

Goldene Bonusversion

Ohne Zugabe gehen lassen wollte ihn keiner. Einen amüsanten Knüller hat Schönauer dabei noch zu bieten: Seit je mit den Ideen einer moderne Medien nutzenden Kirche beschäftigt, stellte er ein neues Online-Beichtportal vor, das in seiner Goldenen Bonusversion gleich sieben Sünden freistellt. Zum Schluss, um noch einmal voll vom Leder zu ziehen, ließ er mit Wechsel der Mütze seinen Alfred Backes direkt vom Büffet, wie der Tresen im Saarland heißt, über alles herziehen, was ihm stinkt.

Den Bad Sobernheimer "Trimmern", die ihn nun schon zum zweiten Mal eingeladen hatten, widmet Schönauer immer wieder mal ein paar doch eher schmeichelnde Seitenhiebe. Die nahmen es sportlich. "Sport und Brauchtum, Genuss und Kunst", hatte Franz Biernatzki für die Trimmer bei seiner kurzen Begrüßung gesagt, wollten sie fördern, denn "wer nicht genießt, ist ungenießbar". Mit Schönauers Auftritt sind die Trimmer also zugleich ihrem Satzungszweck gerecht geworden. Sollte unter dem Strich bei der Veranstaltung ein Plus herauskommen, so Biernatzki, gehe die Summe an eine Schule in Nepal, zu der die Trimmer Kontakt hätten.

 

Bericht von der Mitgliederversammlung

(15.02.13; 08:50 Uhr - hg)

Wie in jedem Jahr trafen sich die Trimmer am Altweiberdonnerstag zur Mitgliederversammlung, um den wilden Weibern zu entgehen, dem Volleyballspiel zu fröhnen, sich kulinarisch inspirieren zu lassen und ihrer Führungsmannschaft ein neues Mandat zu erteilen.
Trimmerchef Manfred war gesundheitlich "nur fast" auf Trimmerniveau und musste deshalb von Kizzi vertreten werden. Manfred bat im Vorfeld um Unterstützung in seiner Vorstandsarbeit, was flugs organisiert wurde. Es gibt jetzt einen sportlichen Leiter (Rüdiger) der sich zukünftig um die ordnungsgemäße Durchführung von Kniebeugen und Turnieren, sowie um die Kontakte mit den Sportorganisationen kümmert und es gibt einen Eventmanager (Udo) der verantwortlich für Trimmerevents zeichnet. So bleibt Manfred genug Kraft das Präsidentenamt weiterhin zu begleiten, was der sehnliche Wunsch aller Trimmer ist.

Ansonsten bleibt festzuhalten:

Was in diesem Jahr fehlt ist "One Billion Knee Bents", die weltweite Aktion "Männer gegen Gewalt überhaupt". Aber was nicht ist kann ja noch ....

 

trimmen and more

(21.01.13; 08:50 Uhr - hg)

Das Trimmen hat begonnen, die Trimmer sind zurück auf dem Schwingboden der Leinenbornhalle, also zurück im Training. Gleich zu Beginn des Trimmerjahres musste die Vorstandssitzung auf unbestimme Zeit verschoben werden, da wegen Terminschwierigkeiten kein gemeinsames Datum zu finden war. Trotzdem wird die Mitgliederversammlung am traditionellen Termin, dem Altweiberdonnerstag (in diesem Jahr ist dies der 7.Februar), wie alljährlich stattfinden. Im März folgt dann das erste Trimmergroßereignis 2013, der Kabarettabend mit Detlev Schönauer im Kaisersaal.

 

 

Bündelchestag 2012 (im Trimmerjahr 2013)

(05.01.13; 08:50 Uhr - wb)

Beginn des Trimmerjahres ist laut Satzung immer am 27.Dezember. So auch 2012, als sich 8 aktive Trimmer, ein Alt-Trimmer und Trimmer-Hund Wolle am Bad Sobernheimer Bahnhof trafen um - dank Organisationsgeschick von Vize-Präsident Franz - pünktlich um 9.44 Uhr gen Kirn zu fahren. Nun gab Vortrimmer Werner - meistens ortskundig - den Weg nach Norden an, bergauf in die Kirner Dolomiten / Oberhauser Felsen. Dort gab es den ersten strategischen Halt, denn Udo und andere hatten ihre Weihnachts-Schnaps- und Schokoladen-Reste mitgeführt.

Als die Trimmer sich durch das Felsengewirr schlängelten, begann es leicht von oben zu tröpfeln, was bei Kurt den Harndrang auslöste und er hinter einem Felsen verschwand. Verschwunden waren die anderen, als er sich den Hosenlatz zugeknöpft hatte. Kurt begann die Suche nach der Truppe, doch leider in die falsche Richtung. Trimmer-Doktor Christian bemerkte als Erster, dass Kurt fehlte und begann mit Hilfe seines Spürhundes die Suche, bald unterstützt von den anderen. Kreuz und quer durch das Felsenlabyrinth kletterten die Trimmer im strömenden Regen - doch Kurt blieb verschwunden. Vergebliche Handy-Anrufe auch bei Gerhard in Bad Kreuznach und Kurts Beate blieben erfolglos; die Sorgen wuchsen. Nach fast einer Stunde gingen die Trimmer weiter Richtung Schloss Wartenstein, als sich dann doch Werners Handy meldete: Kurt saß schon warm und trocken im Schloss - er hatte halt einen anderen Weg genommen…..

Einen anderen (Straßen-)Weg hatte auch Präsident Manfred genommen: Er war in Kallenfels durch schmale und steile Gassen mühsam bis zu den Burgruinen gelangt, von dort nach Oberhausen bis zur Schenke Wartenstein, dann wieder ins Tal nach Hahnenbach. Als er endlich die Auffahrt zum Schloss entdeckte, war ihm wohl der Appetit vergangen und er fuhr heimwärts, fälschlich in der Annahme, seine Trimmer wären schon satt (was aber wegen Kurts Eskapade nicht der Fall war).

Die wieder vereinigten Wanderer genossen in der Schloss-Scheune einen kräftigen Eintopf, Kirner Bier und Kuchen zu günstigen, wenn auch sehr unterschiedlichen Preisen, stiegen auf den Turm und genossen die Aussicht über Lützelsoon, Idarwald und Hahnenbachtal. Dann ging es süd- und abwärts durch die Lohwälder nach Kallenfels.

Unterwegs bewies der Vortrimmer mehrmals, dass man ganz elegant und schadlos fallen konnte, was allerdings seine Wanderhose etwas verschmutzte. (So viel Schnaps hatte er gar nicht getrunken!)

In Kallenfels ging es dann auf dem Soonwaldsteig noch einmal kräftig bergauf (wo zuvor der Präsident gefahren war) bis zu den Burgruinen und dann hinunter nach Kirn, gezielt ins Kaffee Schläger zu Schwarzwälder Kirsch und Eistorte (Rüdiger mit dem Zuchthaus-Magen!). Wiederum pünktlich kam der Zug zurück nach Bad Sobernheim.

Fazit: Nur 9 Wandermänner (Rüdiger, Kurt, Udo, Michael, Dieter Landau, Franz, Gerhard W., Christian und Wolle, Werner) sind auf Dauer für die Bündelchestag-Tradition zu wenig. 12 km reichen aus. Das Wetter kann kaum schrecken. Das Trimmerjahr hat angefangen.

 

Herzlich willkommen im Trimmerjahr 2013

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Am Vorabend des Weltuntergangs

(21.12.12; 01:50 Uhr - hg)

"Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde." so beginnt die Weihnachtsgeschichte. Im Trimmerleben lesen sich solche Zeilen so: "Und es begab sich zu der Zeit, daß eine Schätzung über die Beteiligung am Trimmen darüber richtete, wer denn der Trimmer des Jahres sei. Und alle Trimmer waren aufgefordert sich dazu in der Leinenbornhalle einzufinden". So war es auch im 41 Trimmerjahr nach Christus. Zahlreich waren sie erschienen und die meisten sogar im Sportdress. Schließlich war es der Vorabend des medialen Weltuntergangs (nach Valentinstag und Halloween die neuste Erfindung der Medienmaschinerie) und offensichtlich wollten alle beim Trimmerjahresabschluss (wie immer mit Abendmahl) dabei sein.

Nach sportlicher Aktivität und körperlicher Reinigung steht am Trimmerjahresabschluss das Essen an. Schulaussteiger Werner und Präsident Manfred hatten die Organisation übernommen, Kassler und Sauerkraut das zweite Trimmergericht nach Wärschtscher. Als der Lieferant dann mit nur zwei kleinen Kästen die Halle betrat, beendeten einige aufmerksame Sportskollegen abruppt das Spiel und eilten zum Duschen, hatten sie wohl eine Vorahnung? Wie dem auch sei, die Kisten wurden leer, zwar schneller als so mancher erwartete, aber so richtig hungern musste niemand.

Präsident Manfred beleuchtete in seiner Ansprache das auslaufende Trimmerjahr - ohne große Höhen aber auch verschont von Rückschlägen verlief es mit stehts reger Beteiligung an den angebotenen Aktivitäten.

Werner bescheinigte anschließend dem Präsidenten ein AAA+++, mit welchem die Pferdsfelder Ratingagentur Beens & Beens die Solidität der präsidialen Arbeit 2012 einstufte. Außerdem, so war einhellig zu hören, gehöre Manfred der Titel "Nachtrimmer des Jahres", weil er über 40 mal am Nachtrimmen dabei war, so oft wie niemals ein Trimmer zuvor. Ansonsten gab es Trimmerschweiss "vom Fass" bzw. "en masse" und "hört hört": die zweite Selbstkrönung des Vortrimmers innerhalb der letzten zehn Jahre . Denn er selbst war es, der (zwar gemeinsam mit Rüdiger) sich zum Trimmer des Jahres krönte, jedoch ohne Efeukrone dafür aber mit Edeltrimmermetall (oder war es Trimmeredelmetall?) am Bande. Anschließend danke Kizzi dem Vortrimmer für sein stetes Bemühen um die Demokratie an sich und den Trimmersport im Besonderen mit der gänzlich unbekannten Alten Birne, einem Elexier welches nur Vortrimmer verkosten dürfen.

Und so endet auch das 41 Trimmerjahr mit dem Wunsch nach Frieden auf Erden und dem Dank an alle, die sich in diesem Jahr mit Beiträgen und Kommentaren am Trimmerleben beteiligt haben. Allen Trimmern, Trimmerfrauen, Trimmerkindern, Trimmerenkeln und all denen, die sonst so vom Trimmerleben träumen

ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest

und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Trimmerjahr 2013.

 

12 Trimmer x 1 Kegelbahn = Alle Neune

(14.11.12; 01:50 Uhr - mn)

Sonderpunkte-Veranstaltung Kegeln
Donnerstag 08.11. die Leinenbornhalle wurde für das - am Tag darauf stattfindende - traditionelle Haxenessen vorbereitet. Die hierdurch von ihren donnerstäglichen Trimmübungen ausgeschlossenen Trimmer suchten und fanden jedoch, gemäß Trimmerregel 1: Ein Trimmer hält sich den Donnerstagabend immer frei, an diesem Abend Ersatz in der kniebeugenden Sportdisziplin, dem Kegeln. Eine Sportart, die den Trimmern sehr entgegen kommt. Ist doch der Ausgleich, des durch die sportliche Betätigung gegebenen Flüssigkeitsverlustes, in dieser Sportart schon während der Sportausübung möglich und nicht erst im Anschluss. Die nachtrimmliche Beruhigungsphase konnte an diesem Abend daher sehr kurz gehalten werden.
Trotz der vielen Fehlwürfe, es gab gefühlt mehr Pudelwürfe als Würfe, die die Kegel trafen, hatten die beteiligten 12 Trimmer aber ihren Spaß, sowohl beim Tannenbaumkegeln als auch beim Abräumen. Gegen 22:00 Uhr trennte sich die Gruppe gut gelaunt.
An sich sollte ein Bild zu diesem Bericht, die Stimmung des Abends wiedergeben, aber der Fotograf = der Berichtende hatte an diesem Abend, wie beim Kegeln total verquere Finger und seinen Fotoapparat nicht im Griff, d. h., es liegen nur unscharfe verwaschene Aufnahmen vor.

Trimmer nicht weinerlich

(25.10.12; 01:50 Uhr - wb)

Wein im Verein
Die Trimmer e.V. Bad Sobernheim sind wohl der einzige Sport treibende Verein, der von sich behaupten kann, Weinbau im Verein zu betreiben. Seit 1997 erzeugt der Männerverein für Sport, Kultur und Brauchtum einen halbtrockenen Riesling ausschließlich für den Eigenbedarf. "Im Trockenen kann der Geist nicht wohnen" steht auf dem selbst kreierten Etikett, das in gemeinsamer Handarbeit auf die Flaschen geklebt wird. Unter der Leitung von Trimmer-Weinpapst Udo Bamberger rücken die Trimmer zum Rebenschneiden am Ende des Winters aus, ebenso natürlich zur Lese im Herbst, wie jetzt wieder im Meddersheimer Wingert. Selbstverständlich erhält der Trimmerwein eine amtliche Prüfnummer. Udo Bamberger organisiert für seine Kameraden mit ihren Herzensdamen immer wieder auch hochkarätige Weinproben, damit der Ehrgeiz zur eigenen Weinerzeugung weiter wächst.

Trimmer bei der Weinlese 2012 im Meddersheimer Paradiesgarten

 

Sausatt

(25.10.12; 00:50 Uhr - wb)

Alle satt!
Wie immer mustergültig organisiert von Präsident Manfred trafen sich die Trimmer am 18.Oktober 2012 zum traditionellen Spansauessen, dieses Mal wieder bei Heimer/Hees in Auen. Fünf besonders Konditionsstarke waren bereits kurz nach fünf von Bad Sobernheim losmarschiert: die beiden Gerhard-Kulturtrimmer Wittmann und Pfeifer, Jungtrimmer Ronny, Christian und Werner. Während die beiden Senioren Gerhard W. und Werner mit Stöcken gingen (auch zur Verteidigung gegen eventuell angreifende Sauen), ließ sich Christian von Trimmerhund Wolle den Berg hinauf ziehen.

Die fünf tapferen Wanderer schafften es gerade noch vor der Dunkelheit an der Gehinkirche aus dem Wald heraus und trafen im Gasthaus Heimer die übrigen Männer, staunten nicht schlecht über eine junge Dame, die mit zu Tische saß: Vize-Präsident Franz hatte eigenmächtig seine wiederholt geäußerte Forderung realisiert, endlich auch Frauen beim Trimmen zuzulassen. In Erwartung allgemeinen Tadels hatte er sich selbst allerdings nach Sizilien abgesetzt und Sohnemann Sören nebst Freundin entsandt. Dies hatte er wahrscheinlich in Mafia-Manier mit Graue-Eminenz-Trimmer Gerhard ausgeheckt.

Als nach Salat und Füllsel endlich die Spansau aufgetragen wurde und auch Manfred Müller frühzeitig von seinen Kirner Posaunenchor-Pflichten gekommen war, kehrte in der Trimmerrunde bald genussvolles Schweigen ein, denn mit vollem Mund soll man keine Witze und Anekdoten zum Besten geben. Der Spansau war hervorragend, reichlich und sogar nicht zu schaffen - trotz Robert und Wolle und wurde allseits gelobt. Dass manche einen Schnaps darauf setzen mussten, ist natürlich und artgerecht. Wenn allerdings noch ein großes Eis mit Sahne nachgeschoben wurde, kann man nur die Aufnahmefähigkeit manches Trimmermagens bestaunen. Was sehr erstaunlich und relativ neu beim Spansauessen war, das dampfte auch bald auf dem Tisch: Kaffee und Espresso - die neue Alternative zum Schnaps?

Relativ früh mahnte der Präsident zum Aufbruch und die Trimmer fuhren - bestens in Fahrgemeinschaften sortiert - ins Nahetal zurück. Ob die Wanderer wirklich durch die Nacht und an den Wildschweinen vorbei zurück tappten, ist nicht bekannt.

Fazit: Wieder ein erfolgreiche Aktion der alternativen Trimmer-Erotik!

 

Im Ehrentrimmer Zeitkontinuum

(21.09.12; 00:50 Uhr - hg)

Werner war sichtlich überrascht. "So viele Trimmer heute?" hatte er zum Trimmen lange nicht begrüßen können. Aber waren die alle wegen der Kniebeugen gekommen? Wohl kaum, viel mehr lockte Bernhards Ausstand mit reichlich kaltem Bier und und noch mehr Wienerle und Brezen. Es war also Bernhard, der (wieder einmal) die Trimmermassen dafür begeistern konnte, den Donnerstagabend in der Leinenbornhalle zu verbringen. Bleibt zu hoffen, dass es zukünftig nicht immer ein Abschied sein muss, der den Trimmern drei Volleyballmannschaften beschert.

Wie dem auch sei, Bernhard hatte für reichlich Trimmerkalorien gesorgt, sodass auch einige trimmunfähige Trimmer nach dem sportlichen Ballspiel noch in die Halle kamen. Zum Abschied überreichte Werner mit unprätentiösen Worten eine Bilderzusammenstellung über Bernhards Schaffenszeit bei den Trimmern, die ihn zukünftig in stillen Hamburger Nächten an die turbulente Zeit als aktiver Trimmer erinnern soll. Zuvor hatte Werner noch Markus für 100mal Trimmen den grünen Trimmerlorbeer überreicht.

Dann aber ergriff der Präsident das Wort und er sah es als seine präsidiale Pflicht, Bernhard für seine besonderen Verdienste um das Trimmertum in den Stand eines Ehrentrimmers zu erheben. Urkundlich beglaubigt trägt Bernhard jetzt also den Titel "Ehrentrimmer auf Lebenszeit". Er ist somit nicht nur ein Ehrentrimmer mehr, er ist "ein neuer" Ehrentrimmer. Denn der "Ehrentrimmer auf Lebenszeit" ist das neue Superlativ und steht in der Trimmerhirachie weit über "Ehrentrimmer in Elternzeit" und "Ehrentrimmer auf Altersteilzeit", ja sogar über "Ehrenvortrimmer mit Ruhestandszeit".

 

Trimmer Bernhard

(20.09.12; 09:00 Uhr - hg)

Nach gefühlten 100 Trimmerjahren verläßt unser Exilschwabe und Trimmerfreund Bernhard seine langjährige sobernheimer Heimat. Nachdem sich seine schwäbischen Wurzeln bereits fest in der felkestädtischen Erde verankert hatten, zieht er im noch jungen Trimmeralter von 50 Lenzen nochmals los, um die Industrie in den Nordrepubliken zu neuen ungeahnten Höhen zu führen. Alles was dazu nötig ist, hat Bernhard in den vergangenen 15 Jahren bei den Trimmern erlernt. Fleiss bei zahlreichen Trainingseinheiten, Demut beim Spiel in der Wernermannschaft, Teamgeist bei den Bündelschestagtortouren sowie Bescheidenheit während des Wernergrillens. Aber was ihm künftige beim requirieren von Personal besonders hilfreich sein wird - Bernhard gilt als wahrer Begeisterungskünstler. Wenn es um den Trimmernachwuchs ging, hat keiner mehr Männer zu Trimmern gemacht als er, keiner war so eifrig und zielstrebig, potentielle Neutrimmer mit Telefonanrufen und Besuchen solange zu bearbeiten, bis diese ihre Sporttasche packten und sich am Donnerstag Abend in der Leinenbornhalle zu Kniebeugen einfanden. Meist blieben sie dauerhaft.

Nun sucht Bernhard neues berufliches Glück an der Waterkant. Dazu wünschen wir ihm Alles Gute und ein erfolgreiche, gesunde Zukunft. Doch eines gilt auch für Bernhard : "Ein Trimmer bleibst Du immer".

 

Sommerpause vorbei

(20.08.12; 09:00 Uhr - hg)

Pünktlich zu den hochsommerlichen Temperaturen beenden die Trimmer ihre Sommerpause. Am kommenden Donnerstag beginnt - mit ähnlicher Verspätung wie das diesjährige Wernergrillen - das Trimmen in der frisch renovierten Leinenbornhalle. Der neue "rote Bodenbelag" hat sich aufgrund des bürgermeisterlichen Einsparungswillen in ein dezentes Blau verwandelt und soll nach der Endreinigung nun der Halle zu neuem Glanz verhelfen. Jeder ordentliche Trimmer kommt deshalb am Donnerstag auch mit frisch geputzten Volleyballstiefeln zum ersten Training, oder schwitzt bei 30 und mehr Graden unter einem schattigen Baum zuhause.

 

Jahrgang 66 71 72 07

(07.08.12; 10:00 Uhr - hg)

Reichlich verspätet fand in diesem Jahr das traditionsreiche Wernergrillen statt. Eigendlich ist der letzte Donnerstag vor den Schulferien als jährlicher Termin fix. Aber in diesem Jahr wurde Werner in den Ruhestand versetzt und die Verabschiedungsfeier hatte Werner terminsicher auf das gleiche Datum gelegt. Da Trimmer flexibeler sind als Lehrer und auf Unvorhergesehenes reagieren können, traf man sich nun halt am Ende der Ferien. Was Werner wohl vergessen hatte, war auch das Bier entsprechend später zu kaufen, denn die Temperatur der beliebten Flüssigkeit hatte weit vor dem Grillabend längst die Umgebungstemperatur erreicht. Aber einem richtigen Heissduscher wie es der Trimmer ist, macht das natürlich nichts aus, besonders da Trimmer ja seit Jahren diese Fauxpas kennen und er immer wieder zu netten Sticheleien dient. Ansonsten wendete Werner wie immer ungeduldig die "nichtbregenzer" Steaks, sodass diese noch am Grill haftend Schwierigkeiten hatten ihren festen Verbund des Fleisches aufrecht zu halten. Aber dass war auch schon immer so.

Werner ist also nun im Ruhestand und es sei angemerkt, dass Werner einer der wenigen Personen ist, die nach der Grundschule direkt in den Ruhestand überwechseln. - Er war insgesamt 45Jahre in der Grundschule und schaffte in der gesamten Zeit nur EIN mal die Versetzung in die weiterführende Schule. Wer kann das schon von sich behaupten?

Als Aufmerksamkeit für Werners Ruhestand hatten Udo und der Chef sich ein besonderes Präsent ausgedacht: Weine aus Jahrgängen, die wichtige Eckpunkte in Werners Leben repräsentieren. So war Werners Abijahrgang 1966 und sein Dienstantrittsjahr 1971 vertreten, sowie ein kostbarer Tropfen seines Karrierezenits als Rektor aus dem Jahr 2007. Ein wichtiger Jahrgang fehlte im Reigen der wichtigen Eckpunkte - das Jahr 1972, das Jahr in dem Werner zum Trimmer wurde und das Jahr in dem es zum letzten Mal kaltes Bier beim Wernergrillen gab.

 

 

Trimmer-Fronleichnams-Weinprozession 2012

(16.07.12; 10:00 Uhr - wb)

Gut katholische Trimmer, auch von katholischen Herzensdamen annektierte, wandeln an Fronleichnam morgens hinter dem Baldachin mit der Monstranz, Kirchenlieder intonierend, von einem blumengeschmückten Altar zum anderen durch Bad Sobernheims Innenstadt. Das ist Jahrhunderte alte Tradition – gut so.
Alle traditionsbewussten Trimmer mit etwas Weinverstand wandeln an Fronleichnam nachmittags, begleitet von ihren Herzensdamen, zusammen mit Trimmer-Weinpapst Udo, froh gelaunt durch nahe der Nahe liegende Weinberge. Das wird allmählich Tradition – auch gut so.


Warum es im Jahr 2012 ausgerechnet 13 Wandlerinnen (3) und Wandler (9 + Autowandler Manfred Präsident) waren, ist weniger auf unglückliche Verhältnisse, mehr aber auf die üblichen Trimmerausreden (Verletzungen, Vergesslichkeit oder Bequemlichkeit) zurückzuführen. So trafen sich 12, zum großen Teil ausgerüstet mit Original-Trimmer-Weinprobiergläsern, bei Udo in Meddersheim und stiegen bei schwülen Temperaturen durch die Weinberge Richtung Kirschroth. Auf halber Höhe entkorkte Udo die ersten Weißweine, welche die stärksten Trimmer in Kühlboxen bis hierher mitgeschleppt hatten. Unser Chef-Önologe demonstrierte wieder einmal den entzückten Trimmer-Weinnasen und –näsinnen, dass überall in Rheinland-Pfalz hervorragender Weißwein produziert werden kann, wenn man nur in Bad Kreuznach bei Udo in die Lehre geht. Sogar vom Nordhang des Donnersbergs (Alsenztal) können Mann und Frau Wein genießen. Das erste Glas galt natürlich Kurt, der Vortags seinen 64.Geburtstag gefeiert hatte und die ganze Gesellschaft (vergeblich!) zum Kaffeetrinken nach Kirschroth einlud. Stattdessen versprach er, zum nächsten Trimmen die Schnapsreserven im Trimmerschrank aufzufüllen.
Weiter ging es bergauf nach Südwesten. Als der Weg sich vor einem Waldstück gabelte, waren die Männer auf der Suche nach dem fetten Wildschwein à le Obelix im Wald verschwunden, während die Damen einen eleganten Bogen um das Wäldchen zogen, was dazu führte, dass sie von nun an eine Etage unter den Männern wandelten. Der Vortrimmer opferte sich und eilte nach unten, damit die Herzendamen nicht vollends vom rechten Weg abkämen. Dadurch versäumte er leider die nächste Weinprobenstation, was den verbliebenen 8 Trimmern nur allzu recht war – wurden ihre Anteile am Wein somit um ein Drittel größer (4/12!).
Hoch über Kirschroth im Süden und Merxheim im Norden wurde an der Sitzgruppe am „Isel“ Rast gemacht. Hier bewachte bereits Präsident Manfred den Platz und hieß die Wanderer mit wohlgesetzten Worten willkommen. Tischlein-deck-dich – die Trimmer packten ihre Rucksäcke aus.

Was da alles zum Vorschein kam, war aller Trimmer-Ehren wert und hätte sicher bei Normalbürgern für eine ganze Woche gereicht. Allein die präsentierten Wurst- und Käsesorten waren kaum zu überblicken. So stärkten sich alle kräftig, lobten den Wein, die Aussicht und den schönen Tag.
Weiter ging es bergauf zum höchsten Punkt Meddersheims, den außer Udo bisher niemand kannte. Kurz darauf stieß Vizepräsident Franz Laute des Entzückens aus, hatte doch seine Schnüffelnase einen prächtigen Steinpilz erschnüffelt. Sogleich dozierte er über die verschiedenen Zubereitungsarten dieser Köstlichkeit und ließ nicht unerwähnt, dass der Vortrimmer seinen Pilzkenntnissen immer noch misstraue.
Am Nordhang angekommen zogen dunkle Gewitterwolken aus. Trotzdem packte Udo seine letzten Köstlichkeiten aus, was besonders bei den drei Herzensdamen zunehmende Heiterkeit erzeugte, denn der gute Wein ließ nun alle bergab schweben. Die ersten Regentropfen fielen, wurden aber ignoriert und so gelangte die fröhliche Gesellschaft bis zu Menschels Vital-Ressort. Während Günther und der Vortrimmer mit Herzensdamen in ein zufällig angekommenes Auto stiegen, gingen die anderen weiter. Wohin ist unbekannt: zu Menschels in den Lehm, zu Kurt zum Kaffeetrinken oder zu Udo in den Weinkeller??

 

Trimmer bist Du immer

(29.06.12; 06:00 Uhr - hg)

Ein Trimmer der heute die Presse studiert stellt fest, es war ein großer Bahnhof den Vortrimmer Werner zu seinem Abschied aus dem Lehrerdasein so vorgefunden hat. Jede Menge Excellenzen aus Bildung und Politik, aber allen voran die ihm anvertrauten Kinder und die Lehrerkollegen waren gekommen, um beim Abschied dabei zu sein. Sogar die Presse, die ihn oft - und manchmal auch zu Unrecht - gescholten hatte, war diesmal voll des Lobes für den Pferdsfelder Pädagogen.

Das Lehrersein ist jetzt vorbei, weg sind die Privilegien am "Vormittag Recht und am Nachmittag frei zu haben". Dahin ist "L'état c'est moi" oder "Alles hört auf mein Kommando". Tja Werner, jetzt ist es vorbei - Jetzt wirst Du noch viel sehnlicher einem jeden Donnerstag entgegen fiebern, andem Du genüßlich "in alte Muster" zurückfallen kannst und es wird Musik in Deinen Ohren sein, wenn Du selbst Deine Stimme hörst, die durch die Leinenbornhalle klingt und verkündet "Volleyball". Und sie werden bei Dir sein - die Trimmer - ganz so wie immer.

 

Sommerpause

(27.06.12; 12:00 Uhr)

Nachdem des Vortrimmers Ankündigungen auch nach Ablauf des Termins "unklar" blieben, befiehlt jetzt Chef Manfred: Sommerpause. Sonnige Tage wünsche ich Euch genauso.

 

Ankündigungen des Vortrimmers...

(25.05.12; 17:56 Uhr)

Vortrimmer Werner gibt die klare Planung für die Sommerzeit vor. Er bittet um Beachtung folgender Termine:

 

1. schon vorbei

2. Do. 7.6. 13:00 Uhr - Fronleichnams-Weinprozession mit Herzensdamen und Trimmer-Gläsern - Meldung umgehend bei Franz (alles geklärt, da Franz des organisiert hat)

3. Do 14.6. 19:00 Uhr - Volleyball am Barfusspfad bis ca. 21.00 Uhr - nur bei gutem Wetter (Wetter muss noch geklärt werden)

4. Do 21.6. 20:00 Uhr - nix

5. Do 28.6. 20:00 muss noch geklärt werden (also wahrscheinlich auch nix)

6. Sommerpause (muss aber noch geklärt werden oder nix)

7. Do. 2.8. 19:00 Uhr - (ist schon geklärt) Werner-Grillen - Bierwärmer und Notfleischration nicht vergessen

8. Do 9.8. 19:00 Uhr - Fahrradtour - wird noch geklärt ob überhaupt (Uhrzeit aber auch noch unklar)

9. Do. 16.8. 20:00 Uhr - Trimmen normal (allerdings muss Werner noch klären, ob er hierzu seinen Ruhestand unterbrechen kann)

..... ALLES KLAR?

 

Im Trockenen ...

(04.05.12; 06:00 Uhr - hg)

Noch satt vom Jubiläumsbuffet, trafen sich die Trimmer bereits zum nächsten kulinarischen Event. "Im Trockenen kann der Geist nicht wohnen", so steht es auch 2012 auf dem Etikett des 2011er Trimmerweins geschrieben. Wahrlich "auf dem Trockenen kann der Trimmer nicht trimmen" und deshalb füllt er sich allzweijährig seine eigenen Weinflaschen ab, Etikett drauf und fertig. - oder besser - und ab zum Grillen. Denn im Anschluss an die halbstündige Etikettieraktion des Trimmerweines, gab es selbstverständlich magenfüllendes vom Grill. Und nach erster Linderung des Hungers ging man gleich dazu über, die aktuellen Weine von Hausherr Heiko aus dem Weingut Karl-Kurt Bamberger auszukosten. Wie immer, ein geselliger Abend in fröhlicher Runde mit relativ wenig Bewegung und positiver Kalorienbilanz. "Auf dem Trockenen soll der hungrige Trimmer nicht bleiben".

Jub, Jubel, Jubiläum

(30.04.12; 00:40 Uhr - hg)

Mit 40 ist man angekommen - im Leben, in der Gesellschaft und in der Realität. Als Werner vor nunmehr 40 Jahren, damals noch in Pferdsfeld, seine ersten Kniebeugen als Trimmer machte, konnte er nicht ahnen, daß dies zur langlebigsten Sportbewegung seines kleinen Dorfes am Soonwaldrand werden würde. Längst sind die Trimmer am Soonwald Geschichte, aber es gibt sie noch immer. Im klimatisch wesentlich trimmerfreundlicheren Bad Sobernheim wurde ihnen Anfang der 80er Jahre eine geeignete Sporthalle errichtet, wo sich heute noch alldonnerstäglich "die Knie von einst" beugen und strecken, wenn auch nur etwas langsamer als seinerzeit. Und auch der so geliebte und gelebte Ballsport des Donnerstagabend hat sich erhalten, allerdings auf das Volleyballspiel reduziert. Und nach all dieser Zeit haben die Trimmer in der Kurstadt bereits länger die Hüften gedreht und ihre Liegestütze gemacht, als dies je in der alten Heimat Pferdsfeld der Fall war.

Nun also trafen sich die aktiven Trimmer, um anzustoßen auf 40 Jahre Trimmen und 40 Jahre sportliches Miteinander. Vicechef Franz hatte seine Planung auf ein 40 Gängemenü mit 40 verschiedenen Weinen hin ausgerichtet, was jedoch auch den noch so engagierten Trimmer überfordert hätte. So lud man zum mehrgängigen Menübuffet, verfeinert mit ausgesuchten Weinen von Trimmer Udo, dessen Weinkenntnisse unumstritten sogar vom Vortrimmer gewürdigt werden. Ältere Trimmer ( UrTrimmer) zeigten sich festlich gekleidet mit Damenbegleitung (eine Ausnahme die nur zu runden Festtagen zugelassen ist) beim Sektempfang (Anm.: mengenmäßig knapp kalkuliert) am Nahestrand. Die ganze Bandbreite trimmerischen Lebens zeigt sich aber auch. So gab es Krawattenlosigkeit neben Sommerlichem und sogar das eine oder andere lila Trimmer -T-Shirt blitze aus der Runde.

Mit Menüpunkt eins und mahnenden Worten von Udo, sich anfänglich beim Buffet nicht zu übernehmen, begann das festliche Essen und es war allseits nur großes Lob bezüglich Geschmack und Qualität zu vernehmen. Udos Auswahl der Weine wurde schlürfend und riechend und mit strengem Blick ins Glas geprüft und Udo replizierte nach der Verkostung seine Eindrücke, damit auch der gewöhnliche Trimmer etwas mehr Sachverstand erlernen konnte und demnächst dann mit sensibilisierter Zunge durch den trimmereigenen Weinberg schreitet. Unser Trimmer des Jahres Rüdiger hatte seiner eigenen Weinkreation den Vorzug gegeben, er bestellte Kirner "Schaumsüppchen" frisch gezapft vom Fass, ebenfalls sehr schmackhaft. Zwischen den Gängen übernahm nun der Vortrimmer das Kommando. Er zeigte Heimatfilme. Nicht etwas die Art von Heimatfilmen, die mancher erwartete, wie z.B. wiedegefundenes, lange verschollenes original Material aus dem bekannten Perdsfelder Nachtclub Barbarella. Nein er versuchte es mit Filmen aus der Umsiedlungszeit der beiden Dörfer am Flugplatzrand. Es blieb deshalb beim nur Versuch, da sich in den 40 Jahren auch die Cinemaskoptechnik - hinter Werners Rücken - weiter entwickelt hatte, und die Bedienung dieser neumodischen Vorführgeräte doch zu erheblichen Schwierigkeiten führte. Schade für Wener, gut für die restlichen Gäste, so konnte man sich schnell wieder Wein und Genuß widmen.

Allzu schnell neigte sich so der Jubiläumsabend dem unausweichlichen Ende, denn Trimmer gehen auch (mittlerweile) früh schlafen, da am nächsten Morgen die Kirchenglocken rufen. Und wer die Kalorien dieses Sommerabends dann auch schnell wieder loswerden will, der sollte am Donnerstag in die Leinenbornhalle kommen. Aber weit gefehlt, an diesem Tag laden die Trimmer zum Weinetikettieren mit anschließendem Grillen und Weinverkostung ein. Man könnte fast meinen, aus Trimmern sind in 40 Jahren "Weintrimmer" geworden. Bleibt zu hoffen, daß sich die Figur des Trimmers nicht allzu schnell an das bekannteste Produkt des Küfers, das Weinfass, anpasst.

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum ihr Trimmer.

PS: Das die Trimmer einen sozialen / sozialdemokratischen Hintergrund haben, konnte der Fachmann daran erkennen, dass an diesem Abend keinerlei Geld von Nöten war. "Es wird alles von eueren Konten automatisch abgebucht" hatte der Präsident zu Beginn informiert. Ein stiller trimmerischer Protest gegen die Finanzkrise und für die Einführung von Trimmerbonds.

 

Trimmer-Jubiläumsveranstaltung 40 Jahre – 28. April 2012

(29.04.12; 11:55 Uhr - wb)

Trimmer sind flexibel. Das Paul-Schneider-Gästehaus war durch ein Missverständnis doppelt belegt. So stellte Uwe Engelmann kurzfristig sein Café am Nohfels zur Verfügung, was sich als durchaus stilvolles Ambiente für die Feier erwies. Annemarie Heilig, Ellen Biernatzki und Helga Bohn hatten dazu die Tische sehr stilvoll in Trimmer-Lila dekoriert.

Zum Sektempfang trafen die Trimmer mit ihren Herzensdamen bei schwülwarmem Wetter vor dem Café ein, dann bat der Präsident zu Tisch. Manfred Neufelder begrüßte seinen Verein würde- und humorvoll, bedankte sich bei den Organisatoren.

Das waren vor allem Trimmer-Weinpapst Udo Bamberger und Vize-Präsident Franz Biernatzki, die beim Party-Service Creative Göckel (Winzenheim) ein anspruchsvolles Fünf-Gänge-Menue in Buffetform geordert hatten. Dieses Menue, präsentiert vom Göckel-Mitarbeiter Glockmann und betreut von den beiden Service-Kräften Petra Scheidtweiler und Michaela Andreas, mundete offensichtlich den Damen und Herren. Dennoch gab es noch Reste, die in Tupperdosen für das Sonntagsessen mit nach Hause genommen werden konnten.

Ober-Oenologe Udo Bamberger präsentierte zu jedem Gang zwei Weine, vor allem aus seinem Staatsweingut, dabei auch zwei Superweine aus der Schatzkammer, was die Trimmer als Weinkenner sehr zu schätzen wussten und ihren Mundschenk in den höchsten Tönen lobten. Als kleine Anerkennung erhielt Udo vom Vortrimmer Werner Bohn eine historisches Wein-Ausschankset des VfL Pferdsfeld-Eckweiler, dem Ursprungsverein der Trimmer.

Werner Bohn versuchte mittels Laptop und Beamer Historisches aus Pferdsfeld zu präsentieren, was wegen technischer Probleme nur ansatzweise gelang. Die eher aktuelle Bildersammlung aus den letzten 28 Jahren im Leinenborn und drum herum konnte gezeigt werden, was sich beim anschließenden großen Trimmer-Quiz für Herzdamen und ihre Berater zu hervorragenden Kenntnissen über Trimmer eignete. Lediglich die Auflösung über die Identität von Trimmer-Hinterteilen gelang noch nicht vollständig. Der Präsident überreichte dem Vortrimmer unter allgemeinem Beifall eine Urkunde für 40 Jahre erfolgreiche Trimmer-Führung.

Sehr schnell verging dieser mit Genüssen gefüllte Abend und die letzten drei Trimmer Harald, Thomas und Erker-Joe verließen deutlich nach Mitternacht aufrechten Ganges das Café.

29.4.2012 Werner Bohn


Sportliches von den Trimmern

(24.04.12; 19:55 Uhr - hg)

"Nur guggen - nicht anfassen" - ein ehr geheimes Motto des Vortrimmers - gilt seit letztem Wochenende mal wieder bei den Trimmern. Denn : Der Pokal ist zurück. Die Trimmer entsendeten in diesem Jahr eine Mannschaft zum UHU-Turnier der Kirner Sportfreunde und maßen sich dort mit 5 weiteren Teams alternder Freizeitsportler. Und es kam natürlich, wie es kommen musste, ohne Werner war der Turniersieg den Trimmern nicht zu nehmen. Also wird man ab kommenden Donnerstag den Pokal wieder in der Leinenbornhalle bewundern können, aber Jörg hat es vorgegeben : "Nicht anfassen". Das fällt den Trimmern jedoch leicht, stellte man sich vor als Siegprämie wäre ein Partypizzagutschein oder ein hochprozentiger Durchlöscher zu gewinnen gewesen. Da wäre "Nicht anfassen" wohl eine wahrlich unlösbare Herausforderung für Trimmer gewesen. So aber "Ende gut Alles gut".

Wer den Bericht der Allgemeinen Zeitung nicht gelesen hat, findet diesen HIER.

 

Mitgliederversammlung 2012

(20.02.12; 09:55 Uhr - cmn)

Von den 34 Mitgliedern des Vereins fanden sich 20 zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.
Vor Eröffnung der Sitzung konnten sich die anwesenden Mitglieder an einer von unserem Trimmerkoch Werner Amberg exzellent zubereiteten Gulaschsuppe laben.
Nach dem die Suppe ausgelöffelt war, eröffnete der Vorsitzende die Sitzung und resümierte das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres, das mit dem Vortrag von Kizzi über seine Reise nach Nepal und der Guitar-Night wieder zwei besondere Höhepunkte in unserer jungen Vereinsgeschichte aufgewiesen hat. Im Übrigen war es ein eher ruhiges Vereinsjahr mit seinen insgesamt 37 Übungsabenden und 10 Sonderveranstaltungen. Von den Sonderveranstaltungen sind vor allem das Wernergrillen und das Spansauessen besonders zu erwähnen, weil sich zu diesen Spektakeln, die zu den Trimmerbrauchtümer zählen, immer fast alle Vereinsmitglieder einfinden.
Alle Tagungsordnungspunkte wurden ohne Einwände der anwesenden Mitglieder behandelt und der Vorstand einstimmig entlastet.
Unter TOP 8 sind folgende Aktionen für 2012 terminiert worden:

 

Die Sitzung war nach TOP 1, dem Bericht des Vorsitzenden, für eine Ehrung unseres Trimmerkochs unterbrochen worden. Werner Amberg gibt zum 31. März seinen Posten als Hausmeister der Leinenbornhalle auf und steht danach somit auch den Trimmern als Koch nicht mehr zur Verfügung. Er bekam in Anerkennung seiner Verdienste für die Trimmer ein Kästchen Sekt sowie eine Ehrenurkunde überreicht. Unser Ur- und Vortrimmer ließ es sich nehmen, im Sinne eines Werner von der Vogelweide, unseren Trimmerkoch zusätzlich mit einem Gedicht zu ehren.

 

Ehre h.c.

(04.01.12; 17:17 Uhr - hg)

hg Wer Werners aktuelle Listen aufmerksam studiert hat, und es gibt keinen Trimmer der das nicht tut, hat eines gemerkt: Trimmer sind "Ehrenmänner" - besser gesagt "Ehrentrimmer". Der Ehrentrimmer ist der besondere Trimmer - Trimmer honoris ja sogar Trimmer honoris causa (also Trimmer h.c.). Ein Ehrentrimmer wird durch ein strenges Auswahlverfahren von einem Kuratorium (Werner) unter größter Sorgfalt auserwählt. Ehrentrimmer habe auch besondere Rechte, so dürfen sie z.B. jede zweite Kniebeuge auslassen oder ihre Beteiligung am Netzauf- und Abbau selbst entscheiden. Ehrentrimmer sind etwas ganz besonderes. Immerhin weist die aktuelle Liste 8 Ehrentrimmer aus, was einen Anteil von 25% am Gesamtbestand der Trimmer ausmacht. Aber warum ist der Präsident kein Ehrentrimmer? Oder auch der Schatzmeister Georg ist sozusagen "ehrenlos", wieso? Immerhin sind dies zwei Trimmer die sich um Verein, Vereinsleben und Vereinsfinanzen verdient gemacht haben. Man bedenke nur die Kassenlage ohne Georgs mahnendes Veto zur alljährlichen Sonderausgabe zum Weihnachtsfest. Längt wäre im Vereinsregister der Vermerk "Die Trimmer e.V. (insolv.)" zu lesen. Und der Chef sollte schon längst zum Trimmer h.c. mult. - Trimmer honoris causa multiplex ernannt sein.


.... und Bündelschestour hier

(03.01.12; 11:16 Uhr - vcf)

vcf (ViceChefFranz) Wie es der Brauchtumgedanke fordert, trafen sich 10 wanderfreudige Bündelchesträger (einige hatten trink- und essbare Vorräte dabei, andere zumindest gute Vorsätze, was auch ein schweres Bündel sein kann) am 27.12.2011 und fuhren mit der Regionalbahn zum Startpunkt nach Fischbach-Weierbach.
Die 9 Trimmer (Rüdiger, Jürgen, Kizi, Gerhard F., Udo, Georg, Bernhard, Christian mit Wolle und Franz) sowie Dieter L. wurden pünktlich und vertragsgemäß von der Regionalbahn befördert, die Einhaltung der anderen Vertragsseite offenbarte Schwächen.


Rätselfrage: Wer ist hier der "Schwarzfahrer"?

Den ersten „technischen Halt“ gab es in Georg-Weierbach an der offiziellen „Mai-Feuer-Stelle“. Die schöne Aussicht und der Ring Fleischwurst wurde mit einer Flasche Wein (Gewürztraminer) und medizinähnlichem Williams-Christ-Wasser abgerundet. Zu erwähnen ist, dass nur ein Trimmer sein neues „Umhäng-Weinglas“ mitführte. Der Großteil der Trimmer lobt übrigens die gelungene Idee unseres Vortrimmers für das diesjährige Trimmer-Schweiß-Geschenk“, über die nicht wasserfeste Gravur wurde hinweggesehen.

Weiter ging es auf einer Rollator geeigneten Wegstrecke bis zu einer bisher im Kreis Kreuznach noch unbekannten Verkehrsführung: eine Wanderwegkreuzung mit Kreisverkehr. Warum haben wir so was noch nicht in unserer Gemarkung ? Hierzu läuft eine Anfrage an die „mobilitätsamtlichen Trimmer“ Gerhard P. und Thomas.

Die Mittagspause wurde in einem Nebenzimmer eines gutbürgerlichen Lokals in Göttschied eingelegt. Hier erwartete uns unser Chef, um seine Verbundenheit mit den Bündelchesträgern zu demonstrieren. Es wurde mit einem Trinkspruch derjenigen gedacht, die zuhause nicht so stark auftreten und ihre Teilnahme, zumindest für das Mittagessen, nicht durchsetzen konnten. Da die Trimmer immer bereit sind an sich arbeiten, sollen hierzu demnächst Fortbildungskurse für schwächelnde Trimmer angeboten werden.

Apropos „schwächeln“. Einer der Schlagzeilen am 31.12.2011 in der Zeitung war: „Rheinland-Pfalz schwächelt bzw. baut sogar ab“.
In Rheinland-Pfalz sank die Geburtenrate von 2,39 auf 1,38 Kinder pro Frau, d.h. kamen 1950 noch 56147 Kinder zur Welt, waren es 2010 nur 31574. Daher sind wir alle dazu aufgerufen etwas zu tun, beispielsweise verschiedene Faktoren „besser miteinander in Einklang zu bringen“ oder auch „länger zu arbeiten“, so der EU-Sozialkommissar Laszlo Andor.
Einer der Gründe, warum es im Raum Idar Oberstein so schlecht läuft, konnten die Trimmer gleich in diesem Nebenzimmer identifizieren: mittels einer unscheinbar wirkenden Uhr wird dem Wirtshausgast eine massive Beeinflussung zuteil. Das Korpus delicti in den Händen des zuständigen Fachreferenten der Trimmer.


Einige der Trimmer konnten sich noch erinnern, dass es Zusammenhänge zwischen der Geburtenzahl und des auf der Uhr verkündeten Imperativs gibt. Den anderen wurden die Zusammenhänge erklärt. Allen war schnell klar, dass auch hier ein Anspruch der Trimmer berührt ist („Brauchtum ist zu pflegen“) und auch hier sollen demnächst Fortbildungskurse starten.

Nach gutem Essen und Trinken gingen die Trimmer den letzten Abschnitt ihrer Wanderung an. Dabei konnten sie eine herrliche Weitsicht über das Idar-Obersteiner Land genießen. Das „Alte Schloss“, das Neue Schloss“, beide Schlösser wurden angesteuert. Und aus der Vogelperspektive wurde der Verlauf das aus dem Stadtbild verschwundenen Flussbetts der Nahe rekonstruiert.
Leider war die Felsenkirche jahreszeitlich bedingt geschlossen. Für viele ein Grund im Sommer evtl. wiederzukommen.

Die Rückfahrt konnte ohne Verluste an Teilnehmern geschlossen angetreten werden. Und das Erwähnenswerte hierbei: Keine Schwarzfahrer. Und daher war der Zug auch pünktlich.

 

 

"Ein Trimmerjahr endet stehts mit dem Jahresabschlussessen"

(23.12.11; 11:16 Uhr - hg)

So natürlich auch in diesem Jahr. 24 Trimmer trafen sich zum alljährlichen Jahresabschluss in der Leinenbornhalle. Da Trimmerkoch Werner A. leider aus gesundheitlichen Gründen (gute Besserung Werner!) seine Kockkunst nicht zeigen konnte, hatten Chef und Vortrimmer einen Partyservice beauftragt trimmergerechte Speisen zur Verfügung zu stellen. Das Nachtrimmen begann also mit reichlich Kassler und Sauerkraut. Sogar Hungertrimmer Manfred M. war im Anschluss gut gesättigt.

Danach erklärte Trimmerchef Manfred N. den Trimmern noch einmal ihr ausgehendes Trimmerjahr. Es war geprägt von zahlreichen Aktivitäten und einigen wenigen Passivitäten wie z.B. das Sommervolleyballspiel am Barfusspfad. Besonders zu erwähnen war "Ein Trimmer in Nepal" und das "Wernergrillen", erstmals nach 39 Jahren! mit ausreichendem Grillgut. Das führte dann auch gleich zu großem Applaus aller Anwesenden. "Standing Ovations" gab es jedoch nicht, es ist also auch noch " Luft nach oben". Rekordverdächtig war einmal mehr das Spansauessen mit der Höchstbeteiligung von 29 Trimmern. Das zeigt ganz deutlich wo es mit den Freizeitsportlern hingeht. Bekanntlich stehen ja "Sport, Kultur und Brauchtum" in der Trimmersatzung. Zukünftig wird es eine kleine Änderung geben: "Brauchtum" wird durch "Bauchtum" ersetzt. Böse Trimmer behaupten das R wäre bereits bei der Gründung schon nur "aus Versehen" hinzu gekommen.

Werner Vortrimmer schritt anschließend zur Siegerehrung, vergaß jedoch nicht eingangs zu erwähnen, dass die Trimmer 2012 dass stolze Alter von 40 Jahren erreichen werden und dies groß gefeiert werden soll. Es wird über eine Festwoche mit Straßenumzug als Höhepunkt spekuliert.

Was gab es noch? Berhard (der Rekrutierungstrimmer - keiner hat mehr Neutrimmer überzeugt) wurde für 400 mal Trimmer geehrt und in der Trimmerolymp aufgenommen. Insgesamt wurde 37 mal getrimmt und 9 Sonderveranstaltungen begangen. Rüdiger und Jürgen wurden gemeinsam Trimmer des Jahres (gefühlt auch zum 39. mal) und Werner stufte das Trimmerpräsidentenrating auf AAA+, eine neue Höchstmarke. Unser Trimmerweinexperte Udo konnte zum ersten mal eine Weinfachfrage nicht beantworten. Als Werner Udo zum "Absteiger des Jahres" kürte, stellte Bernhard berechtigt die Frage: "Welchen Wein trinkt man denn dazu, Udo?" Er wusste es nicht. Vielleicht wäre da ein "Pferdsfelder Knickfuss" oder ein "Eckweilerer Phantomgewächs" das geeignete Getränk.

Zum Schluss seien noch zwei Dinge erwähnt. "Trimmerunwort des Jahres" wird zum 11. Mal TRIMMERSCHEISS und nicht jede alte Birne ist eine alte Pflaume aber alte Pflaumen gehen schonmal als alte Birnen durch.

Die Redaktion bedankt sich bei alle, die sich in diesem Jahr mit Beiträgen und Kommentaren am Trimmerleben beteiligt haben und wünscht Trimmern, Trimmerfrauen und solchen die vom Trimmerleben träumen

ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest

und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Trimmerjahr 2012.

 

Ein Trimmer wurde 60

(05.12.11; 06:30 Uhr - cmn)

Fast hätten wir ihn vergessen!
Unseren Alttrimmer Viktor.
Seit mehr als vier Jahren hat er sich vom Trimmen ferngehalten.
Zu seinem 60. Geburtstag, am letzten Wochenende, besuchte ihn eine Abordnung (Vortrimmer und Präsi).
Im Namen der Trimmer wünschten sie ihm Glück, Wohlergehen, Freude und Gesundheit und übergaben ein kleines Weinpräsent.
Sie fanden Viktor als einen vitalen, munteren Mann vor. Was aber möglicherweise nur scheinbar der Fall ist. Viktor muss dreimal die Woche an die Dialyse. Dies ist auch der Grund für seine Abstinenz bei den donnerstäglichen Trimmübungen. Er denkt, dass er in zwei Jahren eine Spenderniere erhält und bittet, dass wir ihn weiter als Trimmer bei uns führen. Er hofft, danach wieder regelmäßig an den Trimmübungen teilnehmen zu können.

Ein Trimmer wird 65

(02.12.11; 00:30 Uhr - cmn)

Günter hat nunmehr das Alter erreicht, ab dem bisher gesetzlich der Ruhestand, die Rente, die Pension beginnen kann.
Unser Trimmerunternehmer hat sich allerdings bereits vor ein-einhalb Jahren in den (Un-)Ruhe­stand begeben. Seitdem hat sich die Frequenz seiner Teilnahmen an den Donnerstagübungen er­freulicherweise enorm gesteigert. Und dies trotz der Herausforderungen an ihn als Opa dreier Enkel.
Die Trimmer wünschen Günter allzeit Glück, Gesundheit und viel Freude bei seinen Aufgaben als Opa.

 

Acoustic Guitar Night 2011

(29.11.11; 23:30 Uhr - hg)

Die Guitar Night ist vorüber und allen die gekommen waren, war die Begeiterung anzusehen.

Der Öffentliche Anzeiger schreibt:

Gitarren-Virtuosen begeistern ihr Publikum

Konzert Zur fünften Auflage der Reihe kamen die Meister ihres Fach in den Bad Sobernheimer Kaisersaal

Von unserem Mitarbeiter Josef Nürnberg

Akustische Gitarrenmusik begeisterte am Donnerstag das Publikum der „Guitar Night“ im restlos ausverkauftem Kaisersaal. Eigentlich kein Wunder, dass ausgerechnet der Verein „Die Trimmer“ diese hochkarätige Veranstaltung nun bereits zum fünften Mal in die Felke-Stadt holten. Kennt doch Trimmer Harald Groh den Gitarristen und Initiator der „Guitar Night“ Peter Finger. Der brachte auch zur fünften Auflage wieder die Crème de la Crème der Gitarristen mit. Diesmal allerdings ausschließlich deutsche Gitarren-Virtuosen. Das tat dem Musikgenuss aber überhaupt keinen Abbruch.

Natürlich griff auch Peter Finger selbst wieder in die Saiten. Fantastisch, was er für Klangwelten aus dem Instrument hervorzauberte. Bei dem Spiel Fingers wurde einmal mehr deutlich, dass er zu Recht zu den herausragenden „Fingerstyle-Virtuosen“ zählt. Mal ruhiger, fast gelassen, dann wieder voller Kraft und musikalischer Vitalität begeisterte Finger das Publikum. Wunderbar und unnachahmlich sein Spiel, ja seine Liebe zum Instrument, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Ein Erlebnis war auch der Auftritt von Biber Herrmann, dem Gitarrenkünstler aus dem Rheingau. Er brillierte nicht nur an den Saiten seines Instrumentes, er verstand es auch vorzüglich sein Publikum mit viel Witz und Ironie zu unterhalten. Er interpretierte traditionelle Blues-Stücke mit einer Sicherheit, die verblüffte. Dabei verschmolz Herrmann regelrecht mit seinen beiden Instrumenten. In seinen eigenen Kompositionen sang er von Liebe, Glück und der Welt, was seinem Auftritt eine besondere Note gab.

Peter Autschbach kam zwar wesentlich schroffer rüber, spielte aber einen tollen Part auf seiner Gitarre. Schon nach den ersten Akkorden wusste das Publikum, dass mit Autschbach einer der vielseitigsten Jazz-Gitarristen im Land auf der Bühne steht.

Ganz anders Reentko Dirks und Daniel Wirtz mit ihrem feinen Spiel: Das Duo arrangierte bekannte Melodien äußerst gekonnt und hatte dazu noch Schalk in den Augen. Das Spiel der beiden, aber auch ihre kleine, feine Show machte dem Publikum viel Laune. Das galt nicht weniger für das zweite Duo des Abends, Viviane Kudo und Jo Schultz. Mit einer tollen Stimme sang Kudo zu den Gitarrenstücken von Schultz.

Der Abend bot in der Tat Gitarrenmusik der Spitzenklasse und war zu keiner Zeit langweilig. Nicht wenige Besucher hofften darum, dass die Trimmer auch in zwei Jahren wieder Gitarrenmusik in die Felke-Stadt holen werden.
(Oeffentlicher Anzeiger vom Samstag, 26. November 2011, Seite 26)

Die Allgemeine Zeitung schreibt:

Zum Finale gibt es den Klassiker
KONZERT Nacht der Gitarren im Kaisersaal wird auch Musikern in guter Erinnerung bleiben

29.11.2011 von Katharina Bregenzer

Mit Spannung erwartete das Publikum im vollen Kaisersaal, welche Talente Peter Finger in diesem Jahr im Gepäck der "Guitar Night" hatte. Biber Herrmann begann. Der aus dem Rheingau stammende Gitarrist und Sänger klingt so ganz anders, als man es erwartet, so amerikanisch authentisch. Finger findet die richtigen Worte: "Wenn man die Augen zumacht und nur hört, meint man, man wäre im tiefsten Mississippi-Delta". Zwischendurch erklärt Herrmann dem Publikum seine Art des Fingerstyles. So zeigt er zu Beginn des alten Songs "Going up the country", wie er nach und nach zwei Gitarren, eine Bassgitarre und Percussions hinzufügt.

Auf Herrmann folgen die Gitarristen Reenko Dirks und Daniel Wirtz, kurz Dirks&Wirtz. Nicht umsonst gelten sie als die Neuentdeckung der internationalen Gitarrenszene. Hauptsächlich präsentieren sie eigene Stücke, darunter "Bombay the hard way".

Peter Autschbach, langjähriger Freund von Finger, bringt unerwartet ruhige Töne. Auch wenn er aussieht wie ein Rocker, ist er einer der vielseitigsten Jazz-Gitarristen Deutschlands. Gemeinsam mit Finger hat er eine DVD entwickelt, die für alle Lernstufen vom Anfänger zum Semi-Profi Lernvideos beinhaltet. "Wir würden uns gegebenenfalls sogar von dem einen oder anderen Stück trennen", kommentiert Finger die Werbung in eigener Sache mit einem Augenzwinkern. So spielt Autschbach zum Beginn das Stück "Fairytale". Kaum zu glauben, dass er es schon vor 30 Jahren schrieb und es erst 2009 zu seinen Veröffentlichungen nahm.

Viviane Kudo und Jo Schultz führten die sanfte Stimmung Autschbachs fort. Die Sängerin und der Gitarrist zeigten getragene Stücke mit einer unglaublichen Leichtigkeit im Ausdruck. Mit "Love always seems to be bigger at night" präsentierten sie ein melancholisches Stück aus eigener Feder. Eine schöne Mischung aus Pop, Folk und Jazz zum Träumen.

Für einen befreundeten Gitarrenbauer, der mit 35 starb, spielte Initiator und Fingerstyle Perfektionist Peter Finger den Song "Unvergesslich". So klang die erste Hälfte des Abends relativ ruhig aus.

Die zweite Hälfte führten die Künstler in gleicher Reihenfolge fort. Zum Finale hatten sich alle Musiker auf der Bühne versammelt und spielten den Klassiker "Sunny" im Original von Bobby Hebb, wobei Viviane Kudo als einzige Frau der Runde dem Song durch ihre warme Stimme Charakter verlieh. So verabschiedeten sich die sieben Künstler gleich mehrmals dank wildem Applaus und Standing Ovations. Sicherlich wird ihnen Bad Sobernheim nach diesem Abend im Kaisersaal in guter Erinnerung bleiben.

Harald schreibt:

Es ist immer wieder ein herausragendes Musikereignis für Bad Sobernheim, weit über die Gitarrenfangemeinde hinaus. Danke an alle Helfer.

 

Vorstandsitzung 2011

(21.11.11; 09:30 Uhr - hg)

Auch Trimmer brauchen Führung, zumindest wenn es nach dem Vereinsrecht geht. So traf sich der "verantwortungsfreie" Vorstand turnusmäßig zur jährlichen Sitzung. Der Vortimmer war ebenfalls dabei. Der Trimmerchef gab einen kurzen Rückblick aufs abgelaufene Geschäftsjahr und einen Ausblick wie es weiter gehen soll. Franz sorgte für die Thematisierung wichtiger Sondertermine und Georg informierte über den aktuellen Kassenstand. Zusammengefaßt: Die Trimmer sind eine homogene Truppe mit einigen Aktivitäten, die sogar über ESSEN und TRINKEN hinausreichen und dies trotz des immer weiter steigenden Durchschnittalters. Wirtschaftlich gesund, gleichwohl der Verschwendungsneigung einzelner Funktionsträger. Auffällig ist, dass hinsichtlich sportlicher Aktivitäten die Beteiligung im auslaufenden Jahr zurück gegangen ist, insbesondere beim Besuch bzw. Ausrichtung von Turnieren wurde nichts Neues geplant. Vielleicht ist das aber der Vergreisung - ähm - dem domographischen Wandel zuzuschreiben.

Trimmerfronleichnamweinwanderung 2011 (23.06.)

(27.09.11; 00:30 Uhr - cm)

Die Wanderung ging aus von der Festhalle Monzingen den Pfad hinauf zum Aussichtspunkt über Monzingen.
Dort gab es die erste Stärkung mit 3 Flaschen Wein.
Das Wanderthema lautete: Weine von Konglomeratböden aus dem Oberrotliegenden von Dorsheim, über Laubenheim, Langenlonsheim usw. bis nach Monzingen und Weiler.
Essen gab es dann an der neuen Hütte im Monzinger Frühlingsplätzchen und natürlich wieder Wein.
Dann ging's quer durch die Konglomerate des Frühlingsplätzchens bis nach Weiler.
Unterwegs gab es noch zwei Stärkungen.
Sodann ging's guten Mutes, aber nicht ganz so nüchtern, wie es dieser Bericht wieder gibt, zurück.
In der Pizzeria in Monzingen gab's den Abschluss.
Die Teilnehmer: Werner B__n, Thomas N_____n, Udo B_______r, Gerhard F_y, Manfred M____r, Georg M______r, Bernhard Sch_____d, Karl-Heinz D______g, alle mit ihren besseren Hälften.

Bericht von Udo.

In dieser Tarnung und Formation sind die Trimmer doch fast inkognito; oder?

Aber hier noch ein Foto von der Wanderung

 

 

Essay* vom Chef (bei Trimmern auch: Chef! esse!)

(27.08.11; 00:30 Uhr - hg)

Die Sommerferien sind traditionell trimmerfrei, Zeit für Trimmer und Angehörige. Da der Körper jedes echten Trimmers aber spätestens ab der zweiten Ferienwoche nach Kniebeugen oder Ähnlichem verlangt, gibt es die alljährliche Fahrradtortour der Trimmer. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Trimmer dabei und Chef Manfred auch gleichzeitig Berichterstatter. Hier seine Essay:

Sommerferienfahrradtour am 04.08.2011
Teilnehmer
Kurt R_____h, Manfred M____r, Rüdiger S______r, Christian M__n, Udo B_______r,
Gerhard F_y, Joe M___r, Bernhard S______d, Gerhard W_____d, Karl-Heinz D______g,
Jürgen B____o. Dieter L____u, Werner B__n (ohne Fahrrad), Manfred N_____r (ohne Fahrrad).

Gemeldet hatten sich 12 Trimmer.
Am Start - fast pünktlich - 14, davon zwei ohne Fahrrad.
Und wie immer war Christian der eine nicht Gemeldete. Der Zweite ein Uraltrimmer (alt nach Trimmerzugehörigkeitsliste) - Dieter L____u - der den Tourteilnehmern zeigen wollte, eben noch nicht zum Premium(alt)trimmer zu gehören.
Die Route war von unserem Vice-Vortrimmer und Supersportler Jürgen ausgearbeitet worden. Was den einen oder anderen Trimmer wegen vermuteter Tortur wohl abgehalten hat an der Tour teilzunehmen.
Übrigens, Werner hatte sich mit seinem PKW als Fahrer für den Präsidenten verdingt. (Ein Schelm, wer Böses (an Bequemlichkeit) dabei denkt).
Die anwesenden radelnden Trimmer waren jedenfalls eisernen Willens sich nicht kleinkriegen zu lassen.

Foto: privat


Nach dem regnerischen Vormittag kam nun, wie von den Trimmern auch nicht anders erwartet die Sonne zum Vorschein. Sodass es eine zünftige und endlich nicht zu anstrengende Fahrt wurde.
Los ging's Richtung Staudernheim. Aber schon beim kleinen Anstieg vor Steuerwald verlangten einige nach einem technischen Halt, der natürlich nicht gewährt wurde. Erst viel später auf dem Weg Richtung Waldböckelheim ließ Jürgen einen Stop zu. Er kramte in seinem Rucksack und zog ein kleines Fässchen Bier hervor das von der ganzen Mannschaft bejubelt und selbstverständlich genossen wurde.
Danach ging's parallel der B41 Richtung Weinsheim mit einem Schwenk Richtung Hüffelsheim, dann durch Schlossböckelheim zum Niedertäler Hof. Hier warteten bereits die Premiumtrimmer Werner und Manfred. Die Radler versuchten, die verbrauchten Kalorien sowie den extremen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Aber auch die beiden Premiumtrimmer ließen es sich nehmen, den virtuellen Energie- und Flüssigkeitsverbrauch zu kompensieren, bevor gegen 23:00 Uhr die Rückfahrt angetreten wurde.
Insgesamt ein sportlicher und vergnüglicher Abschluss der Sommerferien.

* aus Wikipedia: Essay ist die geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden

Chefe drängelt

(27.07.11; 00:30 Uhr - hg)

"Lieber Harald unbedingt die Homepage aktualisieren ..... anbei .....", so lauten die Mails die mich (inmitten meiner alljährlichen Erholungsphase) fast täglich vom Trimmerchef erreichen. Und dann auch noch toll gestaltete Bildchen zur Veröffentlichung, die aber leider nicht immer artgerecht beigelegt sind. ---- Ja, ja Chef ich mach ja schon:

Also, am 4.8. ab 19.00 Uhr (die Mail ging sowieso an alle Trimmer) ab Barfusspfad (dort könnt man ruhig auch schon mal einen trinken) mit dem Fahrrad naheabwärts zum Niedertäler Hof, mit Erfrichung vor Ort und anschließend unkontrollierter Rückkehr im Dunkeln. Bitte also entsprechende Ausstattung mitführen (Licht, Nachtsichtgerät, Lawienensuchhund u.s.w.).

Dann am 11.8. pünktlich um 19.45 !!! - gilt besonders für Karl-Heinz und Kurt - zum Trimmen in der Leinenbornhalle erscheinen. Dort können dann (nur unter Verzicht aller Nachtrimmaktionen) bis zum Jahresende ca. 0,005 kg Körperfett reduziert werden. Wer Realklicker (nicht was Du denkst Franz) hat, weis was zu tun ist.

Bis dann - bitte diese Woche nicht mehr melden -

 

Halbzeit

(17.06.11; 12:30 Uhr - hg)

Pünktlich zum Ferienbeginn trafen sich die Trimmer zum alljährlichen ´Wernergrillen´ in des Vortrimmers Vor(trimmer)garten. "Egal wer kommt, isch bin gerischt" war die Parole der Veranstaltung, bei der erfahrungsgemäß immer eine große Beteiligung herrscht. Aufgrund des besonders frühen Ferienbeginns in diesem Jahr, weilten der Obergriller Franz (Allles Gute zum heutigen Geburtstag) und der Hauptverpflegungsmengenkalkulator Gerhard in den Vogesen (Wo gehn sen?) zum Wandern. "Das Wandern ist des Franzes Lust" und auch die des Gerhards, die restlichen Trimmer aber bevorzugen da kaltes Bier und warmes Grillfleisch. Tatsächlich hatte Werner es geschafft dem ´Kirner Landbier vom Fass´ frühzeitg die richtige Temperatur zu verpassen. Aufgrund der tiefen Außentemperatur war dies auch nicht allzu schwer. Beim Anstich des 2. Fasses allerdings zeigte sich dann doch Werner großer Trainingsrückstand in dieser Disziplin. Mit biergerträngtem Beinkleid schaffte er es erst nach mehreren Fehlversuchen den Bierhahn dicht im Gehäuse zu verankern. So musste er sich dem Spott der Sportfreunde ergeben und sicherheitshalber übernahm Robert das wenden und überwachen der restlichen Schwenker am Grill.
Der Abend verlief regenfrei mit der Außnahme dass demnächst um die Bohn´schen Hecken ein vermehrtes Brennesselwachstum zu registrieren ist, allein Marek (der mehrmals mein Bierglas geklaut hat!!!) hat wohl mehrere Liter Bierfiltrat dort zu Besten gegeben. Also Vorsicht beim Genuss von Werners Blattsalaten, es bestet zwar keine EHEC- aber "Gelbsuchtgefahr".

 

50 again

Und wieder überschreitet ein Trimmer die 50.
Diesmal unser allseits geschätzter Webmaster Harald.
Ein begnadeter Satiriker, der es immer wieder schafft,
Problemstellungen auf den Punkt zu bringen.

Alle Trimmer wünschen ihm Glück, Wohlergehen, Freude,
Gesundheit und Zufriedenheit mindestens für die nächsten 50 Jahre.

Anm.d. Red.: Danke für die guten Wünsche und die Netzkante immer eine Handbreit tiefer.

 

Beliebtes Volleyballturnier der Trimmer fand nach langer Pause 2011 wieder statt

hier der Bericht der Allgemeinen Zeitung vom 20.4.2011

 

 

Die Trimmerformel ("in vier Trimmer geht eine Partypizza") ist widerlegt

Der Geburtstagstrimmer himself

Mit dieser Riesen-Pizza bedankte sich Christian für die Glückwünsche der Trimmer zu seinem 50ten.
Es machte ihm und seinem Helfer Markus einige Mühe, diese Riesenplatte, ohne dass sie von der Unterlage rutschte, durch die vielen schmalen Türen zu den erwartungsvollen und hungrigen Trimmern zu transportieren.
Keine Mühe bereitete den Trimmern dann aber der Verzehr, auch dank der Anwesenheit von Robert. Ob sich bei einigen Trimmern später Magendrücken eingestellt hat, ist nicht bekannt.

 

Ein Trimmer am Dach der Welt - zum Zweiten

Mit vielen tollen Bildern und noch mehr Informationen wird Günter Kistner (der "Kizi") am Donnerstag, dem 28.April 2011 in einem Vortrag von seiner Reise nach Nepal und Mustang berichten. Die Reise führte ihn durch die tiefste Schlucht der Erde in das verborgene Königreich Mustang in Nepal. Erst seit 1992 ist es für ausländische Besucher möglich, dieses Gebiet in Nepal zu besuchen. Welche Rolle dabei Salz, China, Schafe und Ziegen, tibetische Kunstgegenstände und der Dalai Lama spielen, davon soll in diesem Vortrag die Rede sein.
In Lo Mantang, dem weitest entfernten Punkt der Reise, besuchte Kistner mit seiner Frau das Kloster Choede. In dem Bildbericht wird er auch über abenteuerliche Jeep- und Busfahrten, anstrengende Wanderungen, liebenswerte Begegnung mit buddhistischen Mönchen, hohen Bergen, tollen Sonnenaufgängen und unangenehmen Sandstürmen berichten. Die Menschen, denen er in Nepal begegnete, sind ihm ans Herz gewachsen. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Erde. Deshalb versucht er auch seit einigen Jahren, eine nur durch Spenden finanzierte Schule seines nepalesischen Freundes, mit zu unterstützen.

 

Ein Trimmer wird 50

Präsident Manfred fasst die Glückwünsche der Trimmer im Reime:

Man(n) ist geduckt, geschockt, verwirrt
und merkt, dass man schon ..50 wird.
Man(n) schaut die andern an - mit List,
stellt fest, dass man ERST …50 ist.

Die Trimmer gratulieren ihrem Trimmerdoc zu seinem
50ten Geburtstag.
Und wünschen ihm, dass er die,
neben seinem Beruf und seinen familiären Verpflichtungen,
vielfältigen kulturellen und sportlichen Aktivitäten
noch viele Jahre betreiben kann.


 

Die Trimmer - der Verein der Denker, Kniebeuger und Dichter

"Vorkniebeuger" Werner hatte zur 10. Jahreshauptversammlung einen seiner berühmten literarischen Beiträge zum Besten gegeben.

Das Trimmerjahr 2010

Das Trimmerjahr 2010
war sportlich eher ziemlich mau,
was einerseits zwar zu versteh'n,
doch andrerseits lag's auch am Bau,
weil uns're Leinenborner Halle
der Schäden an dem Dache wegen,
und eine Energie-Verschwendungsfalle,
da musste sich die Stadt doch regen,
die Halle viele Tage schließen,
die Trimmer auch noch ausquartieren,
zur Dümmler-Halle sie uns wiesen,
da kann ich nicht zu Fuß marschieren.

Die Dümmler-Halle ist recht groß
und Volleybälle selten stoppen,
doch war der Zuspruch nicht famos,
mehr als zwei Teams war'n nicht zu toppen.
Jedoch der Clou an der Geschichte,
war nach dem Trimmen dann das Trinken,
weil dort am Kreisel Schwergewichte
musst' uns zum Untertore winken,
wo zwar das Bier nur langsam läuft,
jedoch die Nüss' und Brezel locken,
der Autos wegen niemand säuft,
drum bleibt man nicht zu lange hocken.
So bleibt als Trimmer-Episode
die Kreiselwirtin im Gedächtnis,
womit man früher einmal drohte,
ist nun 2010 Vermächtnis.

Der Trimmer sportlich Tatendrang
ist stets auf Volleyball gerichtet,
vor'm Laufen haben manche bang
auf Jürgen ihren Blick gerichtet,
wenn er die Truppe mal trainiert,
dann sagt ein jeder Trimmer prompt,
wenn er die Puste bald verliert:
"Es ist doch gut, wenn Werner kommt!"
Weil der als Trainer wohlbeleibt,
selbst nicht geneigt zur eignen Qual,
so unumstritten immer bleibt
wie Felix Magath und van Gaal.

 

10 Jahre Unabhängigkeit

Genau vor 10 Jahren wagten die Trimmer den Weg in die Eigenständigkeit. Es war seinerzeit ein besonderer Donnerstag, nämlich der Altweiberdonnerstag, als der damalige und heutige Präsident Manfred den Trimmern ihre eigene Satzung gab. So verwundert es nicht, dass seither der Termin zur Mitgliederversammlung fix ist.
Das runde Unabhängigkeitsjubiläum wurde angenehm unprätentiös begangen. "Trimmen - duschen - essen - wählen - fertig". 23 sportliche Mitglieder (das sind ca. 65%) waren zur jährlichen Versammlung erschienen und nachdem jeder einen Nachschlag vom klassischen Trimmermenü (Brühwurst im Weck, mit und ohne Senf, scharf oder mittelscharf) genommen hatte, schritt man zum offiziellen Teil der Versammlung. Zusammengefasst: Chef okay, Kasse okay, Vortrimmer okay, Neuwahl okay - alles okay. Eines jedoch ist wohl auch ein Trimmernovum und deshalb erwähnenswert - Seit Gründung des Vereins ist immer der gleiche Vorstand im Amt. Der Verein wird von sicherer Hand geführt. Die Grundsätze der Basisdemokratie bestätigen sich alle 2 Jahre widerspruchslos.
Kizi als Wahlleiter schaffte auch diemal wieder, seinen eigene Rekordzeit für die Durchführung der Neuwahlen zu unterbieten. In diesem Jahr waren es 5,8 Minuten, was immerhin eine Verbesserung von 1,9 Min. gegenüber 2009 darstellt. Wenn das so weiter geht werden wir im Jahr 2019 zum ersten Mal den Vorstand gewählt haben, bevor der alte Vorstand entlastet wurde. Scheissegal, mit solchen Formalitäten hielt sich der wahre Trimmer nie gerne auf und so eilten nach dem offizellen Ende der Versammlung wieder die Ersten zum Würstchentopf für den nächsten Nachschlag.

Otto 100

Trimmerfreund Otto hat just zur Mitgliederversammlung Jubiläum - 100 mal Trimmen. Wie immer ehrte der Vortrimmer dies besondere Leistung mit Trimmerlorbeer und charakterisierender Urkunde. Das Besondere jedoch war "100 mal Trimmer sein 1984!!!! (neunzehnhundertvierundachtzig)". Schnell rechneten die ersten Trimmer aus: " Otto, bis 500 mal Trimmen sind es nach 108 Jahre". Aber Otto ist auf dem besten Weg die 500 in bedeutend kürzerer Zeit zu erreichen.

TrierTrimmer Gundolf

Unser Trimmerfreund Gundolf (der mit dem Wald tanzt) wünscht allen Trimmern ein gutes neues Jahr. Sein Brief an den Trimmerchef liegt HIER im Original vor.

Man sieht doch, dass der Trimmervirus extreme Resistenzen aufweist. Seit Jahren in fernen Trier hat Gundolf eine neue Heimat gefunden und doch bleibt die Erinnerung an die anstrengenden Kniebeugen in Sobernheim wohl für immer positiv im Gedächtnis. Auch die "zurück gebliebenen" Trimmer freuen sich immer wieder, wenn Gundolf aus der römischen Kulturstadt Bericht erstattet.

Trimmervorstand tagte

(01.02.11; 00:30 Uhr - hg)

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ja sogar fast unter Ausschluss des Tagungsraumes, traf sich der Trimmervorstand zur jährlichen Sitzung. Vortrimmer und Ersatzchef waren nicht erschienen. Wenigstens hatte Ersatzchef Franz eine Ausarbeitung seiner Trimmerjahresplanung dem Kremium zur Diskussion bereit gestellt. Der Vortrimmer fehlte unentschuldigt.

Mittlerweile liegt ein erster Entwurf für die Sonderveranstaltungen des Trimmerjahres 2011 vor, den ihr HIER nachlesen könnt.

Und noch mehr Geburtstag

(27.01.11; 10:30 Uhr - hg)

Mozart wird 254, Werner 63, welch ein Altersunterschied, ähnlich dem Unterschied im Genie ..... stopp stopp - okay ich fang nochmal an.

Werner und Wolfgang Amadeus haben gemeinsam Geburtstag, am 27. Januar. Was für den Einen die harmonischen Klänge seiner kleinen Nachtmusik, sind für den Anderen das geschmeidige Bewegen zu ausgefeilten Kurzkomandos bei seiner Gymnastik, purer Genuss. Insbesondere am donnerstäglichen Trimmabend kann sich der Vortrimmer sicher sein, dass sich die Kunstwelt (der Trimmer) ausschließlich seiner Aufwärmkunst hingibt. Leichtfüßig, wie eine Sinfonie Mozarts kommen Werners Kniebeugen darher und die Trimmer bewegen sich, wie in Trance zu den harmonischen Komandos, bis der Körper die Temeratur einer Papagena (aus Mozarts Zauberflöte) nach der Vorstellung erreicht. Bis schließlich durch die anmutig ruhige Halle der Ruf erschallt " Volleyball". Der Insider nennt dies "Kantate in WB Moll" (KV 271).

Alles Gute zum Geburtstag ihr beiden.

 

Geburtstage

 

1951 – ein Jahr wie jedes andere?
Nun eigentlich schon.
Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard modifiziert sein Konzept einer freien Marktwirtschaft und erreicht, unterstützt
durch den auf Grund des Koreakrieges ausgelösten Boom auf die Weltmärkte, dass in der Bundesrepublik Deutschland
das »Wirtschaftswunder« beginnt.
Allerdings: Der Ost-West-Gegensatz vertieft sich.
Und - der Schah heiratet Soraya und König Faruk die 17-jährige Narriman Sadek.
Aber der Höhepunkt des Jahres 1951 und damit doch ein besonderes Jahr:
Gerhard wird geboren.
Und wie sich herausstellen wird: Er wird ein Trimmer par excellence.
Alle Trimmer gratulieren Gerhard, unserem Kulturtrimmer und Ideenspender, zu seinem 60ten
und wünschen ihm noch viele glückliche und gesunde Trimmerjahre.

Manfred (Präsident)

 

und noch ein Trimmer wurde 2011 bereits 60. Gerhard W. erreichte bereits 6 Tage vor Gerhard F. das neue Jahrzehnt. 2011 scheint das Jahr der TrimmerGerhards zu werden.

Beiden Jubilaren die besten Wünsche und noch lange, schöne Jahre unter dem Trimmernetz.

 

 

Palastrevolution

(13.01.11; 01:30 Uhr - hg)

Das erste (offizielle) Trimmen fand am Donnerstag unter gutem Besuch (19 Trimmer) statt. Einzig der Vortrimmer glänzte durch Abwesenheit. Hervorragend übernahm Rekordtrimmer Jürgen die Instruktionen und nach Maratonlauf und Fingerübungen fand sich sogar noch Zeit für ein Volleyballspielchen. Nach getaner Körperertüchtigung wurden in der Kabine Stimmen laut, dass es eigentlich nicht sein kann, dass ein Vortrimmer dauernd fehlt. Immerhin hätte Werner bereits den Bündel´sches Tag (ein Relikt aus der Zeit als Werner noch Pferdsfelder war) geschwänzt. Es müsse darüber nachgedacht werden, ob dieser überhaupt, unter solchem Fehlverhalten, den Vortrimmerstatus weiterhin für sich beanspruchen kann. Sollte nicht Jürgen zum Vortrimmer bestimmt werden und damit Werner ablösen? Für diesen könnte man ja einen Aufsichtsratsposten schaffen, sozusagen ein solarüberdachter Abstellplatz für Altvortrimmer. Aber als man dann die Folgen bedachte, besänftigten sich die Stimmen schnell wieder. Mit Jürgen als Vortrimmer würde der Altersdurchschnitt rasch in den Keller rauschen und die Trimmer würden allesamt fortan unter hohem Gewichtsverlust leiden. Eine unvorstellbare Perspektive für die Genusssportler und so blieb die Palastrevolution wieder einmal aus.

Trimmer am Bündel´sches Tag

(28.12.10; 00:00 Uhr - hg)

Wie in jedem Jahr beginnt der Trimmerkalender mit der besonderen Jahreswende am 27. Dezember. Der Tag an dem mancher Hundsrücker (=Pferdsfeld und nördlicher) sein Bündel schnürt, um sich auf Wanderschaft zu begeben. Ein Tradition, welche die Umsiedler aus Pferdsfeld und Eckweiler in die Nahemetropole mitgebracht haben und die sich längst großer Beliebtheit bei allen Sobernheimern erfreut. Da der Hundsrücker mit seiner geographischen Veränderung auch den ausgezeichneten Wein des Nahetales kennen gelernt hat, schuf unser Trimmerfreund Udo, in seiner Eigenschaft als Weintherapeut für Pferdfelder Gaumen, eine optimale Kombination von Wein und Wandern. WW also - und wenn Franz noch sein Lieblingthema "Frauen" (im Hundsrück auch Weiber genannt) beisteuert, erkennt selbst der Laie, dass die Trimmer im Internetzeitalter das WWW neu definiert haben. WWW = Wandern - Wein und Weiber.

Die Depeche über die diesjährige Wanderung am Bündelschestag, findest Du HIER

 

 

 

 

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